Bjarne Mädel über „Prange 2“: „Die versuchen jetzt mal, ein Paar zu sein“
Ralf Prange kehrt zurück! Im Interview mit TVMovie erzählt Bjarne Mädel, was die Zuschauer:innen in der Fortsetzung erwartet, warum sich das Leben des grummeligen Protagonisten komplett verändert – und weshalb auch die Liebe für neue Herausforderungen sorgt.

Die Dreharbeiten zu „Prange 2“ wurden vor kurzem in Hamburg-Barmbek abgeschlossen. Am Rande des Filmsets, inmitten einer Kleingartenanlage, verrät Hauptdarsteller Bjarne Mädel, dass sich vor allem die Wohnsituation seines schrulligen Helden deutlich verändern wird. Denn als sein neuer Vermieter Eigenbedarf anmeldet, schmiedet Prange gemeinsam mit seinem Nachbarn Horst Rohde Pläne gegen den drohenden Wohnungsverlust – mit den für ihn typischen chaotischen Folgen.
Funktioniert in „Prange 2“ die Beziehung zu Dörte?
Also geht auch die Geschichte von Dörte und Ralf weiter. Bereits im ersten Film kamen sich die beiden näher. Genau dort setzt jetzt die Fortsetzung an: „Die versuchen jetzt mal, ein Paar zu sein. Und wissen halt noch nicht so wirklich, wie das geht. Also zumindest Prange hatte ja noch nie eine Freundin. Und Dörte hatte bisher immer nur so doofe Typen. Und jetzt versuchen es unsere beiden ,Verlorenen' mal miteinander“, erklärt Mädel.
Ob die Beziehung funktioniert, möchte der Schauspieler noch nicht verraten. Er glaubt jedoch, dass die beiden gerade deshalb so gut zusammenpassen, weil sie sich gegenseitig nicht verbiegen wollen. „Vielleicht klappt das Miteinander ja, weil sie sich sein lassen. Also sie versuchen zumindest nicht, etwas zu erzwingen“, meint er. „Wie gut das mit der Kommunikation dann läuft, muss man sehen.“
Das gefällt Bjarne Mädel an seiner Rolle
Obwohl Ralf Prange ständig nörgelt und als „pedantischer Hausmeistertyp“ daherkommt, hat Mädel die Figur längst ins Herz geschlossen. „Sympathisch ist er ja eigentlich nicht wirklich“, gibt er zu. Gleichzeitig sei Prange aber sehr mitfühlend und behandle alle Menschen auf dieselbe Weise gut oder schlecht:
„Er hat natürlich ein richtig großes Herz. Und das mag ich auch wieder. Er ist mitunter empathisch, macht auch keine Unterschiede in der Ansprache, ob das jetzt ein kleiner Junge ist, ein Kumpel mit Migrationshintergrund oder ein homosexuelles Pärchen. Prange ist das egal, alle kriegen ihr Fett weg und er meckert alle gleichermaßen an.“
„Prange 2“ trifft genau den richtigen Nerv
Neben typischen Mecker-Momenten dürfen wir uns laut Mädel im zweiten Teil wieder auf einen guten Mix aus Humor, Gefühl und Verzweiflung freuen: „Das ist wieder so eine schöne Herausforderung, die Komik zu bedienen, aber gleichzeitig auch eine emotionale Tiefe zu finden. Mein Gefühl ist, dass uns das im ersten Film ganz gut gelungen ist. Man hat an den Situationen Spaß, die Geschichte zieht einen aber irgendwann rein, so dass die Figuren uns ans Herz gehen und im besten Sinne (be-)rühren.“






