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Überraschende Absage

„Mourinho“: Aus diesem absurden Grund fehlt Pep Guardiola in der Netflix-Doku

Pep Guardiola sollte eigentlich in der neuen Mourinho-Doku zu Wort kommen. Doch daraus wurde nichts – aus einem ziemlich kuriosen Grund.

Jose Mourinho zeigt mit der Hand nach vorne und reißt die Augen weit auf.
In der neuen Netflix-Doku über Fußballtrainer Jose Mourinho ist ausgerechnet Rivale Pep Guardiola nicht zu sehen. Foto: Netflix

José Mourinho und Pep Guardiola verbindet eine der bekanntesten Rivalitäten des modernen Fußballs. Umso auffälliger ist, dass ausgerechnet Guardiola in der neuen Netflix-Dokumentation über den Portugiesen nicht zu sehen ist. Dabei hatte das Produktionsteam offenbar durchaus versucht, den Manchester-City-Trainer für das Projekt zu gewinnen. Doch Guardiola stellte eine Bedingung, die das Vorhaben letztlich scheitern ließ. Und die sagt einiges über das Verhältnis der beiden Fußballgrößen aus.

Guardiola hatte eine klare Bedingung

Regisseur Joe Pearlman verrät im Gespräch mit „GQ“, dass er Guardiola sehr gerne einen Auftritt in der dreiteiligen Dokumentation „Mourinho“, die zu den ersehntesten Netflix-Highlights 2026 gehört, besorgt hätte. Das Team habe den Trainer kontaktiert – und tatsächlich eine Antwort bekommen. Guardiola habe grundsätzlich Interesse an einem Interview signalisiert. Allerdings nur unter einer Voraussetzung: Mourinho selbst müsse ihn darum bitten.

Für Pearlman war schnell klar, dass genau das zum Problem werden würde. Auf die Frage, wie Mourinho auf diese Bedingung reagiert habe, antwortet der Regisseur lediglich: „Und du kannst dir vorstellen, wie das gelaufen ist.“ Viel deutlicher muss er damit eigentlich gar nicht werden. Mourinho bat seinen langjährigen Rivalen offenbar nicht darum, Teil der Dokumentation zu werden.

Zwei Trainer, die sich bestens kennen

Dass Guardiola und Mourinho eine besondere Geschichte verbindet, ist kein Geheimnis. Beide standen sich unter anderem in Spanien gegenüber, als Guardiola den FC Barcelona und Mourinho Real Madrid trainierte. Ihre Duelle waren damals nicht nur sportlich von enormer Bedeutung, sondern wurden auch von einer leidenschaftlichen Rivalität geprägt.

Genau deshalb hätte Guardiola für die Netflix-Produktion eine besonders interessante Perspektive liefern können. Stattdessen kommen zahlreiche andere Weggefährten und ehemalige Spieler Mourinhos zu Wort. Unter ihnen sind unter anderem John Terry, Frank Lampard, Zlatan Ibrahimović, Samuel Eto'o, Marco Materazzi und Javier Zanetti.

Warum Mourinho selbst nicht nachhaken wollte

Die kuriose Absage passt letztlich auch zu dem Bild, das die Dokumentation von Mourinho zeichnen will. Regisseur Pearlman beschreibt den Portugiesen als extrem selbstbewussten Menschen, der großen Wert auf Kontrolle legt und sich selbst sehr genau zu präsentieren weiß. Dass er ausgerechnet seinen großen Rivalen um einen Gefallen bitten müsste, um ihn für die eigene Dokumentation zu gewinnen, dürfte deshalb eine eher absurde Vorstellung von Pep Guardiola gewesen sein.

Guardiola wiederum wollte offenbar nicht ohne eine persönliche Einladung Mourinhos vor die Kamera treten. So fehlt am Ende ausgerechnet der Mann, der die Geschichte von José Mourinho aus Sicht eines seiner prominentesten Rivalen hätte erzählen können. Pearlmans Fazit zu der verpassten Zusammenarbeit fällt entsprechend trocken aus: Die Situation sage „alles über beide“ aus.

Quellen
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