Zum Hauptinhalt springen
Bußbereiter Bad Boyfriend oder manipulativer Maki?

Nach „Bad Boyfriends“-Drama: Jetzt spricht Maki Klartext

Nach den heftigen Turbulenzen rund um „Bad Boyfriends“ und der Trennung von Michelle meldet sich Maki nun selbst zu Wort. Mit einem emotionalen Statement auf Social Media will der Reality-Star Verantwortung übernehmen – und sorgt damit erneut für hitzige Diskussionen.

Maki sitzt nachdenklich auf einem Bett in einem schlicht eingerichteten Raum, trägt eine dunkelblaue Jacke und helle Hose und blickt mit ernstem Gesichtsausdruck zur Seite.
Nach dem Drama der letzten Wochen meldet sich Maki bei seiner Community im Netz. Foto: RTL

Die Wogen rund um „Bad Boyfriends“ sind noch lange nicht geglättet – doch jetzt meldet sich Maki selbst zu Wort. Nach Handy-Fund, heftiger Kritik an einer sensiblen Aussage und massiven Manipulationsvorwürfen veröffentlicht der Reality-TV-Teilnehmer ein Reel, das für neue Diskussionen sorgt. Während Ex-Partnerin Michelle kürzlich die Trennung bekanntgab, versucht Maki nun, seine Perspektive darzulegen – und übernimmt zumindest teilweise Verantwortung.

Der Auslöser: Handy-Fund und scharfe Kritik

In der Show musste Maki sein Handy abgeben. Was dann folgte, sorgte für einen Eklat: Auf einem Zweitgerät wurden intime Aufnahmen einer anderen Frau entdeckt. Für viele Zuschauer:innen war das ein klarer Vertrauensbruch.

Besonders viel Empörung löste jedoch Makis Erklärung zu den Fotos aus. Er erwähnte beiläufig, die betroffene Frau sei inzwischen von ihrem Partner getötet worden. Diese unkommentierte Aussage wurde im Netz als unsensibel und unangemessen kritisiert – gerade weil das Thema Femizid hochsensibel ist. In den sozialen Medien entbrannte daraufhin eine Debatte über Verantwortung im Reality-TV.

Hinzu kamen Manipulationsvorwürfe: Mehrfach versuchte Maki in den Augen vieler Zuschauer:innen, die Schuld für Konflikte bei Michelle zu suchen.

Makis Statement: „Es geht längst nicht mehr um mich!“

Nun versucht Maki, den Fokus zu verschieben. In seinem aktuellen Reel schreibt er unter anderem: „Leute … es geht längst nicht mehr um mich!“

Er zeigt sich einsichtig und erklärt: „Ich verstehe den Unmut vieler Menschen. Und ich weiß auch, dass vieles auf meinen eigenen Mist gewachsen ist, denn für meine Fehler trage ich ganz allein die Verantwortung.“ Gleichzeitig betont er, dass er nicht erwarte, „dass jeder meinen Weg gut findet oder mir geschweige denn verzeiht.“ Besonders wichtig scheint ihm ein anderer Punkt: „Was mich allerdings nachdenklich macht, sind Kommentare, die Menschen lächerlich machen, weil sie an sich arbeiten, sich Hilfe suchen oder offen über ihren Heilungsweg sprechen – was nicht selbstverständlich ist.“

Er appelliert an seine Community: „Wir wissen nie, wer still mitliest!“ Niemand solle kleinreden, wenn jemand versuche, ein besserer Mensch zu werden: „Ob durch Therapie, Coaching (nur weil jemand diesen Begriff ausgereizt hat), die Natur oder einen anderen Weg … denn der erste Schritt verdient Respekt, nicht Spott.“

Sein Fazit: „Wenn mein Weg auch nur einer einzigen Person Mut macht, an sich zu arbeiten, dann hat sich das alles für mich schon längst gelohnt – und ist ein Zeichen in die richtige Richtung.“

Community gespalten: Unterstützung oder neue Kritik?

Die Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten. Einige Fans stärken ihm demonstrativ den Rücken. „Rede wie ein Löwe“ oder „Bleibt so wie du bist“ heißt es in den Kommentaren.

Doch es gibt auch deutliche Gegenstimmen. Eine Nutzerin schreibt: „Dein ‚an sich arbeiten‘ verliert an Glaubhaftigkeit, weil du es auf Zwang öffentlich darstellst. Und das geht dann eben in Richtung ‚lächerlich‘. Und irgendwie gleicht es auch schon wieder einer Manipulation. Nämlich der Zuschauer. Ihnen willst du öffentlich zeigen, dass du dich ändern willst. Anstatt allem zu entsagen und es still einfach zu tun. Reue und Demut finden nunmal in ehrlicher Form nicht öffentlich statt.“ Eine andere kommentiert knapp, aber pointiert: „Doch Maki, es geht immernoch um DICH & dein Charakter/Verhalten.“

Ob sein Appell zu mehr Respekt gegenüber Menschen auf ihrem „Heilungsweg“ verfängt oder als erneuter Versuch der Imagekorrektur wahrgenommen wird, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen. Fest steht: Das „Bad Boyfriends“-Drama ist auch nach dem Ende der Sendung nicht vorbei – es hat sich nun lediglich vom Bildschirm in die Kommentarspalten verlagert.

Quelle
Mobiler Fernseher LG StanbyME 2 Max im Wohnzimmer - Foto: LG / PR
Das kommt
Fernseher auf Rollen: Für Sofa, Bett und Abstellkammer

Auf einem Standfuß und mit Akku – die ersten Fernseher lassen sich durch die Wohnung rollen. LG und Samsung haben erste Geräte.

Konny und Manu Reimann sitzen in Barbados am Strand und schauen sich ernst an.  - Foto: © Kabel Eins
„Dann brauchen wir gar nicht erst hierherziehen!“
Laut Kabel Eins: Reimanns droht Barbados-Aus

Das neue Haus ist gekauft, doch der große Barbados-Traum von Manu und Konny Reimann gerät plötzlich ins Wanken. Ausgerechnet das Visum bereitet den Auswanderern große Sorgen.

Simon schaut verängstigt in die Ferne. - Foto: Konami / Screen Burn Interactive
Games
„Silent Hill: Townfall“: Alle Infos zum neuen Horrorgame-Ableger nach „Silent Hill f“

Nach mehreren Jahren Funkstille teilt Konami endlich einen Trailer zu „Townfall“. Das erwartet die Spieler:innen bei dem heiß erwarteten „Silent Hill“-Ableger!

Joko und Klaas mit dem Geldkoffer von „Ein sehr gutes Quiz (mit hoher Gewinnsumme)“  - Foto: ProSieben
TV-Tipp
100.000 Euro für jede:n möglich! „Ein sehr gutes Quiz (mit hoher Gewinnsumme)“ heute im TV

„Ein sehr gutes Quiz (mit hoher Gewinnsumme)“ läuft ab heute wieder auf ProSieben. Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf vergeben live 100.000 Euro.

Ballauf und Schenk sitzen an einem Konferenztisch. - Foto: WDR/BAVARIA FICTION/Thomas Kost
Bunker-Ballauf & Schwurbel-Schenk
Unterirdisch schlecht: Kritik zum Kölner Fall „Die letzten Menschen von Köln“

Nach einem inhaltlich fragwürdigen „Tatort“ in der letzten Woche gibt es diese Woche einen überaus unterirdischen Fall – im wahrsten Sinne des Wortes.

Inga Lindström: Rezept für die Liebe: Sofia (Sogol Faghani) und Frederika (Julia Bremermann) stehen im Freien an einem Gartenzaun. Vor dem Zaun hält Frederika den Lenker eines Fahrrads. Hinter dem Zaun hat Sofia die Arme auf den Zaun gelegt. Die beiden Frauen sehen sich an und lachen. - Foto: ZDF/Sebastian Wiegärtner
Alle Infos
„Inga Lindström“: Neue Folge im ZDF – dieser „Let’s Dance“-Star sorgt für Herzklopfen

„Inga Lindström“ ist mit einem neuen Film zurück: In „Rezept für die Liebe“ treffen gleich zwei Paare auf unerwartete Gefühle – und ein „Let’s Dance“-Star mischt kräftig mit.