„Malcolm Mittendrin – Unfair wie immer“ Staffel 2: Geht es nach dem Mini-Reboot noch weiter?
Vier Folgen, viel Chaos – und jetzt die große Frage: War das nur ein einmaliges Comeback oder der Start für mehr?

Mit „Malcolm Mittendrin – Unfair wie immer“ hat „Malcolm mittendrin“ ein überraschendes Comeback gefeiert. Statt einer klassischen neuen Staffel gibt es allerdings nur eine Miniserie mit vier Episoden und einer Gesamtlänge von unter zwei Stunden. Das macht Lust auf mehr, aber darf man sich wirklich Hoffnungen auf eine weitere Fortsetzung machen?
Daran wäre die Miniserie fast gescheitert
Dass es überhaupt zur Rückkehr kam, war lange alles andere als sicher. Serienschöpfer Linwood Boomer gibt offen zu: „Mir sind einfach die Ideen ausgegangen.“
Erst eine Idee von Produzentin Tracy Katsky brachte neuen Schwung: Was wäre, wenn Malcolm selbst ein Kind hat – und dieses genauso ist wie er?
Genau daraus entstand die neue Handlung rund um Malcolm (Frankie Muniz) und seine Tochter Leah. Auch das Format war lange unklar. Ursprünglich als Film geplant, wurde das Projekt auf Wunsch des Studios umgebaut. Boomer erinnert sich:
„Es funktioniert eigentlich wie ein Film.“
Am Ende entstand eine Art Hybrid: eine zusammenhängende Geschichte, aufgeteilt in vier Episoden. Dass die Serie ihren typischen Wahnsinn beibehält, liegt auch an Bryan Cranston. Laut Boomer war der Darsteller von Hal wie früher zu allem bereit: „Bryan hat tausende Ideen – und viele davon sind wirklich gut.“
Kommt Staffel 2?
Aktuell gibt es keine offizielle Bestätigung für eine zweite Staffel von „Malcolm Mittendrin – Unfair wie immer“.
Boomer stellt jedoch klar, dass eine Fortsetzung keinesfalls ausgeschlossen ist: „Es gibt eine bestimmte Zahl […] und wenn sie knapp verfehlt wird, fragt niemand nach einer Fortsetzung – liegt sie darüber, schon.“
Heißt konkret: Die Zukunft der Serie hängt komplett von den Abrufzahlen ab.
Auch hinter den Kulissen wird noch nicht aktiv geplant. Katsky betont: „Es gibt dazu aktuell überhaupt keine Gespräche.“
Ein weiteres Problem: der volle Terminkalender der Stars. Während Cranston große Film- und Theaterprojekte verfolgt, ist Muniz mit mehreren Geschäftsprojekten und Motorsport beschäftigt. Schon das aktuelle Revival zu koordinieren war schwierig.
So könnte es weitergehen
Trotz der unklaren Lage gibt es erste Ideen für die Zukunft. Besonders im Fokus: Leah, Malcolms Tochter. Jane Kaczmarek sieht darin großes Potenzial: „Das ist eine völlig neue Zusammenestellung an Figuren und Situationen, die enormes Potenzial hat.“
Ein mögliches Szenario wäre also eine Art Spin-off, das stärker auf die nächste Generation fokussiert – während die Originalfiguren weiterhin Teil des Chaos bleiben.










