Gaming

Unterschied Xbox Series X und S: Die Konsolen im Vergleich

Mit Xbox Series X und Xbox Series S hat Microsoft gleich zwei Next-Gen-Konsolen im Angebot. Was ist der Unterschied zwischen beiden Modellen und welches Gerät ist das bessere für dich? Unser Vergleich hilft weiter!

Xbox Series X vs. S
Rivalität unter Geschwistern: So unterscheiden sich Xbox Series X und Xbox Series S! Foto: Microsoft
Inhalt
  1. Preis, Design, Ausstattung: Was ist der Unterschied zwischen Xbox Series X und S?
  2. FPS, Auflösung und Grafik: Xbox Series X vs. Xbox Series S im Vergleich
  3. Ladezeiten und Raytracing: Kaum ein Unterschied vorhanden
  4. Was lohnt sich mehr und was ist besser – Xbox Series X oder Xbox Series S?
  5. Wie bekomme ich Spiele auf die Xbox Series S?
  6. Kann man ein externes Laufwerk an die Xbox Series S anschließen?
  7. Ist die Xbox Series S besser als die Xbox One X?

Xbox Series X und S sind Microsofts neueste Xbox-Konsolen und in den kommenden Jahren die erste Adresse für Fans, die die neuesten Spiele spielen wollen. Eine wichtige Gemeinsamkeit ist dabei: Alle Spiele, die für die "große" Xbox Series X erscheinen, laufen auch auf der günstigeren Xbox Series S – so hat es der Hersteller versprochen. Allerdings laufen nicht alle Spiele auf beiden Konsolen in der gleichen Auflösung oder Bildrate, bei der Ausstattung gibt es deutliche Abweichungen und auch die Verfügbarkeit unterscheidet sich zumindest aktuell noch: Um die Xbox Series X zu ergattern, brauchst du Glück – ab und zu ist sie für kurze Zeit bei Händlern verfügbar, oft aber nicht.

Die Xbox Series S hingegen ist eigentlich immer vorrätig. Sie ist das Gerät mit der schwächeren Hardware, kostet aber weniger und ist unter Umständen trotzdem für deine Zwecke ausreichend.

Damit du eine informierte Entscheidung treffen kannst, zeigen wir dir hier alle relevanten Unterschiede zwischen beiden Konsolen im Überblick.

 

Preis, Design, Ausstattung: Was ist der Unterschied zwischen Xbox Series X und S?

Der eklatanteste Unterschied zwischen beiden Konsolen ist der Preis: Die Xbox Series X kostet 499 Euro UVP, die Xbox Series S kostet 299 Euro UVP. Auf den ersten Blick fällt zudem das unterschiedliche Design auf:

  • Die Xbox Series X ist ein schwarzer Turm mit den Maßen 30,1 x 15,1 x 15,1 cm. Sie wiegt 4,4 kg.
  • Ihre kleine Schwester ist weiß und flach. Ihre Maße: 27,5 x 15,1 x 6,5 cm. Gewicht: 1,9 kg.

Ein wichtiger Unterschied für alle, die ihre Spielekonsole auch als Media Center nutzen möchten: Die Series X hat ein UHD-Blu-ray-Laufwerk für Spiele und Filme, die Xbox Series S hat hingegen gar kein Laufwerk – du kannst Spiele ausschließlich digital darauf herunterladen.

Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion einen externen Inhalt von Youtube ausgewählt und an dieser Stelle im Artikel ergänzt. Bevor wir diesen Inhalt anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. durch den Datenschutzmanager. Die Rechtmäßigkeit der bis zum erneuten Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir auf dieser Website externe Inhalte angezeigt werden und damit personenbezogene Daten an Drittplattformen sowie in unsichere Drittstaaten übermittelt werden können. Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung .

Deutliche Abweichungen gibt es weiterhin beim internen Speicher:

  • Die Xbox Series X hat eine interne SSD mit 1 TB Speicher im Gehäuse. Davon sind 802 GB für Apps und Spiele nutzbar, der Rest ist für Systemdateien reserviert.
  • Die Series S hat nur 512 GB internen SSD-Speicher verbaut. Davon sind 364 GB für Apps und Spiele nutzbar, der Rest ist für Systemdateien reserviert.

Identisch sind beide Xboxen bei den verfügbaren Anschlüssen. Verbaut sind jeweils: 3x USB 3.0 (1 vorne, 2 hinten), 1x HDMI 2.1, 1x Ethernet-Anschluss, Stromanschluss sowie ein Slot für eine spezielle Speichererweiterungskarte von Seagate.

Der Lieferumfang beider Geräte ist ebenfalls identisch. Mit dabei sind ein Stromkabel, ein HDMI-Kabel, ein Controller in passender Farbe (schwarz bzw. weiß) und Batterien für den Controller.

 

FPS, Auflösung und Grafik: Xbox Series X vs. Xbox Series S im Vergleich

Die beiden Next-Gen-Konsolen haben sehr unterschiedliche Leistungsziele:

  • Die Series X peilt 60 FPS (Bilder pro Sekunde) bei nativer 4K-Auflösung an, gibt HDR-Bilder aus und bietet theoretisch Unterstützung für Framerates bis 120 FPS und 8K-Auflösung.
  • Die Xbox Series S peilt 60 FPS bei nativer 1440p-Auflösung an, gibt HDR-Bilder aus und bietet theoretisch Unterstützung für Framerates bis 120 FPS und 8K-Auflösung. Auf Wunsch kann sie die Auflösung bei Spielen auf 4K hochskalieren.

Die Auflösung, bei der du spielen willst, ist damit rein leistungstechnisch das wichtigste Kriterium. Die Leistungsdifferenz zwischen beiden Konsolen kommt zustande, weil sich Arbeitsspeicher und Grafikchip deutlich unterscheiden, während der verwendete Prozessor – ein Custom AMD Zen 2 mit 8 Kernen – fast leistungsgleich ist:

  • Die Series X hat 16 GB RAM Arbeitsspeicher und eine Grafikleistung von bis zu 12,15 Teraflops
  • Die Series S hat 10 GB RAM Arbeitsspeicher und eine Grafikleistung von bis zu 4 Teraflops

Insbesondere der Teraflops-Unterschied wirkt auf den ersten Blick gewaltig. Allerdings ist hier wichtig zu wissen, dass das Plus an Rechenleistung der Grafikkarte vor allem in die Darstellung der höheren Auflösung fließt – das Berechnen eines Bildes mit mehr Bildpunkten ist einfach enorm rechenaufwändig. Abseits der Auflösung sehen Spiele deshalb auf der Xbox Series S nicht unbedingt schlechter aus. Ausnahmen, bei denen Framerate, Performance oder Grafikdetails auf der Xbox Series S deutlich niedriger sind, können zwar vorkommen, sind aber stark vom individuellen Spiel abhängig.

Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion einen externen Inhalt von Youtube ausgewählt und an dieser Stelle im Artikel ergänzt. Bevor wir diesen Inhalt anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. durch den Datenschutzmanager. Die Rechtmäßigkeit der bis zum erneuten Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir auf dieser Website externe Inhalte angezeigt werden und damit personenbezogene Daten an Drittplattformen sowie in unsichere Drittstaaten übermittelt werden können. Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung .
 

Ladezeiten und Raytracing: Kaum ein Unterschied vorhanden

Beide Konsolen setzen auf die sogenannte Xbox Velocity Architecture. Der Begriff bezeichnet das Zusammenspiel von Hardware und Software in Xbox Series X und S, das für kurze Ladezeiten und flüssige Spiele sorgt. Im Zentrum steht dabei der schnelle SSD-Speicher, der bei beiden Geräten zwar unterschiedlich groß, aber gleich schnell ist. Hier gibt es daher so gut wie keine Unterschiede im Betrieb. Gleiches gilt für die Features Variable Refresh Rate und Variable Rate Shading, die die Grafikperformance und die Darstellung flüssiger Bilder optimieren und bei beiden Modellen an Bord sind.

Beide Konsolen unterstützen außerdem Raytracing – ein modernes Grafik-Feature, das realistische Licht- und Schatteneffekte in Echtzeit berechnen kann. Spiele, die diese Funktion unterstützen, bieten Raytracing grundsätzlich auf beiden Geräten. Allerdings gibt es auch einige Ausnahmen, in denen nur die Xbox Series X die Option für Raytracing hat. Das ist etwa bei "Devil May Cry 5" der Fall.

 

Was lohnt sich mehr und was ist besser – Xbox Series X oder Xbox Series S?

Im Kampf Xbox Series X vs. Xbox Series S ist die "große" X-Variante klar überlegen, daran gibt es nichts zu rütteln. Sie bietet mehr Leistung, mehr Speicherplatz und ein optisches Laufwerk, das der kleineren Konsole komplett fehlt. Allerdings ist sie auch gut 200 Euro teurer und für manche Anwendungszwecke vielleicht schon unnötig gut ausgestattet. Wenn du zum Beispiel gar keinen 4K-Fernseher hast, ist die Grafikpower der Series X bei dir verschenkt und eine günstige Series S würde es genauso tun. Ähnlich sieht es aus, wenn du deine Spiele vor allem digital kaufst und statt DVDs oder Blu-rays vor allem Netflix, Amazon Prime und andere Streaming-Dienste nutzt – dann ist das Laufwerk für dich streng genommen überflüssig.

Kurz gesagt: Wenn dir die bestmögliche Performance bei höchster Auflösung wichtig ist und du maximal flexibel sein willst, lohnt sich die Xbox Series X für dich.

Wenn du gern ein bisschen sparen möchtest, vielleicht auf einem älteren Fernseher spielst oder generell ein paar Kompromisse für einen niedrigeren Preis in Kauf nimmst, reicht hingegen die Xbox Series S.

Unser Tipp für die Budget-Variante: Erweitere den internen Speicher der Xbox Series S, indem du eine externe Festplatte wie die günstigen Toshiba Canvio Basics oder eine USB-SSD wie die Samsung T7 anschließt. Hol dir außerdem den Xbox Game Pass Ultimate dazu – schon hast du mehr Spiele als du jemals durchspielen kannst und trotzdem keine Probleme mit dem eher kleinen Speicher.

Konsole und Xbox Game Pass bekommst du auch als praktisches Bundle.

 

Wie bekomme ich Spiele auf die Xbox Series S?

Um Spiele auf die Xbox Series S zu bekommen, musst du sie online kaufen und anschließend auf die Konsole herunterladen. Physische Disc-Versionen kannst du mit dem Modell nicht nutzen.

Auch interessant:

Die PS5 mit Laufwerk ist schwer zu bekommen, aber es gibt noch viele andere! Wir haben für dich die besten Konsolen-Tipps zusammengestellt:

Nintendo Switch und Lite – der Unterschied | PS5 mit Festplatte erweitern | Die beste Konsole | Gaming Headset PS4 | Gaming Headsets Xbox One | Pokemon Editionen | Die besten Switch-Spiele | PS5 Headset | Welche ist die meistverkaufte Konsole?

 

Kann man ein externes Laufwerk an die Xbox Series S anschließen?

Nein, die Xbox Series S unterstützt keine externen Disc-Laufwerke. Du kannst lediglich den Speicher durch das Anschließen von USB-Festplatten oder Speichererweiterungen vergrößern. Spiele musst du aber weiterhin herunterladen.

 

Ist die Xbox Series S besser als die Xbox One X?

Rein rechnerisch ist die Xbox Series S nicht in allen Belangen stärker als die Vorgängerkonsole Xbox One X. Letztere ist auf die Wiedergabe von 4K-Auflösung ausgelegt und bietet deshalb zum Beispiel eine höhere Grafikleistung als das neuere S-Modell. Allerdings sind nackte Teraflop-Zahlen nicht alles: Die Xbox Series S bietet bei niedrigeren Auflösungen das deutlich bessere Spielgefühl, was vor allem am besseren Prozessor und der schnellen SSD liegt – die Xbox One X hat im Vergleich dazu nur eine wesentlich trägere HDD-Festplatte.

Außerdem ist das Last-Gen-Modell nicht zukunftsfähig: In einigen Monaten werden neue Xbox-Spiele nur noch für die Series-Konsolen und nicht mehr für die One-Modelle erscheinen. Dann ist es völlig egal, ob die One X in mancher Hinsicht stärker als die Series X ist – sie kann die aktuellsten Titel schlicht nicht mehr abspielen.

Im Unterschied zu Xbox Series X und S setzt Sonys PS5 auf eine Next-Gen-Strategie, die viel mehr auf Blockbuster-Spiele fokussiert ist. Passt sie besser zu dir? Schau in unseren Artikel zum Thema nach:



Tags:
Das könnte Sie auch interessieren
TV Movie empfiehlt