„Bad Boyfriends“-Skandal: RTL+ nach Nacktfoto-Eklat um verstorbene Frau in der Kritik
Bei „Bad Boyfriends“ sorgt Maki erneut für heftige Diskussionen. Was in der neuen Folge ans Licht kommt, löst nicht nur bei Freundin Michelle Entsetzen aus – sondern auch einen handfesten Shitstorm im Netz.

Die neue Realityshow „Bad Boyfriends“ sorgt schon kurz nach dem Start für heftige Reaktionen. Vor allem eine Szene um Maki und seine Freundin Michelle entfacht im Netz einen regelrechten Shitstorm. Der 32-Jährige gerät wegen intimer Inhalte auf seinem Smartphone massiv in die Kritik.
Flirt-Nachrichten und fragwürdige Erklärungen
Gedreht wurde das Format auf Teneriffa. Dort bekommt Michelle im Rahmen der Show die Gelegenheit, die Handys ihres Partners zu durchsuchen. Was sie findet, dürfte selbst eingefleischte Reality-Fans schlucken lassen. Zunächst stößt sie auf Flirt-Nachrichten mit anderen Frauen. Makis Rechtfertigung: „Das hat alles absolut nichts zu bedeuten. Ich war einfach nur nett zu den ganzen Followern!“ Eine Erklärung, die Michelle augenscheinlich nicht überzeugt – und auch in den sozialen Netzwerken auf wenig Verständnis stößt. Doch damit nicht genug ...
Maki hat ein zweites Handy mit verstörendem Inhalt
Auf einem zweiten Smartphone, das Maki nach eigener Aussage lediglich zum Musikhören nutzt, entdeckt Michelle Nacktfotos und -Videos einer anderen Frau. Der 32-Jährige behauptet, die expliziten Aufnahmen seien ihm ungefragt bei Instagram geschickt und automatisch in seiner iCloud gespeichert worden. Eine Darstellung, die viele Zuschauer:innen kritisch hinterfragen.
Noch beklemmender wird die Situation, als Maki erklärt, die betreffende Frau lebe inzwischen nicht mehr. Sie sei von ihrem Freund getötet worden. Details nennt er zunächst nicht. Für Michelle ist der Schock deutlich spürbar. Die Szene wirft zahlreiche Fragen auf – nicht nur in Bezug auf Vertrauen und Respekt in einer Beziehung, sondern auch auf den sensiblen Umgang mit solch schweren Thematiken im Reality-TV.
RTL+ stößt mit veröffentlichtem Statement auf Unverständnis
Statt die Szene von Moderatorin Charlotte Würdig näher einordnen zu lassen oder den verwirrten und entsetzten Zuschauer:innen eine Erklärung zu liefern, hat sich RTLplus zu einem anderen Umgang entschieden. Auf dem Instagram-Account des Streaminganbieters erschien folgendes Statmenent:
Vorgeschichte aus dem „Sommerhaus“
Es ist nicht das erste Mal, dass Michelle Makis Verhalten öffentlich verarbeiten muss. Bereits im „Sommerhaus der Normalos“ hatte sein Umgangston für viel Kritik gesorgt. Damals fielen Beleidigungen, die bei Zuschauer:innen und Mitkandidat:innen Kopfschütteln auslösten. Bei „Bad Boyfriends“ blickt Maki auf diese Szenen zurück – und bezeichnet die damaligen Aussagen als „lustig, witzig und amüsant“.
Michelle hatte nach dem „Sommerhaus“ offen darüber gesprochen, dass die Ereignisse in ihrer Beziehung Spuren hinterlassen hätten. Die aktuellen Enthüllungen erweitert das Ganze nun eine neue, verstörende Dimension.
Reality-TV zwischen Unterhaltung und Verantwortung
„Bad Boyfriends“ will laut Konzept problematische Beziehungsmuster offenlegen und hinterfragen. Doch genau solche Szenen zeigen, wie schmal der Grat zwischen aufklärender Unterhaltung und Voyeurismus sein kann. Die Diskussionen im Netz drehen sich nicht nur um Makis Verhalten, sondern auch um die Frage, welche Verantwortung ein Streaming-Anbieter trägt, wenn sensible Themen wie toxische Dynamiken oder Gewaltkontexte im Rahmen eines Reality-Formats thematisiert werden.
Quellen
RTL+: „Bad Boyfriends“
Instagram @rtlplus






