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„Nioh 3“: Alles, was ihr vor dem Kauf unbedingt wissen müsst!

Ihr wollt wissen, was „Nioh 3“ bietet? Wir haben alle wichtigen Infos zu Story, Gameplay, Erkundung und Neuerungen für euch!

Zwei Samurais kämpfen gegeneinander
„Nioh 3“ erscheint am 6. Februar 2026. Foto: Team Ninja / Koei Tecmo Games

In „Nioh 3“ schlüpfen die Spieler:innen in die Rolle von Takechiyo Tokugawa, dem designierten nächsten Shogun in einer von Konflikten erschütterten Sengoku-Ära. Sein jüngerer Bruder Kunimatsu, von Neid und Hass getrieben, nimmt Kontakt zu einer düsteren Macht auf und entfesselt eine Armee von Yokai. Sein Angriff stürzt Japan ins Chaos und beendet abrupt die fragile Friedenszeit.

Unter dem Schutz des geheimnisvollen Wächtergeists Kusanagi wird Takechiyo durch die Zeit geworfen. Dort muss er in einer aus den Fugen geratenen Welt überleben, seine Kräfte meistern und schließlich den Anspruch auf das Shogunat sichern. „Nioh 3“ bringt neue Protagonisten, eine frische Story, erweiterte Mechaniken und die bislang anspruchsvollste Spielerfahrung der ganzen Reihe.

In diesem Artikel findet ihr alles, was ihr vor dem Spielen wissen müsst!

Zwei Kampfstile: Samurai und Ninja

„Nioh 3“ führt die traditionsreiche, fordernde Kampf-Action von Team NINJA fort und kombiniert Altbewährtes mit neuen Mechaniken, um dynamische, intensive Gefechte zu schaffen. Das Kampfsystem basiert weiterhin auf dem geschickten Umgang mit Ki sowie dem Wechsel zwischen Basic Attacks, Strong Attacks, Guard und Dodge. Ein gut getimter Ki-Impuls regeneriert verlorene Ausdauer. Auch Gegner nutzen Ki – doch im Gegensatz zum Spieler können Yokai es nicht regenerieren. Ist ihre Ki-Leiste erschöpft, öffnet sich ein Fenster für einen verheerenden Grapple-Angriff, der meist tödlich endet.

Eine wichtige Neuheit: Spieler können nun frei zwischen zwei Stilen wechseln – Samurai und Ninja.

Samurai-Stil

Dieser Stil orientiert sich an den Vorgängern:

  • Bewährte Stellungen (Stances)

  • Blocken, Ausweichen und präzise Schwerttechniken

  • Neue Mechaniken durch freischaltbare Fähigkeiten im Samurai-Skill-Tree

Ein zentrales neues Element ist die Kunstleiste (Arts Gauge). Sie füllt sich durch Angriffe und Blocks. Ist sie voll, aktiviert ein starker Angriff oder eine Kampfkunst die Arts Proficiency mit folgenden Vorteilen:

  • Weniger Ki-Verbrauch

  • Höherer Schadensausstoß

  • Möglichkeit, Kampfkunst-Ketten auszuführen

Zudem gibt es jetzt Deflect – ein perfekt getimter Block, der Ki regeneriert und sowohl die Ninjutsu- als auch die Arts-Leiste auffüllt. Neue Martial Arts und Fähigkeiten werden über die Waffentalentbäume und die Samurai-Skill-Trees freigeschaltet.

Ninja-Stil

Dieser Stil ist schneller und agiler als der Samurai-Stil:

  • Sehr niedriger Ki-Verbrauch

  • Verbesserte Ausweichmöglichkeiten, inklusive Sprung-Ausweichmanöver

  • Mist-Aktion: perfektes Ausweichen, um Schäden zu entgehen und Ki/Ninjutsu/Arts aufzuladen

  • Footstool Jump, um über Gegner zu springen, sie zu taumeln zu bringen und starke Angriffe aus dem Rücken auszuführen

Der Ninjutsu-Balken füllt sich während des Kampfes und erlaubt den Einsatz verschiedener Techniken wie Shuriken. Neue Ninjutsu-Fähigkeiten werden im Ninja-Skill-Tree mit Ninja-Punkten und Young Ninja Locks freigeschaltet. Der schnelle Wechsel zwischen Samurai und Ninja ermöglicht fließende, tödliche Kombos.

Style Shift & Burst Break

Der Stilwechsel kann jederzeit mit einem einzigen Tastendruck erfolgen – sogar mitten im Gefecht. Ein perfekt getimter Wechsel in dem Moment, in dem ein Yokai eine Attacke mit roter Aura lädt, löst den Burst Break aus:

  • Der gegnerische Angriff wird gecancelt

  • Der Gegner erleidet schweren Lebens- und Ki-Schaden

  • Seine maximale Ki-Leiste wird reduziert

Alternativ kann auch die Wächtergeist-Fähigkeit genutzt werden, um Burst-Attacken zu unterbrechen.

Rückkehr der Wächtergeister

Die Wächtergeister kehren in „Nioh 3“ zurück. Zu Beginn werden die Spieler von einigen wenigen Geistern wie Kusanagi oder Nekomata geleitet. Im Verlauf der Geschichte treffen sie auf neue Charaktere, die ihnen ihre Wächtergeister anvertrauen.

  • Amrita-Leiste: Füllt sich durch Kämpfe und Erkundung. Ist sie vollständig gefüllt, können sie das Lebende Artefakt aktivieren. Für eine begrenzte Zeit verleihen die Wächtergeister den Spielern ihre Kräfte und Stärke, während sie gleichzeitig verhindern, dass gegnerische Angriffe sie töten.

Geisterkraft-Anzeige (neu): Sie füllt sich während des Kampfes und kann genutzt werden kann, um Wächtergeist-Fertigkeiten auszuführen. Diese sind nützlich, um die maximale Ki eines Yokai zu reduzieren. Jeder Wächtergeist verfügt über seine eigenen einzigartigen Fertigkeiten (bis zu zwei), die nicht nur im Kampf, sondern auch während der Erkundung eingesetzt werden können.

Erobere den Crucible

Der Crucible ist die härteste Herausforderung der gesamten Reihe. In jedem offenen Gebiet gibt es eine entsprechende Crucible-Zone, die extrem gefährliche, verstärkte Yokai enthält, massiven Schaden verursacht und bei Treffern Life Corrosion auslöst, wodurch die maximale Lebensleiste temporär sinkt.

Life Corrosion kann rückgängig gemacht werden durch:

  • das Besiegen von Gegnern

  • das Zufügen von Schaden

  • die Rückkehr zum eigenen Grab nach Wiederbelebung

Innerhalb der Crucible lädt sich die Amrita-Leiste deutlich schneller auf – ideal für häufigen Einsatz des Living Artifact. Mutige Spieler können zusätzliche Risiken eingehen, indem sie Crucible-Waffen einsetzen:

  • Diese fügen Yokai enormen Schaden zu

  • verursachen jedoch gleichzeitig Life Corrosion beim Spieler

Zudem können bestimmte Yokai und Bosse vom Dark Realm durchdrungen sein – erkennbar an roten, blütenartigen Effekten. Diese Feinde verursachen besonders verheerende Angriffe und sind deutlich gefährlicher.

Beim Erkunden stoßen Spieler auf zwei weitere Herausforderungszonen:

Crucible Spikes

  • Kleine Bereiche voller freier Yokai

  • Nach dem Besiegen aller Gegner können die Spikes zerstört werden

Lesser Crucibles

  • Arena-ähnliche Areale

  • Gleiche Bedingungen wie im großen Crucible

  • Mehrere Wellen harter Gegner

Der erfolgreiche Abschluss gewährt eine Erhöhung der maximalen Spirit Force, eine Verstärkung der Wächtergeist-Fähigkeiten, sowie – ausschließlich in Lesser Crucibles – mehr Amrita in der Umgebung und das Freischalten neuer Spirit Veins.

Eine offene, intensive Welt steht euch frei zur Erkundung

„Nioh 3“ bietet erstmals großflächige Open-Field-Gebiete, die verschiedene japanische Epochen widerspiegeln – darunter Edo, Sengoku, Heian und Bakumatsu. Jede Epoche besitzt:

  • eine eigene Karte

  • mehrere Regionen

  • exklusive Erkundungsmechaniken

  • ein Explorationslevel, das durch Mythen-Quests, das Einnehmen von Feindbasen, das Reinigen von Lesser Crucibles und das vollständige Erkunden steigt

Ein höheres Explorationslevel bringt verschiedene Vorteile mit sich: Spieler erhalten zusätzliche Belohnungen und Items, ihre Basiswerte verbessern sich, die vollständige Gebietskarte wird freigeschaltet und sowohl Fundorte als auch Sammlerstücke werden sichtbar angezeigt.

Ein Tempel umgeben von Crucibles
Foto: Team Ninja / Koei Tecmo Games

Basen, Mythen & Kodama

Auf der Karte entdecken Spieler Feindbasen, in denen mehrere Yokai patrouillieren. Das Säubern dieser Bereiche erhöht das Explorationslevel und schaltet oft Truhen oder Shrines frei, die von Kodama bewacht werden.

Weitere Erkundungselemente:

  • Myths: Nebenaufgaben von NPCs, meist erkundungsfokussiert; belohnen u. a. mit Fertigkeitspunkten

  • Jizo-Statuen: Durch Gebete erhalten Spieler Jizo Merit, das an Schreinen gegen temporäre Buffs (z. B. weniger Life Corrosion, mehr Nahkampfschaden) eingetauscht werden kann

Folgende unterstützende Yokai kehren zurück:

  • Kodama (geben Merit)

  • Sudama (Shop für Items & Tausch gegen Yokai-Tränen)

  • Scampuss (erhöht deine Anima-Generation temporär)

Neu hinzukommt Chijiko, ein kleiner Yokai, der gerne als Zielscheibe dient – wer ihn entdeckt und trifft, kann ihn streicheln und erhält wertvolle Belohnungen.

Crucible Wraiths, Soul Cores & die Onmyo Box

Einige Yokai erscheinen als gefährliche Crucible Wraiths, umgeben von rot-schwarzem Rauch. Sie lassen nach ihrem Tod wertvolle Soul Cores fallen.

Diese Kerne können an Schreinen gereinigt und anschließend in der Onmyo Box eingesetzt werden. Die Box besitzt zwei Slots:

  • Yin-Slot: erzeugt Onmyo-Magie-Items mit unterschiedlichen Effekten (begrenzte Nutzung)

  • Yang-Slot: produziert unter bestimmten Bedingungen Beschwörungssiegel des jeweiligen Yokai

Diese Mechanik erweitert das taktische Repertoire im Kampf und bei der Erkundung erheblich.

Spirit Veins schaffen neue Bewegungsmöglichkeiten

Während der Erkundung treffen Spieler:innen auf schimmernde Lichtpartikel an Klippen, Felsen oder tiefen Schluchten. Diese Spirit Veins erlauben es, mithilfe des passenden Wächtergeists neue Wege zu überqueren oder Abkürzungen zu nutzen – ohne Spirit Force zu verbrauchen. Sie erweitern die Mobilität deutlich und eröffnen alternative Routen durch die weitläufigen Gebiete.

Jede:r Spieler:in formt die Erfahrung selbst

Die Tiefenprogression von „Nioh 3“ basiert auf vielfältiger Charakteranpassung. Doch was bedeutet das?

  • Separater Skill-Tree für jede Waffe (jeweils mit Samurai- und Ninja-Fokus)

  • Haupt-Samurai-Skill-Tree

  • Haupt-Ninja-Skill-Tree

Freischaltung neuer Fähigkeiten erfolgt durch:

  • Samurai- bzw. Ninja-Punkte

  • Young Samurai/Ninja Locks

Spieler können frei wählen, welche Martial Arts und Ninjutsu-Techniken sie je Waffe nutzen, welche gemeinsamen Fähigkeiten aktiv sind - und welche Wächtergeister sie für Samurai- und Ninja-Stil ausrüsten.

Außerdem wurde der Charaktereditor aus „Nioh 2“ weiter verfeinert: Man kann das Aussehen des Protagonisten tiefgreifend gestalten – inklusive getrennter Designs für Samurai- und Ninja-Formen.