„Erst mal Snow anrufen“

Jimi Blue Ochsenknecht meldet sich nach Entlassung persönlich – mit einem Geständnis

Nach über drei Wochen in Haft spricht Jimi Blue Ochsenknecht erstmals selbst – mit ehrlichen Worten und einer emotionalen Botschaft an seine Tochter.

Jimi Blue Ochsenknecht - Fotomontage im gefägnsi
Jimi Blue Ochsenknecht ist nicht länger in Haft. Foto: IMAGO / Sven Simon

Nach seiner spektakulären Festnahme am Hamburger Flughafen und über drei Wochen hinter Gittern ist Jimi Blue Ochsenknecht wieder auf freiem Fuß – doch das Kapitel ist noch lange nicht abgeschlossen. Der 33-Jährige meldete sich nun selbst bei seinen Fans und zeigt dabei eine Seite, die viele so wohl nicht erwartet hätten.

Bevor er sich ganz aus der Öffentlichkeit zurückzieht, sendet er eine persönliche Botschaft über Instagram – mit einem Geständnis, das überrascht.

„Ab nach Hause – erst mal Snow anrufen“

In einer kurzen Instagram-Story, die Jimi Blue hinter dem Steuer eines Autos zeigt, schrieb er sichtlich erleichtert: „Ab nach Hause, erst mal Snow anrufen und Bart abrasieren.“ Gemeint ist seine dreijährige Tochter Snow, die aus der Beziehung mit der früheren „Bachelor“-Kandidatin Yeliz Koc stammt. Es ist der erste persönliche Gruß nach seiner Haftentlassung und er gilt ganz klar seiner kleinen Tochter.

Nach der Entlassung zeigt Jimi Blue Reue

Am Donnerstagmorgen wurde Jimi Blue gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 15.000 Euro aus der Justizvollzugsanstalt Innsbruck entlassen. Er durfte das Gefängnis verlassen – Österreich jedoch nicht. Seinen Reisepass musste er beim Gericht hinterlegen. Wann der Hauptverhandlungstermin stattfindet, ist derzeit noch unklar.

Doch der Schauspieler hat sich nicht nur visuell zu Wort gemeldet. In einer weiteren Story erklärt er: „Keine Sorge, mir geht’s den Umständen entsprechend gut. Jetzt ziehe ich mich erstmal etwas zurück, genieße meine Privatsphäre und danke euch von Herzen für eure Unterstützung.“

„Ich stehe voll und ganz zu dem Vorwurf der Staatsanwaltschaft“

Die österreichische Staatsanwaltschaft wirft dem Sohn von Uwe und Natascha Ochsenknecht vor, Ende 2021 Hotelleistungen im Tiroler Kirchberg in Höhe von etwa 14.000 Euro in Anspruch genommen zu haben – ohne zu bezahlen. Zwar habe Ochsenknecht den Betrag nachträglich beglichen, jedoch bleibt der Betrugsverdacht bestehen, wie die Behörden mitteilen. Dies könne sich jedoch bei einer möglichen Verurteilung strafmildernd auswirken.

Er selbst scheint den Ernst der Lage zu erkennen. In einem seiner Instagram-Statements heißt es: „Ich stehe voll und ganz zu dem Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Es hätte alles nicht so weit kommen müssen, dafür bin allein ich verantwortlich.“

Das sagt Jimis Anwalt

Auch sein österreichischer Anwalt Matthias Holzmann bestätigte gegenüber der „Kronen Zeitung“, dass sein Mandant Verantwortung übernommen habe. Ochsenknecht habe sich für sein Verhalten entschuldigt und „Reue gezeigt“.

Trotz der wiedergewonnenen Freiheit steht der Künstler sichtlich unter Druck. Sein Anwalt beschreibt den aktuellen Zustand seines Mandanten so: „Es geht ihm den Umständen entsprechend gut, aber er ist vom Verfahren und dem Freiheitsentzug stark belastet.“

Nach seiner vorläufigen Freilassung wird Jimi Blue in Österreich auf seinen Prozess warten müssen. Ob er sich bis dahin weiterhin öffentlich äußert, bleibt fraglich.

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