„The End of Oak Street“-Ende geändert: Das sagen Ewan McGregor und Anne Hathaway dazu
Für viele Personen (diesen Redakteur eingeschlossen) ist „The End of Oak Street“ ein perfekter Film – doch beinahe wäre alles ganz anders gekommen …

Nach dem großen Erfolg des Mystery-Horrorfilms „Weapons“ im letzten Jahr scheint es bei Warner Bros. eine kleine Tradition zu werden, Filme dieser Art im Sommer zu platzieren – anders könnte man sich die Veröffentlichungsstrategie hinter „The End of Oak Street“ auf jeden Fall nicht erklären. Der Dino-Film mit Ewan McGregor und Anne Hathaway läuft zurzeit zwar noch leicht verhalten in den Kinos an, doch mit der Qualität des Streifens hängt das definitiv nicht zusammen.
Dabei hätte das alles auch ganz anders kommen können, denn Anne Hathaway und Ewan McGregor verraten nun, dass man ursprünglich ein ganz anderes Ende angedacht hatte, welches den Film grundlegend verändert hätte.
Es folgen nun Spoiler für „The End of Oak Street“!
„The End of Oak Street“: Ende erklärt

Um einmal alle ins Bild zu holen, muss man erwähnen, dass Ewan McGregors Charakter Greg im späten Verlauf des Films überraschenderweise von einem Allosaurus gefressen wird. Gregs Familie ist vollends geschockt, doch Mutter Denise (Anne Hathaway) weiß auch, dass sie ihre Kinder sowie ein zugelaufenes Nachbarmädchen schützen muss. In einer waghalsigen Aktion sucht das Vierergespann ein Wurmloch auf, welches sie zurück ins Jahr 1982 bringt – 20 Minuten bevor die Oak Street Millionen von Jahren in die Vergangenheit transportiert wird.
Denise schmiedet sofort einen Plan und ruft etliche Mitglieder der Nachbarschaft panisch an, um sie vor dem bevorstehenden Unglück zu retten. Und auch Greg kann sie vor seinem vermeintlichen Schicksal bewahren und lässt den Familienvater eine Pizza in ihre Nähe liefern – fernab von dem Wurmloch.
Danach sieht man die Familie einige Zeit später. Denise hat einen erfolgreichen Roman geschrieben, Greg erfreut sich bester Gesundheit und auch ihre Kinder sind munter und wohlauf. Im originalen Ende sah das jedoch ganz anders aus.
Wie „The End of Oak Street“ eigentlich enden sollte
In einem Interview mit Entertainment Weekly verriet Anne Hathaway, dass das ursprüngliche Ende deutlich düsterer war. „Greg ist in jeder Drehbuchfassung gestorben, aber in der Originalversion, für die ich unterschrieben habe, ist er nicht mehr zurückgekehrt. Und das war etwas, was erst ganz kurz vor den Dreharbeiten geändert wurde“, so die „Die Odyssee“-Darstellerin. Anfänglich zeigte sich Hathaway skeptisch gegenüber Regisseur David Robert Mitchell und Produzent J.J. Abrams, doch sie hatte dennoch das Vertrauen, dass beide wissen würden, was sie tun.
„Als ich den Film gesehen habe, saß eine Person neben mir, die ihren Vater verloren hatte, und sie ist beim Ende in Tränen ausgebrochen“, führt Hathaway fort. „Die Person sagte: ‚Das ist genau das, was ich von einem solchen Film will, und so etwas könnte nur in einem Film passieren, und ich liebe es.‘ Dementsprechend möchte ich meinen Hut ziehen und J.J. und David meine Anerkennung für dieses Ende aussprechen.“
„The End of Oak Street“ läuft seit dem 13. August in den deutschen Kinos und wird voraussichtlich auch noch die nächsten Wochen dort zu sehen sein. Wer keine Zeit haben sollte, den Film nun zu schauen, kann in diesem Artikel herausfinden, wann der Kritikerliebling im Streaming aufschlagen sollte.









