„Die Höhle der Löwen“: 12 Jahre nach dem ersten Pitch – doch noch ein Deal für Mexican Tears?
Zwölf Jahre nach seinem ersten Auftritt kehrt Mexican-Tears-Gründer David Weyhe in „Die Höhle der Löwen“ zurück. Eigentlich soll er nur für ein scharfes Wiedersehen sorgen – doch dann stellt Andreas W. Herb plötzlich eine entscheidende Frage.

So ein Wiedersehen gibt es selbst bei „Die Höhle der Löwen“ nicht alle Tage. Zum Finale der 20. Staffel kehrt David Weyhe mit seinen scharfen Soßen von Mexican Tears zurück. Schon in der allerersten Folge der Gründershow am 19. August 2014 stand der Bremer vor den Löwinnen und Löwen.
Damals sorgte sein Produkt nicht nur geschäftlich für Gesprächsstoff. Vor allem die Verkostung ging in die Geschichte der Sendung ein: Investor Vural Öger kämpfte nach der scharfen Soße mit den Tränen und erklärte: „Ich habe noch nie in meinem Leben so eine scharfe Sauce gegessen.“
Zwölf Jahre später stellt sich heraus: An der Wirkung hat sich offenbar wenig geändert.
Mexican Tears bringt die Investoren erneut zum Weinen
Judith Williams erkennt Weyhe beim Wiedersehen sofort wieder. Sie erinnert sich sogar daran, wie ernst es Öger damals mit der Schärfe gewesen sein soll: Der habe nach seinem ersten Test tatsächlich gefragt, ob man einen Notarzt holen könne.
Trotz dieser Warnung wollen es die aktuellen Löwinnen und Löwen selbst wissen. Fast alle probieren sich durch die unterschiedlichen Schärfestufen von Mexican Tears – und wagen sich schließlich sogar an die stärkste Variante.
Das Ergebnis: reichlich verzogene Gesichter, tränende Augen und Milch, die anschließend für etwas Linderung sorgen soll.
Anders als 2014 ist Weyhe diesmal allerdings nicht für einen klassischen Pitch in die Höhle gekommen. Er muss weder um ein Investment kämpfen noch Firmenanteile anbieten. Sein Auftritt ist als Wiedersehen mit einem Gründer gedacht, der bereits ganz am Anfang der VOX-Show dabei war. Doch dann nimmt der Besuch eine unerwartete Wendung.
Andreas W. Herb will plötzlich bei Mexican Tears einsteigen
Vor allem Andreas W. Herb scheint nicht nur vom Geschmack, sondern auch von der Entwicklung des Unternehmens angetan zu sein.
Der Unternehmer will von Weyhe plötzlich wissen: „Braucht ihr noch einen Partner? Hast du ein Angebot?“
Damit hat der Mexican-Tears-Gründer offenbar selbst nicht gerechnet. Eine klassische Verhandlung wie bei den regulären Pitches entsteht daraus zwar nicht mehr. Herb lässt Weyhe aber mit einer ziemlich eindeutigen Aufforderung zurück: „Ruf mich an!“
Aus einem nostalgischen Wiedersehen wird damit auf einmal doch noch die Aussicht auf eine mögliche geschäftliche Zusammenarbeit.
Mexican Tears bekam 2014 keinen Deal

Das wäre durchaus bemerkenswert. Denn bei seinem ersten Auftritt verließ Weyhe die Höhle ohne Investment.
2014 wollte er 55.000 Euro für 15 Prozent seines Unternehmens. Jochen Schweizer und Lencke Wischhusen waren grundsätzlich interessiert und boten ihm gemeinsam die gewünschte Summe, verlangten dafür allerdings einen größeren Unternehmensanteil sowie zusätzlich eine Rückzahlung pro verkaufter Flasche.
Weyhe lehnte das Angebot ab und baute Mexican Tears ohne Löwen-Deal weiter aus.
Das hat dem Unternehmen offensichtlich nicht geschadet. Aus den damals wenigen Soßen ist inzwischen ein deutlich größeres Sortiment geworden, wie man im Onlineshop sehen kann. Mexican Tears bietet heute neben unterschiedlich scharfen Chili-Soßen unter anderem BBQ-Soßen, Chiliöle, Gewürzmischungen und einen eigenen Sauce-Mixer an.
Kam es nach „Die Höhle der Löwen“ zum Deal mit Andreas W. Herb?
Genau das ist nun die spannendste Frage nach Weyhes zweitem Auftritt. Hat Andreas W. Herb nach der Aufzeichnung tatsächlich zum Telefon gegriffen – beziehungsweise David Weyhe bei ihm angerufen?
In der Sendung bleibt es bei Herbs Angebot, sich im Anschluss auszutauschen. Ein konkretes Investment mit Summe und Firmenanteilen wird nicht vereinbart. Auch VOX spricht lediglich von einer „vielversprechenden Verabredung“.
TVMovie.de hat deshalb nachgefragt, ob aus dem Gespräch zwischen David Weyhe und Andreas W. Herb nach den Dreharbeiten tatsächlich eine Zusammenarbeit oder sogar ein Investment entstanden ist. Eine Antwort lag uns zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht vor.
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