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OLED-TV: Displays zum Staunen

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Sie sind das Nonplusultra, wenn es um die Bildqualität geht. Sie liefern derzeit die besten und schärfsten Bilder. Welche OLED-TVs bei den Kunden besonders gut abgeschnitten haben und was du beim Kauf beachten solltest.

OLED TV
iStock / justinmedia

Die höchsten Kontraste, außergewöhnlich brillante, leuchtende Farben und ein enorm großer Betrachtungswinkel. Die Vorteile gegenüber anderen Bildschirmtechnologien liegen auf der Hand: Ein OLED-TV liefert laut Stiftung Warentest die besten Bilder. Selbst Schwarz wird auf diesen Displays tief und satt wiedergegeben und weiße Flächen strahlen hell und rein. Allerdings sind diese Geräte häufig noch ziemlich kostspielig, zumal es OLED-TVs erst ab einer Größe von 55 Zoll gibt. Ein Grund mehr, die verschiedenen Modelle genau unter die Lupe zu nehmen.

 

OLED-TV: Die besten Geräte im Vergleich

Beim Thema OLED-TV legen sich die Hersteller richtig ins Zeug und packen die Geräte randvoll mit ausgefeilter High-end-Technik. Selbst der Sound kann sich bei diesen Geräten durchaus hören lassen. Hier sind die beliebtesten Modelle im Vergleich.

Philips 55OLED803

Leuchtdioden, Prozessor und Software sind für die Bildschärfe in Ultra-HD, den hohen Kontrast und die beeindruckende Farbtiefe optimal aufeinander abgestimmt. „Solch brillante Bilder hatte ich noch nie bei einem Fernseher gesehen“, fasst es ein Amazon-Kunde zusammen. Die integrierte HDR-Technologie sorgt für noch mehr Details und durch eine verbesserte Soundtechnik liefern die eingebauten Lautsprecher inklusive Subwoofer einen ungewöhnlich druckvollen Sound – trotz der schlanken Bauweise. Eine Besonderheit ist das Ambilight, das die Wand hinter dem Fernseher analog zum TV-Bild in dynamisches Farblicht taucht. Internet- und Streamingdienste sind über das integrierte Android-Betriebssystem abrufbar.

Die Fakten im Überblick:

●    Bilddiagonale: 55 Zoll
●    Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel (Ultra-HD)
●    HDR-Technologie
●    Tuner: DVB-T & T2 / DVB-C/ DVB- S & S2
●    4 x HDMI
●    LAN / WLAN
●    Smart-TV mit Android-Betriebssystem

 

LG OLED55B87

Für Premium-Kinoerlebnisse: beeindruckend großer, nahezu randloser Bildschirm mit 139 Zentimetern Bilddiagonale, extrem dünnes Design und ausgestattet mit der neuesten Technik. Die aktuelle Prozessorgeneration sorgt für optimale Bildwiedergabe und das 2.0-Soundsystem mit Dolby Surround holt klangtechnisch das derzeit Machbare aus einem Flatscreen heraus. Der LG OLED55B87 unterstützt zudem alle etablierten HDR-Formate, auch das neue Advanced HDR. Und das integrierte Betriebssystem bringt das Internet auf den Bildschirm inklusive aller großen Streamingdienste und Mediatheken.

Die Fakten im Überblick:

●    Bilddiagonale: 55 Zoll
●    Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel (Ultra-HD)
●    HDR-Technologie
●    Tuner: DVB-T2 / DVB-S / DVB-C
●    CI+ Slot
●    4 x HDMI
●    LAN / WLAN / Bluetooth
●    Smart-TV mit Sprachsteuerung und Betriebssystem webOS 4.0

LG OLED55E8LLA

Noch größer, noch beeindruckender: Der LG OLED55E8LLA bietet sagenhafte 164 Zentimeter Bilddiagonale. Der Clou: Die Leuchtdioden sind bei diesem Modell auf einer dünnen Glasscheibe untergebracht. Dadurch wirkt das Bild, als würde es im Raum schweben. Selbstverständlich ist in dem Gerät die neueste Technik verbaut, die nicht nur für außergewöhnlich leuchtende und brillante Bilder, sondern auch für einen satten Sound sorgt. Eine separate Soundbar ist bei diesem Modell deshalb nicht unbedingt nötig. Netflix und Amazon Video sind natürlich auch an Bord, standardmäßig vorinstalliert und können auf Tastendruck gestartet werden.

Die Fakten im Überblick:

●    Bilddiagonale: 65 Zoll
●    Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel (Ultra-HD)
●    HDR-Technologie
●    Twin-Tuner: DVB-T2 / DVB-C/ DVB- S2
●    4 x HDMI
●    LAN / WLAN / Bluetooth
●    Smart-TV mit Sprachsteuerung und Betriebssystem webOS 4.0

 

So funktioniert die Bildschirmtechnik

Bei einem OLED-TV sorgen sogenannte organische Leuchtdioden für das Bild. Im Gegensatz zu herkömmlichen LCD-Bildschirmen ist bei OLED-TV somit jeder einzelne Bildpunkt eine selbstständige Lichtquelle. Bei den LCD-Bildschirmen sorgen dagegen Flüssigkristalle für die Bilder, die aber eine LED-Hintergrundbeleuchtung benötigen. Dadurch können vor allem dunkle Farben einen Grauschleier bekommen. Das entfällt bei den OLED-Modellen, weshalb dunkle oder schwarze Bereiche im Bild außergewöhnlich tief, satt und kontrastreich wirken.

OLED-TV: Die Vorteile

Durch die hohen Kontraste, die größere Helligkeit und die tieferen Schwarzwerte leuchten die Farben besonders kräftig und brillant. Vor allem bei HDR-Formaten spielen OLED-Displays ihre Vorteile aus. HDR (High Dynamic Range) sind besonders kontrastreich produzierte Bilder, die insgesamt knackigere und detailreichere Farbverläufe aufweisen und selbst große Helligkeitsunterschiede natürlich wiedergeben. Die meisten Premium-Geräte unterstützen diese Technik und können in HDR produzierte Filme wiedergeben.

Zudem können mit der OLED-Technologie extrem dünne Fernseher hergestellt werden. Dadurch ist ein OLED-TV besonders schlank, theoretisch wären sogar biegsame Bildschirme möglich. Allerdings gibt es die Geräte derzeit erst ab einer Größe von 55 Zoll, also mit einer stolzen Bilddiagonale von 139 Zentimetern. Ideal für große Räume und Familien. Aber auch hier punktet die OLED-Technik: Selbst aus weiten Blickwinkeln bleibt das Bild klar und deutlich.

OLED-TV: Die Nachteile

Wie bei allen neuen Technologien gibt es aber auch Nachteile. Ein OLED-TV verbraucht mehr Strom als ein LCD-Fernseher. Außerdem sind ein OLED-TV weniger hell, was tagsüber in sonnendurchfluteten Zimmern ein Nachteil sein kann. Zudem besitzen die Leuchtdioden nur eine begrenzte Lebensdauer. Das klingt jetzt aber dramatischer als es in Wirklichkeit ist. Denn laut Hersteller soll die Lebensdauer mindestens 20.000 bis 30.000 Stunden betragen. Das wären bei drei Stunden Betrieb pro Tag immerhin noch etwa 18 Jahre Lebensdauer.

Gefürchtet aber praktisch weniger relevant ist das sogenannte Einbrennen. Dabei handelt es sich um dauerhafte Schattenbilder auf dem Display, die durch das Einbrennen von Standbildern entstehen können. Im normalen TV-Gebrauch, also ohne stundenlange Standbilder, ist dieses Phänomen aber eher unwahrscheinlich. Einige Hersteller haben in ihre Geräte zudem Techniken integriert, mit denen sich zum Beispiel statische Senderlogos optisch abschwächen lassen.

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