Olivia Marei hat wegen GZSZ-Job mit Schuldgefühlen zu kämpfen
Olivia Marei spricht so offen wie nie über Familie, Ehe und die Schattenseiten ihres Erfolgs.

Vor der Kamera wirkt Olivia Marei selbstbewusst und souverän. Privat sieht das manchmal ganz anders aus. Die GZSZ-Schauspielerin hat jetzt ungewöhnlich persönliche Einblicke in ihr Familienleben gegeben – und verrät, warum ihr Job sie bis heute mit Schuldgefühlen kämpfen lässt.
Olivia Marei verdankt ihren Traum vor allem ihrem Mann
Olivia Marei ist als Toni Ahrens eine feste Größe von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und kündigte zuletzt heftige Konsequenzen für ihre Rolle an. Dass sie ihre Schauspielkarriere in diesem Umfang verfolgen kann, ist für sie allerdings alles andere als selbstverständlich. Im „GZSZ-Bargeflüster“ macht sie deutlich, dass ihr beruflicher Weg ohne ihren Ehemann Johannes kaum möglich gewesen wäre.
Während sie regelmäßig vor der Kamera steht, übernimmt er den Großteil der Betreuung ihrer beiden Kinder. Für Olivia steht deshalb fest: „Ohne ihn könnte ich hier meinen Traum nicht ausleben.“ Dennoch erlebt die Familie immer wieder, dass dieses Rollenmodell auf Verwunderung stößt.
Zwischen Dreharbeiten und Familienleben bleiben Schuldgefühle
Auch wenn die Aufteilung zu Hause funktioniert, fällt Olivia Marei der Spagat zwischen Beruf und Familie nicht immer leicht. Besonders belastend seien Situationen, in denen sie morgens zur Arbeit aufbrechen müsse und eines ihrer Kinder traurig zurückbleibe. Offen spricht sie darüber, wie sehr sie diese Momente beschäftigen. „Ich habe oft Schuldgefühle – meinen Kindern gegenüber und auch meinem Mann gegenüber“, gesteht die Schauspielerin.
Der Erfolg bei GZSZ habe deshalb für sie auch eine emotionale Kehrseite. Gleichzeitig weiß sie, dass ihr Beruf ein wichtiger Teil ihres Lebens ist. Für sie gehören Familie und Karriere untrennbar zusammen – auch wenn dieser Balanceakt nicht immer einfach sei.
Nach der Geburt ihres Sohnes erlebte sie eine schwere Zeit
Nach der Geburt ihres ersten Kindes litt Olivia Marei unter einem starken „Babyblues“, gibt sie offen zu. Das Muttersein fühlte sich anders an, als erwartet. Durch ihre Rolle bei GZSZ fand sie aber schließlich wieder zu sich selbst.
„Ich brauche diese Balance. Ich kann nur eine gute Mutter sein, wenn ich mir auch meinen Berufswunsch weiterhin erfülle“, erklärt sie. Diese Erkenntnis habe ihr geholfen, sowohl ihre Rolle als Mutter als auch ihre Leidenschaft für die Schauspielerei miteinander zu vereinbaren.
Mit einer klaren Botschaft endet ihr emotionales Geständnis
Olivia Marei berichtet auch von Krisen, die sie gemeinsam mit ihrem Mann bewältigen musste, um die Ehe gesund zu halten. Dabei kamen die beiden nicht um eine Therapie herum.
Heute wirkt Marei gefestigt und äußert einen klaren Wunsch: „Ich wünsche mir, dass es solche Interviews gar nicht mehr braucht und dieses Thema einfach vom Tisch ist: Gleichberechtigung.“






