Manuel Neuer: DFB-Aus offiziell!
Für die WM 2026 kehrte Manuel Neuer noch einmal in die Nationalmannschaft zurück. Nach dem enttäuschenden Aus ist jetzt aber endgültig Schluss.

Manuel Neuer gehört ohne Frage zu den größten Torhütern alle Zeiten und hat nicht nur im Verein, sondern auch für die deutsche Nationalmannschaft einiges geleistet, allen voran seine herausragenden Leistungen beim WM-Sieg 2014. Umso mehr hätte man dem Keeper einen ruhmvollen Abschied aus dem DFB-Team gewünscht.
Manuel Neuer bestätigt erneuten Abschied
Doch das Gegenteil ist der Fall: Bei der WM 2026 legte die deutsche Mannschaft eine enttäuschende Leistung ab, flog im Sechzehntelfinale nach einem desaströsen Auftritt gegen Paraguay nach dem Elfmeterschießen raus. Es ist der traurige Höhepunkt einer seit einem Jahrzehnten andauernden Talfahrt der DFB-Mannschaft.
Eigentlich hatte Manuel Neuer bereits vor zwei Jahren erklärt, dass er nicht mehr für den DFB zur Verfügung stehen werde und sich auf den FC Bayern München konzentrieren wolle. Doch kurz vor der WM entschied Julian Nagelsmann, dass nicht Baumann, sondern Neuer als Nummer 1 zwischen den Pfosten stehen soll. Dafür hatte es scharfe Kritik gegeben.
Bei den vier WM-Spielen leistete sich der 40-Jährige keine krassen Fehler, konnte aber auch nicht entscheidend auf seine Mitspieler einwirken. Nun ist ganz offiziell klar: Es wird das letzte Spiel für Neuer in der Nationalmannschaft gewesen sein. In der ARD wurde der Kicker gefragt, ob dies nun sein endgültiger Abschied sei, woraufhin der Sportler lediglich mit einem ernüchternden, leisen „Ja“ antwortete.
Gehen noch mehr Nationalspieler?
Wird Neuer der Einzige sein, der nach dem Debakel dem Team den Rücken kehrt? Nach der Niederlage hatten mehrere Fußballexperten, darunter auch Ex-Nationalspieler Mats Hummels Veränderungen gefordert, nicht nur auf der Trainerposition, sondern auch in der Mannschaft. „Auf Spielerseite kann ich mir schon vorstellen, dass einige von sich aus zurücktreten werden. Und dann muss man vielleicht auch an Entscheidungen ran, die Spieler betreffen, die jetzt vielleicht erst Anfang 30 sind, aber schon bei vier, fünf, sechs Turnieren die Chance verpasst haben, für Deutschland ein gutes Turnier zu spielen oder gute Ergebnisse zu erzielen“, so Hummels bei MagentaTV.








