„Bares für Rares“-Betrugsmasche aufgeflogen
„Bares für Rares“-Experten warnen vor einer dreisten Betrugsmasche: Kriminelle nutzen den Namen der ZDF-Trödelshow, um an potenzielle Opfer heranzukommen.

Seit Jahren begeistert „Bares für Rares“ Millionen Zuschauer:innen. Das Konzept der Trödel- und Antiquitätenshows gibt es dabei auf der ganzen Welt.
Doch jetzt nutzen Kriminelle offenbar den guten Ruf der beliebten ZDF-Sendung aus. „Bares für Rares“-Expertin Annika Raßbach und Händler Markus Wildhagen warnen vor Personen, die sich fälschlicherweise als Teil des Sendungsteams ausgeben.
„Bares für Rares“-Betrug: So gehen die Täter vor
Laut den TV-Stars nehmen die Täter:innen auf unterschiedlichen Wegen Kontakt zu potenziellen Opfern auf. Sie melden sich telefonisch, schalten Anzeigen oder erwecken anderweitig den Eindruck, im Auftrag von „Bares für Rares“ zu handeln. Dabei soll gezielt nach Antiquitäten, Sammlerstücken oder möglichen Verkaufsobjekten gefragt werden.
Dem ZDF wurden bereits mehrere ähnliche Vorfälle gemeldet. Demnach nutzen Betrüger:innen den Namen oder sogar das Logo der Sendung von Horst Lichter, um Vertrauen aufzubauen. In einigen Fällen soll es zudem zu unangekündigten Hausbesuchen gekommen sein.
Experten müssen Warnung aussprechen
Was genau hinter der Masche steckt, ist nicht immer klar. Annika Raßbach vermutet jedoch, dass die Täter:innen wertvolle Gegenstände möglichst günstig erwerben wollen. Ebenso sei denkbar, dass sie sich durch persönliche Besuche Zugang zu weiteren Objekten verschaffen möchten.
Auf Instagram machte die Expertin deutlich, dass das gesamte Team gegen die betrügerischen Aktivitäten vorgeht. Gleichzeitig appelliert sie an Betroffene, entsprechende Vorfälle zu melden und bei Bedarf die Polizei einzuschalten.
Das sollten Sie jetzt tun:
Wer bei „Bares für Rares“ mitmachen möchte, kann sich ausschließlich über die offiziellen Bewerbungswege anmelden. Wichtig: Die aus der Sendung bekannten Händler:innen und Expert:innen kündigen keine spontanen Hausbesuche an und kontaktieren Interessenten nicht ungefragt telefonisch.
Wer einen verdächtigen Anruf erhält oder Besuch von angeblichen „Bares für Rares“-Mitarbeiter:innen bekommt, sollte deshalb misstrauisch werden. Es gilt: Keine persönlichen Informationen herausgeben und den Vorfall melden!








