„Monster“: Überraschendes Crossover! Diese Serienkiller-Serie versteckt sich im Netflix-Hit
Netflix-Fans staunten nicht schlecht: In der finalen Szene von „Monster: Die Geschichte von Ed Gein“ tauchen plötzlich Figuren aus einer anderen Erfolgsserie auf.

Oh Schreck - Die Netflix-Serienkiller-Universen sind jetzt miteinander verbunden! In der letzten Szene von Ryan Murphys True-Crime-Serie „Monster: Die Geschichte von Ed Gein“ versteckte sich ein Easter Egg, das niemand kommen sehen konnte. Der Macher der Serie verknüpft seinen jüngsten Serienkiller – gespielt von Charlie Hunnam – mit einer anderen, gefeierten True-Crime-Produktion: „Mindhunter“.
Die Geschichte dreht sich um den echten Serienmörder Ed Gein, der in den 1950er-Jahren zwei Frauen tötete, Gräber plünderte und Körperteile zu Möbelstücken verarbeitete. Gein diente als Vorlage für legendäre Filmfiguren wie Norman Bates („Psycho“), Leatherface („Texas Chainsaw Massacre“) und Buffalo Bill („Das Schweigen der Lämmer“).
Im Finale der aktuellen Staffel von „Monster“ deutet Ryan Murphy diese filmischen Bezüge nicht nur an – er geht noch einen Schritt weiter und stellt eine direkte Verbindung zu „Mindhunter“ her.
Von „Mindhunter“ inspiriert & die Inspiration für „Mindhunter“

Nach Geins Verhaftung wird er im Finale von zwei FBI-Agenten besucht, die auf der Suche nach Ted Bundy sind. Ihre Namen: John Douglas und Robert Ressler – zwei legendäre Figuren, die in „Mindhunter“ unter anderen Namen eine zentrale Rolle spielen. In David Finchers Serie werden die beiden von Jonathan Groff und Holt McCallany verkörpert und interviewen im Auftrag der damals neu gegründeten Behavioral Science Unit Serienkiller wie den BTK-Mörder oder Wayne Williams.
Auch wenn diese Begegnung mit Gein historisch nie stattgefunden hat, greift Murphy damit die reale Verbindung zwischen Geins Verbrechen und der späteren Arbeit des FBI auf. Besonders auffällig: Douglas und Ressler werden in „Monster“ von neuen Darstellern gespielt, ähneln aber deutlich ihren „Mindhunter“-Vorbildern.
Zudem taucht ein weiteres bekanntes Gesicht auf – Jerry Brudos, gespielt von Happy Anderson, der dieselbe Rolle bereits in „Mindhunter“ übernommen hatte.
Ein bewusstes Crossover

Showrunner Ian Brennan bestätigte gegenüber Netflix’ Tudum, dass diese Verbindung kein Zufall war: „Wir wollten am Ende noch einmal betonen, dass Ed Gein – über 'Das Schweigen der Lämmer' hinaus – auch 'Mindhunter' beeinflusst hat“, erklärte Brennan. „Das war eine unterhaltsame Möglichkeit, die Staffel abzurunden, indem wir zeigen, wie Gein Teil der frühen FBI-Profiling-Geschichte wurde.“
Mit dieser Szene schlägt Murphy also einen großen Bogen – von Geins realen Taten über Hollywood-Klassiker bis hin zu den Anfängen der modernen Serienkillerforschung.
„Mindhunter“ Staffel 3, wo bist du?
Die Fans von „Mindhunter“ hoffen jetzt natürlich auf ein Comeback. Die Serie von David Fincher wurde 2019 nach nur zwei Staffeln beendet, obwohl sie von Kritikern hochgelobt wurde. Doch Fincher konzentriert sich derzeit auf andere Projekte – darunter „The Adventures of Cliff Booth“, ein Spin-off zu „Once Upon a Time… in Hollywood“, eine Fortsetzung von „The Social Network“ sowie ein amerikanischer „Squid Game“-Ableger.
Trotzdem könnte das Crossover ein Signal sein: Vielleicht testet Netflix mit „Monster“ gerade, wie groß das Interesse an einer Rückkehr des FBI-Duos wirklich ist.
Unterdessen arbeitet Ryan Murphy bereits an der nächsten Staffel seiner Erfolgsreihe. „Monster“ Staffel 4 soll sich um Lizzie Borden drehen – die Frau, die 1892 beschuldigt wurde, ihren Vater und ihre Stiefmutter mit einer Axt ermordet zu haben. Nach Jeffrey Dahmer und Ed Gein wäre sie der nächste legendäre Fall im „Monster“-Universum.










