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Neues Jahr, neues Glück

„Tatort“: Welche Fälle und Teams kann man in der neuen Saison erwarten?

Am 13. September kehrt der „Tatort“ endlich mit neuen Folgen zurück. Wir verraten dir, was die neue Saison zu bieten hat und wer wann ermittelt.

Nach einer historisch langen „Tatort“-Sommerpause, einigen Ausfällen und manchen frustrierenden Wiederholungen meldet sich die ARD-Krimireihe endlich mit brandneuen Fällen zurück. Doch wie eh und je stellen sich auch dieses Jahr wieder viele Fragen: Was verändert sich in der neuen Saison? Gibt es neue Ermittler und Ermittlerinnen? Wo wird ermittelt? Gibt es Jubiläen? Und wann kommt endlich der nächste Fall mit Boerne und Thiel?

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Ermittlerin Charlotte Lindholm steht in einem unordentlichen Wohnzimmer.
Foto: NDR/Frizzi Kurkhaus

Ermittlerin Lindholm aus Hannover: „König in Gelb“

Den Auftakt macht dieses Jahr die alteingesessene Ermittlerin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler), die mittlerweile in ihrem 33. Fall ermittelt. Auf der Jagd nach einem Serienmörder verschlägt es Lindholm in den niedersächsischen Ort Kleinhude, wo sie ein Demenzdorf aufsucht. Dabei handelt es sich um einen Ort, an dem Personen, die an Demenzerkrankungen leiden, ein möglichst geregeltes Leben führen sollen.

Ausgerechnet Herr König, der dort als Patient wohnt, soll besagter Serienmörder sein. Leicht misstrauisch nimmt sie die Ermittlungen auf – nur um zu merken, dass es gleich mehrere Verdächtige geben könnte.

Eine große Besonderheit an „König in Gelb“ ist, dass Maria Furtwänglers Mutter Kathrin Ackermann zurückkehrt, um auch in diesem Kriminalfall wieder ihre Mutter zu spielen.

„König in Gelb“ wird am 13. September um 20:15 Uhr in der ARD ausgestrahlt.

Ballauf und Schenk schauen sich eine Leiche an.
Foto: WDR/BAVARIA FICTION/Martin Valentin Menke

Ermittler Ballauf und Schenk aus Köln: „Die letzten Menschen von Köln“

Für Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Schenk (Dietmar Bär) geht es unterirdisch weiter. Ihr 96. Fall beginnt mit dem Mord an einem Berufsschullehrer und führt die beiden Brummbären schnell in einen ehemaligen Bunker, da das Opfer Kontakte zu sogenannten Preppern hatte – Personen, die sich auf das Ende der Welt vorbereiten.

Doch unter den Preppern herrscht Uneinigkeit, während Ballauf und Schenk versuchen herauszufinden, wo sich die Gruppe aufhält.

Ungewöhnliche Schauplätze sind für das Kölner Team bei Weitem nichts Neues. Erst 2025 führte sie der Fall „Colonius“ in den mittlerweile stillgelegten Kölner Fernsehturm. Die Bunkerszenen in „Die letzten Menschen von Köln“ wurden in einem ehemaligen Kölner Zivilschutzbunker gedreht.

„Die letzten Menschen von Köln“ wird am 20. September um 20:20 Uhr in der ARD ausgestrahlt.

Ermittler-Duo Voss und Goldwasser sitzen gemeinsam an einer Klippe und schauen in die Ferne.
Foto: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hendrik Heiden

Ermittler Voss und Rathgeber aus Franken: „Gottesgarten“

Nachdem Ermittler Voss (Fabian Hinrichs) zuletzt solo ermittelte, bekommt er mit Emmy Rathgeber (Rosalie Thomass) nun eine neue Partnerin. Und aller Einstand scheint schwer zu sein, denn der Mord an einem Travestiekünstler führt Voss und Rathgeber ins Rotlichtmilieu. Doch kurz davor stellt sich für beide heraus, dass ein Ausflug ins Grüne vielleicht viel mehr Antworten offenbaren könnte, was sie veranleitet, in die malerische Kulturlandschaft namens Gottesgarten zu fahren.

Nachdem Voss' ehemalige Kollegin Ringelhahn (Dagmar Manzel) mehr als unspektakulär verabschiedet wurde, kann man nur hoffen, dass „Gottesgarten“ ein guter Einstand für Ermittlerin Rathgeber sein wird.

„Gottesgarten“ wird am 25. Oktober um 20:15 Uhr in der ARD ausgestrahlt.

Almila Bagriacik und Karoline Schuch untersuchen beide ein Auto. Schuch hält eine Kamera.
Foto: NDR/Thorsten Jander

Ermittlerinnen Sahin und Krieger aus Kiel: „Unter Feinden“/„Unter Freunden“

Im Oktober werden voraussichtlich alle Augen auf dem neuesten „Tatort“-Team aus Kiel rund um die eingefleischte Borowski-Begleiterin Sahin (Almila Bagriacik) und Krieger (Karoline Schuch) liegen. Die beiden Damen ermitteln nämlich an zwei Sonntagen in einem Doppelfall.

Los geht es mit „Unter Freunden“, in welchem Sahin versucht die Nachfolge des Kriminalrats zu werden. Jedoch muss sie sich dafür einer Untersuchung von der Polizeipsychologin Elli Krieger unterziehen lassen, was die Kriminalratsanwärterin mehr als verunsichert. Als wäre das nicht genug ermittelt Sahin in einem vermeintlichen Wirtschaftsverbrechen – und vermutet dahinter einen Kollegen aus den eigenen Reihen.

„Unter Feinden“ greift dann die Geschichte von „Unter Freunden“ nahtlos auf. Die Wendungen möchte ich aber in diesem Falle nicht vorwegnehmen. Ebenfalls ein Wort, was mit Vor- anfängt ist die Vorfreude, die nach dem wirklich phänomenalen Einstand des neuen Teams aus Frankfurt groß sein dürfte. Entsprechend spannend bleibt es zu beobachten, wie sich Krieger und Sahin schlagen werden.

„Unter Freunden“/„Unter Feinden“ werden am 11. Oktober sowie am 18. Oktober in der ARD ausgestrahlt.

Ermittler Hammermann und Buvak stehen kritisch vor einem Hochhaus.
Foto: BR/Bavaria Fiction GmbH/Linda Gschwentner

Ermittler Hammermann und Buvak aus München: „Zwischenwelten“

Nanu, wieso sehen Batic und Leitmayr plötzlich so jung aus? Wie manch einer vielleicht schon weiß, werden die beiden Silberlocken nach ihrem diesjährigen Oster-Ausstieg von Ferdinand Hofer und Carlo Ljubek beerbt, die in die Rollen von Kalli Hammermann und Nikola Buvak schlüpfen. Für Hofer ist es aber viel eher eine Art Staffelstabübergabe, da er bereits jahrelang an der Seite von Batic und Leitmayr ermittelte.

Inhaltlich steht Kalli zwischen den Stühlen: Nachdem ein Tatverdächtiger vom SEK erschossen wurde, ermittelt sein Kollege Buvak eigenmächtig, da er in dem Viertel des Tathergangs aufgewachsen ist. Und tendenziell sollte Kalli das auch nicht erlauben, aber als ihm auffällt, dass Buvak den Film nur mit ihm gemeinsam den Fall lösen kann, pfeift er auf seine potenzielle Beförderung.

„Zwischenwelten“ soll voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2027 in der ARD ausgestrahlt werden.

Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer posieren gemeinsam für ein Foto.
Foto: ORF/Hubert Mican

Ermittler Eisner und Fellner aus Wien: „Dann sind wir Helden“

Auch Bibi (Adele Neuhauser) und Moritz (Harald Krassnitzer) danken noch dieses Jahr ab. Auf eigenen Wunsch verlässt das altgediente Duo die Reihe und gibt die Dienstmarken an ein ermittelndes Geschwisterpaar ab. Doch bis es so weit ist, versuchen sie in „Dann sind wir Helden“ nochmal einen krönenden Abschluss zu finden.

Der Jobmarkt ist mittlerweile so umkämpft, dass ein junger Mann ein zwielichtiges Angebot nicht ablehnt, als ihn eine junge Frau fragt, ob er sie nicht transportieren könnte. Es gibt jedoch eine handvoll Probleme: Erstens führt die Frau gestohlenes Geld mit sich. Zweitens ist das Auto ebenso gestohlen. Und drittens gehört es ausgerechnet dem alten Eisner und Fellner-Widersacher Inkasso-Heinzi. Was als nächstes folgt, ist eine Verkettung unvorteilhafter Umstände, die das Ermittler-Duo an ihrer eigenen Eignung für den Job zweifeln lassen.

„Dann sind wir Helden“ soll voraussichtlich noch 2026 in der ARD ausgestrahlt werden.

Boerne und Thiel sind verkleidet und von ebenso verkleideten Mitmenschen umgeben.
Foto: WDR/Martin Valentin Menke

Ermittler Boerne und Thiel aus Münster: „Narrentanz“ bzw. „Maskerade“

Der neueste Fall von Boerne (Jan Josef Liefers) und Thiel (Axel Prahl) ist regelrecht von Unsicherheiten umgeben. Nicht nur ist man sich uneinig, ob dieser Fall noch 2026 oder doch erst 2027 erscheinen soll, sondern auch der Titel der Episode ist ein zweischneidiges Schwert. Während einige Quellen behaupten, dass sie „Narrentanz“ heißen soll, halten andere am Arbeitstitel „Maskerade“ fest.

Dabei wäre „Narrentanz“ deutlich passender, denn als der Leiter eines beliebten Münsteraner Gardevereins vergiftet worden zu sein scheint, sehen sich Boerne und Thiel gezwungen alle Karnevalssüßigkeiten auf das Gift der Tollkirsche zu überprüfen. Und zwischen vergifteten Bonbons macht Thiel noch einen Abstecher zu einem verdächtigen Segelflugverein.

„Maskerade“ bzw. „Narrentanz“ soll entweder 2026 oder in der ersten Hälfte 2027 in der ARD ausgestrahlt werden.

Faber und Kossik stehen im Regenwetter vor einem Schwimmbecken.
Foto: WDR/Zeitsprung Pictures/Willi Weber

Ermittler Faber aus Dortmund: „Heilung“

Nach dem Ausstieg von Stefanie Reinsperger aus dem Dortmunder „Tatort“ geht es für Faber mit seinem neuesten Fall „Heilung“ weiter.

Voller Unmut muss Faber (Jörg Hartmann) mit seinem Hass-Kollegen Kossik (Stefan Konarske) zusammenarbeiten, nachdem beiden auffällt, dass die Mordfälle, in denen beiden ermitteln, Gemeinsamkeiten aufweisen. Während Klasnić (Alessija Lause) versucht zwischen beiden zu vermitteln, tut sich Kossik der absurde Kosmos eines medizinischen Start-Ups namens „Healing“ auf.

„Heilung“ soll voraussichtlich 2027 in der ARD ausgestrahlt werden.

Murot und Wächter stehen mit Roxy vor einer alten Villa.
Foto: hr/U5 Filmproduktion/Daniela Kaiser

Ermittler Murot aus Wiesbaden: „Murot und das Gespenst“

Kaum ein „Tatort“-Ermittler spaltet das Publikum so sehr wie Murot und sein neuester Fall dürfte an diesem Umstand nichts ändern, denn diesmal wird es spukig: Murot (Ulrich Tukur) und Wächter (Barbara Philipp) werden wegen des Mordes an der jungen Altenpflegerin Roxy (Emma Nova) in ein luxuriöses Altenheim gerufen. Doch während der Ermittlungen wird Murot plötzlich von Roxys Geist heimgesucht, die determiniert ist, den Fall mit dem Ermittler gemeinsam zu lösen. Als wäre das nicht genug, wird ihm ein Ultimatum gesetzt: Er hat nur drei Tage Zeit den Mord zu lösen, damit Roxy noch in den Himmel kommen kann.

„Murot und das Gespenst“ soll voraussichtlich im Winter 2026 in der ARD ausgestrahlt werden.

Quelle
  • ARD

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