„Pluribus“-Stars verraten: Das sind die perfekten Serien und Filme für den Weltuntergang!
Rhea Seehorn, Karolyna Wydra und Vince Gilligan sprechen im TVMovie.de-Interview über Serien-Trost, Bea Arthur und warum „Dirty Dancing“ einfach immer geht – sogar, wenn die Welt untergeht.

Wenn das Ende der Welt bevorsteht - was bleibt einem dann eigentlich noch? Für die Stars der neuen Apple-Serie „Pluribus“ ist die Antwort klar: Humor, Nostalgie und eine gute Portion Popkultur. Im Interview mit TVMovie.de plauderten Rhea Seehorn, Karolyna Wydra und Vince Gilligan über ihre ganz persönlichen Wohlfühl-Serien und gaben dabei überraschend ehrliche Einblicke in ihre Binge-Gewohnheiten.
Das Video-Interview dazu seht ihr hier:

Rhea Seehorn: Wenn die Welt endet, dann mit Bea Arthur
Hauptdarstellerin Rhea Seehorn, die in „Pluribus“ die unzufriedenste Frau der Welt spielt, hat ganz eigene Vorstellungen davon, was man sich am Ende aller Tage ansehen sollte: „Zunächst einmal wäre ‚Golden Girls‘ ganz oben auf der Liste“, sagt sie lachend. „Ich habe ihnen nicht gesagt, dass sie das auswählen sollen, aber ich war nicht traurig, dass sie es getan haben. Ich habe nicht nur eine, nicht nur zwei, sondern drei Figuren in Komödien auf Bea Arthur basiert, weil ich von ihr besessen war.“
Und wenn es wirklich ernst wird? „Ich schätze, bei mir wären es wahrscheinlich Komödien, wenn es das Ende der Welt wäre. Obwohl ich es mag, mich ins Elend zu vertiefen, würde ich mir wahrscheinlich auch etwas Deprimierendes ansehen. Vielleicht ‚30 Rock‘ – alle Folgen noch einmal – und dann ‚Pen15‘, immer und immer wieder. Ich denke, das wäre ein guter Anfang.“ Mit einem Augenzwinkern fügt sie gegenüber ihrer Kollegin Karolyna Wydra hinzu: „Oder ‚Better Call Saul‘, aber nur meine Szenen natürlich.“
Vince Gilligan: Nostalgie als Rettungsanker
Showrunner Vince Gilligan, der kreative Kopf hinter „Breaking Bad“, „Better Call Saul“ und nun „Pluribus“, findet Trost dort, wo alles begann – im klassischen Fernsehen: „Ich finde Trost in alten Fernsehsendungen, genau wie Carol Sturka“, erzählt er. „‚Golden Girls‘ ist eine gute Serie. Ich persönlich schaue mir Serien wie ‚The Honeymooners‘, ‚The Andy Griffith Show‘, ‚Adam 12‘ und ‚Emergency‘ an – das sind ein paar alte Klassiker.“
Besonders eine Serie habe „Pluribus“ sogar direkt inspiriert: „Mehr als alles andere ist wahrscheinlich ‚The Twilight Zone‘ eine Inspiration für diese Serie. Der Nachname unserer Hauptfigur ‚Sturka‘ stammt aus einer ‚Twilight Zone‘-Episode mit dem Titel ‚Third from the Sun‘. Ich mochte diesen Namen – und so wurde er Teil unserer Welt.“
Und der Vorname? „‚Carol‘ ist eine Hommage an Carol Burnett – eine meiner Lieblingspersonen auf der Welt. Rhea liebt sie genauso. Sie ist ein nationaler und internationaler Schatz.“
Karolyna Wydra: Tanzend ins Ende der Welt

Für Schauspielkollegin Karolyna Wydra darf es beim Weltuntergang gern etwas Romantik und Bewegung sein:
„Ich werde Rachel vermissen“, sagt sie lachend. „Aber was ich mir immer wieder anschauen würde – obwohl ich es schon millionenfach gesehen habe – ist ‚Dirty Dancing‘. Ich habe ihn so oft gesehen, aber es ist einfach einer dieser Filme, die so viel Spaß machen und einfach alles haben.“
Da kann Rhea Seehorn nur noch lachend „Hör auf!“ rufen – und man spürt, wie viel Spielfreude beide nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera verbindet.







