100 Stunden oder mehr?

„Crimson Desert“ Spielzeit: So viele Stunden brauchst du wirklich

„Crimson Desert“ gehört zu den größten Open-World-RPGs der letzten Jahre, doch wie viele Stunden stecken wirklich im Spiel? Wir verraten dir die Spielzeit für Story, Nebenmissionen und 100-Prozent-Abschluss.

Kliff sitzt bei Crimson Desert an einem Fluss. Die Sonne durchbricht die Szenerie.
Für das Durchspielen von „Crimson Desert“ braucht ihr nicht nur Geduld, sondern auch richtig viel Zeit! Foto: Pearl Abyss

Schon vor Release war klar: „Crimson Desert“ wird kein kleines Abenteuer. Die riesige Spielwelt, unzählige Systeme und hunderte Aufgaben sorgen dafür, dass das Rollenspiel schnell zur echten Zeitfalle wird. Doch wie lange braucht man wirklich, um das Spiel durchzuspielen?

Die Antwort hängt stark davon ab, wie du spielst.

Spielzeit der Hauptstory: 60 bis 100 Stunden

Wenn du dich ausschließlich auf die Hauptgeschichte konzentrierst, solltest du mit rund 60 bis 100 Stunden Spielzeit rechnen. Das ist allerdings leichter gesagt als getan.

Denn „Crimson Desert“ zwingt dich indirekt dazu, auch Nebeninhalte mitzunehmen. Fortschritt hängt stark von deinen Fähigkeiten und Ausrüstung ab, die du durch Erkundung, Kämpfe und zusätzliche Aufgaben verbesserst. Wer also einfach nur die Story durchrushen möchte, wird schnell an Grenzen stoßen.

Hinzu kommt, dass das Spiel dich nicht immer klar führt. Teilweise sind Hinweise ungenau oder verwirrend, was dazu führen kann, dass du länger brauchst als geplant.

Realistische Spielzeit: 100 bis 180 Stunden

Die weite und üppige Landschaft von Crimson Desert während Kliff daran vorbereitet
Spielzeit hin oder her: Manchmal lohnt es sich einfach die tolle Atmosphäre des Spiels einzusaugen! Foto: Pearl Abyss

Die meisten Spieler:innen werden deutlich mehr Zeit investieren. Wer neben der Hauptstory auch Nebenquests, Aktivitäten und Erkundung mitnimmt, landet schnell bei 100 bis 180 Stunden Spielzeit.

Das liegt vor allem daran, dass „Crimson Desert“ extrem viel optionalen Content bietet. Du baust dein Lager aus, schickst Begleiter auf Missionen, entdeckst neue Gebiete oder jagst seltene Ausrüstung. Auch die Spielwelt selbst lädt dazu ein, vom Weg abzukommen.

Gerade weil viele Systeme ineinandergreifen, ergibt sich fast automatisch ein längerer Spielverlauf. Wer sich darauf einlässt, bekommt ein riesiges Abenteuer – muss aber auch entsprechend Zeit investieren.

100 Prozent? Dann wird es richtig lang

Wenn du wirklich alles sehen willst, wird „Crimson Desert“ schnell zu einem Mammutprojekt. Es gibt hunderte Aufgaben, Herausforderungen und Geheimnisse, die du entdecken kannst.

Dazu gehören:

  • zahlreiche Fraktions-Questreihen

  • über 100 Herausforderungen und Rätsel

  • mehr als 70 Bosse

  • unzählige Sammelobjekte, Fähigkeiten und Ausrüstungsgegenstände

Eine komplette Durchspielzeit lässt sich hier kaum exakt beziffern – aber es ist klar: Für 100 Prozent kannst du locker mehrere hundert Stunden einplanen.

Warum „Crimson Desert“ so lange dauert

Die enorme Spielzeit kommt nicht nur durch den Umfang zustande, sondern auch durch das Design des Spiels. Viele Mechaniken sorgen dafür, dass du automatisch mehr Zeit investierst.

Zum Beispiel ist Schnellreisen nicht immer direkt verfügbar. Oft musst du bestimmte Punkte erst freischalten oder Rätsel lösen, bevor du sie nutzen kannst. Auch das sorgt dafür, dass du häufiger längere Wege zurücklegen musst.

Dazu kommen anspruchsvolle Kämpfe und ein Fortschrittssystem, das dich dazu bringt, deinen Charakter kontinuierlich zu verbessern. Ohne zusätzliche Aktivitäten wird es später im Spiel schnell schwierig.

Unser Eindruck: Viel Spielzeit – aber nicht immer sinnvoll genutzt

Die große Spielzeit klingt zunächst beeindruckend – und das ist sie auch. Gleichzeitig zeigt sich im Test, dass nicht jede Stunde gleich viel Spaß macht.

In unserem ausführlichen Test zu „Crimson Desert“ erfährst du, warum das Spiel zwar extrem ambitioniert ist, aber auch mit Problemen bei Story, Quest-Design und Steuerung kämpft.

Gerade weil sich manche Aufgaben wiederholen oder unnötig in die Länge ziehen, fühlt sich die Spielzeit stellenweise länger an, als sie eigentlich sein müsste.

Quellen

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