Fernsehen

"Armes Deutschland": So dreist belügt dieses Hartz IV-Paar das Amt

Erneut ein heftiger Fall in der neuen Folge der RTL II-Show „Armes Deutschland“: Das Pärchen Markus und Jessica lebt von Hartz IV – und tut alles, um an Geld zu kommen!

Armes Deutschland Jessica Markus
Markus und Jessica aus "Armes Deutschland" sagen stolz: "Wir sind Sozialschmarotzer". / RTL II

 

Die vierköpfige Familie lebt von 1200 Euro im Monat

Der 22-jährige Markus und seine zwei Jahre ältere Partnerin Jessica leben gemeinsam mit ihren Kindern Jerome (3) und dem Neugeborenen Samira in einer 75-Quadratmeter-Wohnung in Köln von Hartz IV.

Frech kassieren sie das Amt ab – und sind auch noch stolz darauf! Schließlich sehen sie nicht ein, für  das Geld, das sie vom Staat bekommen, zu arbeiten. Gemeinsam bekommt die kleine Familie 1200 Euro Arbeitslosengeld.

 

"Ich bin schon Sozialschmarotzer"

„In dem Sinne bin ich schon Sozialschmarotzer, weil ich das Geld vom Amt nehme“, ertklärt Markus. „Eigentlich könnte ich arbeiten gehen und mein eigenes Geld verdienen. So für 1.800 Euro netto würde ich schon arbeiten. Aber Kloputzer bei McDonald’s oder so einen Scheiß mache ich nicht.“

Markus ist seit zwei Jahren arbeitslos, muss gerade Sozialstunden leisten und hat keine Ausbildung.  „Ich hab ein Abgangszeugnis von der 8. Klasse“, erzählt er stolz. Jessica hat mit ihren 24 Jahren noch nie gearbeitet.

 

"Armes Deutschland": Ihr Sohn sitzt vor allem vor der Playstation

Ihren 3-jährigen Sohn Jerome setzen sie lieber vor die Playstation, als sich um ihn zu kümmern. Jessica begründet das so: „Ach, der versteht das doch eh nicht. Da hab‘ ich mir gedacht, für zu Hause ist das okay.“

Sorgen um die Zukunft machen die beiden sich nicht: „Geld kriegt man immer irgendwo her“, erklärt Markus – in ihrem Fall vor allem von Amt. Um daran zu kommen, sind sie sich für keinen Trick zu schade.

 

Die Hartz IV-Familie kassiert doppelt

So haben Markus und Jessica beispielsweise die Erstausstattung, die sie vor drei Jahren für Söhnchen Jerome gekauft haben, einfach weggeschmissen – „die war eh nicht mehr so schön“, so Jessica. Doch jetzt ist Baby Nummer Zwei da – und auch für die kleine Samira brauchen sie neue Möbel und Anziehsachen: „Bei der zweiten Schwangerschaft hätten wir die Erstausstattung eigentlich nicht bekommen, aber ich hab‘ Einspruch beim Amt eingelegt. Dann kam eine Frau, die das geprüft hat. Die hat dann gesehen, dass wir keine Sachen haben und genehmigt, dass wir die Erstausstattung noch mal kriegen“, prahlt Markus. 591 Euro haben sie für ihr zweites Baby bekommen. 

Danach sind sie außerdem zum Caritasverband gegangen und haben dreist gelogen, dass sie vom Amt keine neue Erstausstattung bekommen hätten und somit nochmal 350 Euro zusätzlich kassiert.



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