Reality-Skandal

Nach „Bad Boyfriends“-Eklat: Maki bricht sein Schweigen zum Nacktfoto-Skandal

Nach dem heftigen Nacktfoto-Eklat bei „Bad Boyfriends“ meldet sich Maki Doric erstmals ausführlich zu Wort. In einem Instagram-Statement bittet der Realitystar um Entschuldigung – und zieht einen klaren Schlussstrich.

Porträt von Maki, der unter einem Baum in die Kamera blickt. Er trägt ein schwarzes Hemd über einem hellen Shirt und mehrere Ketten, im Hintergrund sind ein Garten und eine weiße Laterne zu sehen.
Nach dem „Bad Boyfriends“-Skandal meldet sich Maki nun selbst zu Wort. Foto: RTL / Markus Hertrich

Der Wirbel um Maki Doric und die Realityshow „Bad Boyfriends“ ebbt nicht ab. Nachdem in der Sendung brisante Nacktfotos und -videos auf seinem Zweithandy entdeckt wurden, meldet sich der Realitystar nun mit einem ausführlichen Statement auf Instagram zu Wort – und zeigt sich reumütig.

Der Skandal, der alles veränderte

In der Show hatte seine Partnerin Michelle Mišić auf Makis zweitem Smartphone intime Aufnahmen einer anderen Frau gefunden. Besonders schockierend: Vor laufenden Kameras behauptete Maki, die abgebildete Frau sei mittlerweile tot – von ihrem Freund getötet worden. Die Szene sorgte unmittelbar nach der Ausstrahlung für massive Kritik in den sozialen Medien. Viele Zuschauer:innen warfen ihm vor, mit einem sensiblen Thema leichtfertig umzugehen und die Tragweite seiner Aussagen nicht bedacht zu haben. Auch RTL geriet in die Diskussion, weil die Konfrontation Teil der Sendung war.

Maki entschuldigt sich öffentlich

Jetzt bezieht Maki selbst Stellung. In seinem langen Instagram-Statement schreibt er: „Ich möchte mich für meine Wortwahl entschuldigen und auch dafür, dass ich dieses Thema überhaupt in die Öffentlichkeit gebracht habe.“ Weiter erklärt er: „Die komplette Situation hat mich damals selbst überfordert. In diesem Moment ist für mich ein ganzes Lügenkonstrukt zusammengebrochen und ich habe verzweifelt nach Erklärungen gesucht, weil ich unsere Beziehung retten wollte.“

Er räumt damit nicht nur Fehler ein, sondern beschreibt auch, wie emotional überfordert er in der Situation gewesen sei. Weitere Details wolle er jedoch bewusst nicht öffentlich machen – aus Respekt gegenüber den Beteiligten. Mit den klaren Worten „Damit ist für mich zu diesem Thema alles gesagt“ macht er deutlich, dass es von seiner Seite keine weiteren Statements geben wird.

Auch RTL reagiert auf Kritik

Nach der Ausstrahlung der Folge äußerte sich auch RTL zu dem Vorfall. In einem Instagram-Statement appellierte der Sender an die Zuschauer:innen: „Wir bitten euch, mit dem in der heutigen Sendung behandelten Thema respektvoll und verantwortungsbewusst umzugehen. Bitte seht von Spekulationen ab. Hinter jeder Geschichte stehen reale Menschen – Angehörige und Freunde – deren Privatsphäre es zu schützen gilt.“

Gegenüber TV Movie verteidigte eine RTL-Sprecherin die Ausstrahlung der Szene. Die Konfrontation sei „ein wesentlicher Bestandteil der Beziehungsgeschichte von Michelle und Maki“ gewesen. Zudem betonte sie, dass Persönlichkeitsrechte gewahrt worden seien und sowohl während der Dreharbeiten als auch bei der Ausstrahlung psychologische Betreuung angeboten worden sei.

Was bleibt nach dem Reality-Eklat?

Der Fall zeigt einmal mehr, wie schnell Reality-TV reale Tragödien streifen kann – und wie schmal der Grat zwischen Unterhaltung und Verantwortung ist. Während Maki nun einen Schlussstrich unter das Thema ziehen möchte, dürfte die Debatte über Grenzen im Reality-TV weitergehen.

Quellen

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