Nach dem Ausstieg aus dem Dortmunder „Tatort“: Ist ein Comeback für Stefanie Reinsperger geplant?
Dortmund-Fans mussten erneut ganz stark sein, denn nun hat auch Stefanie Reinsperger das „Tatort“-Team verlassen. Aber bahnt sich die Möglichkeit eines Comebacks an?

Der Dortmunder „Tatort“ ist ein Garant für allerlei Überraschungen, aber eine Sache dürfte für alle Zusehenden mittlerweile Gewohnheit sein. Die Rede ist selbstverständlich davon, dass in keinem anderen „Tatort“-Team so viele Ermittler und Ermittlerinnen verschlissen werden. Nun hat es auch Ermittlerin Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger) erwischt, die nach elf Fällen die Dienstwaffe niederlegen musste. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen, und gibt es eine Chance, dass Reinsperger zurückkehrt?
„Tatort“ Dortmund: Warum ermittelt Rosa Herzog nicht mehr?
Zuletzt musste man sich in vielen „Tatort“-Teams von liebgewonnenen Charakteren verabschieden. So wurde in Münster beispielsweise das Urgestein Mechthild Großmann verabschiedet, während man in Berlin den Verlust der Ermittlerin Bonard (Corinna Harfouch) beklagen musste. Und diese beiden Verabschiedungen wirken im Vergleich zu dem, was man in Dortmund machte, eher unspektakulär.
So stellte sich im neuesten Dortmunder Fall „Schmerz“ nämlich heraus, dass Rosa Herzog eine Mörderin ist und für den Tod eines Mitarbeiters rund um Faber und Co. verantwortlich war. Das Resultat ihrer Taten? Gefängnis. Am Ende der Folge stellt sich Herzog und wird abtransportiert. Doch warum ist diese Story-Entscheidung auch eine Chance für eine Rückkehr?
Stefanie Reinsperger: Wird die Schauspielerin für den Dortmunder „Tatort“ zurückkehren?

Der Grund für Rosa Herzogs plötzliche Verhaftung unterlag keineswegs irgendwelchen willkürlichen Entscheidungen, sondern war vielmehr in der Tatsache verankert, dass Stefanie Reinsperger aussteigen wollte. Sie hatte zwar laut eigenen Aussagen eine „wundervolle, intensive und spannende Zeit“, aber für die nahe Zukunft möchte die Schauspielerin ihren Fokus erst mal wieder aufs Theater legen. Demnach trennen sich der WDR und Reinsperger in besten Absichten – was man von Peter Kurth, Peter Schneider und dem MDR nicht behaupten kann.
Grund genug, dass eine Rückkehr für Reinsperger gar nicht allzu unwahrscheinlich erscheint. Denn wenn es eine Sache gibt, die der Dortmunder „Tatort“ liebt, dann ist es, Charaktere oder Handlungsstränge älterer Episoden wieder aufzugreifen. So kehrte in „Schmerz“ beispielsweise Ermittler Kossik (Stefan Konarske) zurück, der bereits in der Vergangenheit mit Faber (Jörg Hartmann) ermittelte – und das in Zukunft auch wieder tun wird. Gleich im kommenden Fall wird das sich hassende Duo zusammen einen Fall aufklären müssen.
Wer übrigens Interesse hat, einige Fälle mit Ermittlerin Herzog nachzuholen, kann dies in der ARD-Mediathek tun. Darüber hinaus können auch alle neugierigen „Tatort“-Fans in unserer Kritik zu „Schmerz“ nachlesen, was wir von Rosa Herzogs Abschied hielten …








