Zum Hauptinhalt springen
Kino

"Bridget Jones - Verrückt nach ihm": Renée Zellweger über Dating-Ängste - "Es macht dich so verletzlich"

Ab dem 27. Februar ist Renée Zellweger zurück in ihrer Paraderolle als Bridget Jones in "Bridget Jones - Verrückt nach ihm". Im Interview verrät die Schauspielerin, warum sie bei Dating-Apps so ihre Bedenken hat...

renee-zellweger-bridget-jones-interview
Renée Zellweger ist zurück als Bridget Jones! Foto: Universal Pictures

Kaum eine Figur hat in der Geschichte der romantischen Komödien einen solchen Kultstatus wie Bridget Jones. Die Britin, die sich immer wieder in urkomische Situationen manövriert (und beeindruckend gut auch wieder aus ihnen befreit!) spricht vielen Frauen aus der Seele. Kein Wunder also, dass Renée Zellweger nun schon zum vierten Mal für "Bridget Jones - Verrückt nach ihm" in die Rolle schlüpft.

"Bridget Jones - Verrückt nach ihm" schockt die Fans gleich zu Beginn

ACHTUNG, SPOILER zur Handlung des vierten Teils der Reihe!

Der Abschluss der Reihe, ab dem 27. Februar auch hier in Deutschland in den Kinos, stellt Bridget - und auch die Zuschauer:innen - vor eine richtige Herausforderung, denn Kultrolle Mark Darcy, der in den ersten Filmen von Colin Firth gespielt wurde, ist nicht mehr da. Gleich zu Beginn erfährt das Publikum, dass der Anwalt bei einer humanitären Mission im Sudan gestorben ist und Bridget mit den zwei gemeinsamen Kindern zurücklässt.

Das war nicht etwa eine fixe Idee für den Film, sondern stammt aus der Feder von Helen Fielding, die das vierte Buch bereits 2013 mit genau dieser Handlung veröffentlichte - und schon damals für Entsetzen sorgte. Doch die krasse Wendung bietet auch jede Menge Potenzial, denn im Film traut sich Bridget nach vier Jahren der Trauer wieder auf den Dating-Markt, was natürlich für die ein oder andere chaotische Begegnung sorgt.

Das sagt Renée Zellweger zum Thema Dating-Apps

Unter anderem lernt die Britin Dating-Apps und das Konzept des Ghostings (sprich: sich ohne Ankündigung einfach nicht mehr melden) kennen. Doch was hält eigentlich Renée Zellweger von Dating-Apps? "Ich tendiere dazu, mich davon fernzuhalten, zu entscheiden, ob es eine gute oder schlechte Sache ist", gibt sich die Schauspielerin diplomatisch, plaudert dann aber doch aus dem Nähkästchen.

bridget-jones-leo-wodall-renee-zellweger
Bridget Jones datet im vierten Film den jungen Roxster. Foto: Universal Pictures

Für sie seien Dating-Apps mit großen Unsicherheiten verbunden. "Das macht dich so verletzlich. Und ich meine nicht persönlich, ich meine körperlich", erklärt die Mimin. Man treffe sich mit einer wildfremden Person an irgendeiner Ecke und müsse sich Fragen stellen wie: Was ziehe ich bloß an? Probleme, die auch Bridget im Film hat.

Findet Bridget Jones noch einmal die Liebe?

Darin lernt sie gleich zwei Männer kennen. Scott Wallaker (Chiwetel Ejiofor), der etwas grummelige Lehrer ihrer Kinder und der deutliche jüngere Roxster (Leo Woodall), den sie zuerst in einer ziemlich unangenehmen Situation im Park und dann später - na klar - auf einer Dating-App wieder trifft. Auch Renée Zellwegers Co-Stars Chiwetel Ejiofor und Leo Woodall haben keine Erfahrungen im Online-Dating und sehen Probleme bei dieser Art des Kennenlernens.

Auch interessant:

"Ich finde die Vorstellung seltsam, dass man im Grunde genommen nach rechts oder links wischen kann und so schnell über jemanden urteilen kann, aufgrund eines Witzes, den er gemacht hat oder was auch immer. Es gibt gute und schlechte Seiten daran", so Woodall. Dennoch, ergänzt Ejiofor, sei es gut, dass diese moderne Art des Datings im Film abgebildet werde.

Ob Bridget Jones am Ende noch einmal die große Liebe finden wird, das lassen wir an dieser Stelle mal offen. Aber eines ist sicher: Auf dem Weg dahin stolpert sie auf jeden Fall in die ein oder andere skurrile Situation, die sie wie immer mit Selbstironie und Herz übersteht - eben typisch Bridget Jones!

Ed Sheeran Game of Thrones - Foto: HBO
Stars
Ed Sheerans Vermögen: So reich ist der Sänger!

Er zählt zu den erfolgreichsten Musikern seiner Zeit – und ist damit reich geworden. Wie hoch das Vermögen von Ed Sheeran ist, erfahrt ihr hier.

Patrick Waligorski und Ralf Dümmel stehen mit zwei Schubkarren in einer Kulisse mit Pflanzen, Gartenzwerg und „kippo“-Schild. - Foto: RTL
Deal geplatzt!
Kippo nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus den ergonomischen Schubkarren-Griffen

Mit Kippo wollte Patrick Waligorski nicht nur die Arbeit mit Schubkarren erleichtern, sondern sich auch eine neue berufliche Perspektive schaffen. Nach den Dreharbeiten nahm die Geschichte allerdings eine überraschende Wendung.

Jonas Chehade, Sohn des Gründers Nabil Chehade, mit Löwe Ralf Dümmel. - Foto: RTL
Wenn jede Sekunde zählt
LifeSaveAir nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus dem Erste-Hilfe-Gerät für Erstickungen

Ein unvorsichtiger Moment kann sowohl für Kinder als auch für Erwachsene lebensgefährlich werden. LiveSaveAir soll nun dabei helfen, blockierte Atemwege zu befreien.

Carolin Krebber (l.) und Leonie Dowling stehen neben bunten Hauskulissen und lebensgroßen Comicfiguren auf einer Bühne. - Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer
Ein Millionen-Geschäft
Meinhaus.digital nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus der Renovierungs-Website

Ein Haus renovieren, ohne sich bei Kosten, Bauanträgen und Planung zu verzetteln: Genau dabei soll meinhaus.digital helfen.

David Weyhe und Amiaz Habtu stehen hinter einem Tisch mit Speisen und Gläsern neben dem Bildschirm „Die Höhle der Löwen“. - Foto: RTL
Andreas ist begeistert
„Die Höhle der Löwen“: 12 Jahre nach dem ersten Pitch – doch noch ein Deal für Mexican Tears?

Zwölf Jahre nach seinem ersten Auftritt kehrt Mexican-Tears-Gründer David Weyhe in „Die Höhle der Löwen“ zurück. Eigentlich soll er nur für ein scharfes Wiedersehen sorgen – doch dann stellt Andreas W. Herb plötzlich eine entscheidende Frage.

Isabella Steiner trägt ein schwarzes Oberteil mit dem weißen Schriftzug „nüchtern“ vor einem orange-schwarzen Hintergrund. - Foto: RTL
100% Geschmack, 0% Alkohol
nüchtern nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus dem alkoholfreien Drink aus dem Beutel

Mit „nüchtern“ lassen sich alkoholfreie Drinks in Windeseile herstellen. Doch ist der Name ein Stimmungskiller?