„Nord Nord Mord“: Neuer Fall birgt ein jahrhundertealtes Geheimnis – das müsst ihr heute wissen
„Nord Nord Mord“ ist mit einem neuen Fall zurück. Ein Mord auf Sylt führt Sievers und sein Team zu einem jahrhundertealten Geheimnis ...

Ein Toter im Hafen, eine verhängnisvolle Eifersucht und ein rätselhafter Fund aus längst vergangenen Zeiten: Am Montag, 5. Oktober 2026, zeigt das ZDF um 20:15 Uhr den neuen „Nord Nord Mord“-Krimi „Sievers und der Gesang der Wale“. Für Carl Sievers (Peter Heinrich Brix), Ina Behrendsen (Julia Brendler) und Hinnerk Feldmann (Oliver Wnuk) beginnt ein Fall, der zunächst nach einem klassischen Eifersuchtsdrama aussieht.
Doch je tiefer das Trio gräbt, desto ungewöhnlicher wird die Geschichte. Denn der Tod eines jungen Sylters scheint mit einem Geheimnis aus dem 19. Jahrhundert verbunden zu sein. Dabei spielen ein altes Foto, ein Walfänger und eine äußerst seltene Substanz eine entscheidende Rolle.
„Nord Nord Mord“ heute: Darum geht es im neuen Fall
Im Hafen von Hörnum treibt der junge Hark „Harke“ Petersen (Eren Yilmaz) leblos im Wasser. Götz Fischer (Max Hopp), der sich um Hark gekümmert und ihn bei sich aufgenommen hatte, kann nur noch dessen Leiche bergen. Schnell wird klar, dass Harks Tod Fragen aufwirft. Der junge Mann konnte nicht schwimmen – und sein Gesicht weist Spuren einer körperlichen Auseinandersetzung auf.
Götz hat bereits einen Verdacht. Hark soll in Helena Winter (Pauline Pollmann) verliebt gewesen sein. Ihr Freund Sören Stippke (Tom Gronau) reagierte darauf offenbar mit heftiger Eifersucht und soll sogar damit gedroht haben, Hark umzubringen.
Tatsächlich gibt Sören zu, Hark geschlagen zu haben. Ins Wasser gestoßen habe er ihn allerdings nicht. Für Sievers und seine Kollegen ist der Fall damit längst nicht gelöst.
Ein mysteriöses Foto führt in die Vergangenheit
Eine völlig neue Spur ergibt sich, als Hinnerk Feldmann Harks letzte Verwandte aufsuchen möchte. Seine Großmutter lebte in einem Seniorenheim, ist jedoch wenige Tage zuvor verstorben. Unter ihren wenigen Hinterlassenschaften befindet sich eine Verbindung zu einem Mann namens Joris Petersen. Der Walfänger ist ein Vorfahr Harks und lebte im 19. Jahrhundert. Ein altes Foto von ihm wird für die Ermittlungen zunehmend wichtig.
Doch der Fall wird noch kurioser: Ein Bild von Joris Petersen taucht ausgerechnet im Magen des Toten auf. Warum sollte Hark eine Fotografie verschlucken? Wollte er etwas verbergen – oder verhindern, dass jemand anderes das Bild in die Hände bekommt?
Damit beginnt für die Ermittler die Suche nach einem Geheimnis, das über Generationen verborgen geblieben sein könnte.
Was hat die verschwundene Ambra mit Harks Tod zu tun?
Auch Ina Behrendsens Verbindung zum Sylter Heimatmuseum erweist sich als wichtig. Von Museumsleiterin Meike Winter (Katrin Wichmann) erfährt sie, dass das Gebäude früher der Familie Petersen gehörte. Und ausgerechnet Joris Petersen soll einst eine große Menge Ambra gefunden haben.
Bei Ambra handelt es sich um eine seltene Substanz, die im Verdauungstrakt von Pottwalen entstehen kann und vor allem aufgrund ihrer Verwendung in der Parfümherstellung über Jahrhunderte äußerst wertvoll war.
Doch der Fund von Joris Petersen ist offenbar nie wieder aufgetaucht. Wo blieb die wertvolle Ambra? Wer wusste davon? Und könnte Hark kurz vor seinem Tod etwas über das alte Familiengeheimnis herausgefunden haben?
Aus einem vermeintlichen Eifersuchtsdrama wird für Sievers, Behrendsen und Feldmann damit ein Fall, dessen Wurzeln weit in Sylts Vergangenheit reichen.
Diese Stars spielen bei „Sievers und der Gesang der Wale“ mit
Natürlich setzt auch der neue Film auf das bewährte Ermittler-Trio. Peter Heinrich Brix spielt erneut Carl Sievers, Julia Brendler ist als Ina Behrendsen und Oliver Wnuk als Hinnerk Feldmann zu sehen. Brendler und Wnuk gehören bereits seit dem Start von „Nord Nord Mord“ im Jahr 2011 zur Reihe. Brix stieß später als Nachfolger von Robert Atzorn alias Theo Clüver hinzu und ist inzwischen ebenfalls fest mit dem Sylt-Krimi verbunden.
In den Episodenrollen von „Sievers und der Gesang der Wale“ sind unter anderem Max Hopp, Katrin Wichmann, Pauline Pollmann, Tom Gronau, Catrin Striebeck, Stephan Schad und Peter Franke zu sehen. Eren Yilmaz spielt das Mordopfer Hark Petersen.
Für Drehbuch und Regie ist Berno Kürten verantwortlich. „Sievers und der Gesang der Wale“ ist bereits der 29. Film der erfolgreichen ZDF-Krimireihe.
Wie geht es mit „Nord Nord Mord“ weiter?
Wer regelmäßig einschaltet, muss sich um die Zukunft der Reihe keine großen Sorgen machen. Auch nach „Sievers und der Gesang der Wale“ sind weitere Fälle mit Sievers, Behrendsen und Feldmann vorgesehen.
Als 30. Film folgt „Sievers und die Tote auf der Fähre“. Darüber hinaus sind weitere Krimis in Vorbereitung beziehungsweise bereits produziert. Dazu zählen „Sievers und das perfekte Dinner“, „Sievers und der fliegende Wechsel“, „Sievers und die Lebensretter“ sowie „Sievers und die rote Karte“. Bei einzelnen Titeln kann es sich noch um Arbeitstitel handeln; Sendetermine stehen noch nicht für alle Filme fest.
Der Nachschub passt zum anhaltenden Erfolg der Reihe: „Nord Nord Mord“ gehört seit Jahren zu den reichweitenstarken ZDF-Krimis und erreicht mit neuen Fällen regelmäßig ein Millionenpublikum.
Für Fans bedeutet das: Der Ausflug in die Vergangenheit der Familie Petersen bleibt nicht der letzte Fall des ungewöhnlichen Sylter Ermittlerteams.







