Ein „Tatort“ im Fernsehturm? „Colonius“ im WDR will hoch hinaus
Es ist zwar noch nicht Sonntag, aber das hält den WDR nicht davon ab, eine „Tatort“-Wiederholung auszustrahlen. Wir verraten dir, warum du den Fall „Colonius“ unbedingt sehen solltest …

Während andere Sender an diesem Samstag auf große Shows oder Blockbuster setzen, vertraut man beim WDR auf Altbewährtes. Die Rede ist natürlich vom „Tatort“, und heute Abend wird ein ganz besonderer Fall ausgegraben: In „Colonius“ ermitteln Ballauf und Schenk in einem sehr persönlichen Fall – mit besonderer Kulisse.
„Colonius“: Das ist die Handlung des „Tatort“ aus Köln
Freddy Schenk (Dietmar Bär) fühlt sich in seine Vergangenheit zurückgeworfen, denn der Tod eines Mannes namens Axel Schmitz führt den Kommissar zurück in die 90er – zu seinem ersten Fall. Damals wurde nämlich das Auto des Verstorbenen in Brand gesetzt, und nun, 30 Jahre später, ist das Opfer aus Schenks erstem Fall tot.
Ballauf (Klaus J. Behrendt) ist sich sicher, dass Schmitz’ ehemalige Clique – bestehend aus Christian, Meike und René – hinter dem Tod ihres früheren Freundes steckt. Und so findet nicht nur eine Zeitreise in die wilden 90er statt, sondern auch ein gefährlicher Abstieg in das Wirrwarr dunkler Geheimnisse, die eine scheinbar unzertrennliche Clique haben kann.
Köln als Schauplatz: Wie „Colonius“ davon Gebrauch macht
Es gibt etliche „Tatort“-Episoden, die einfach nur in der Stadt spielen, in der sie spielen, weil das Ermittler-Team dort eben arbeitet. Doch „Colonius“ bildet hierbei eine Ausnahme, denn der Fall thematisiert Köln wie kaum ein anderer – und nutzt dafür ein mittlerweile stillgelegtes Wahrzeichen der Stadt.
Die Rede ist selbstverständlich vom Kölner Fernsehturm, der in den 1990ern nicht nur eine Besucherplattform, sondern auch eine Disco beherbergte, die sich über dem Besucherareal befand. Die Technopartys, die dort stattfanden, sind bis heute Kult – zumindest in den Köpfen all jener, die daran teilnehmen konnten. Seit 1993 ist die Disco jedoch geschlossen. Dasselbe gilt auch für die Besucherplattform, die kurz vor der Jahrtausendwende, 1999, gesperrt wurde. Als Grund dafür wurde mangelnder Brandschutz genannt, dessen Umsetzung zu hohe Sanierungskosten verursacht hätte.
Umso besonderer ist die Tatsache, dass das Kölner „Tatort“-Team tatsächlich auf dem Fernsehturm drehen durfte – auch wenn das etliche logistische Probleme für das Team mit sich brachte. Neben Aufnahmen der Innenräume des „Colonius“ nutzte man die Gelegenheit selbstverständlich auch, um Panorama-Shots der Domstadt zu inszenieren, die stellenweise regelrecht spektakulär aussehen.
„Tatort“: Wann und wo läuft „Colonius“?
Den 2025er-Fall von Ballauf und Schenk kann man heute ab 20:15 Uhr im WDR sehen. Bereits jetzt ist „Colonius“ aber auch schon in der ARD-Mediathek verfügbar. Dort lässt sich auch der bis dato neueste Fall des Kölner Ermittler-Teams finden, der auf den Namen „Die Schöpfung“ hört.
Darüber hinaus müssen alle Fans von Ballauf und Schenk nicht mehr lange auf den nächsten Fall warten, denn bereits am 12. April startet mit „Showtime“ ein neues, spannendes Abenteuer, das das Duo hinter die Kulissen einer Kindershow entführt.









