Ärger wegen ZDF-Erfolgsrolle!

„Frühling“-Star Simone Thomalla wird deutlich: „Lasst mich einfach alle mal in Ruhe“

Seit über einem Jahrzehnt begeistert Simone Thomalla als Katja Baumann im ZDF-Hit „Frühling“. Doch nun gibt die Schauspielerin zu: Es gibt etwas, das sie überfordert – und das hat mit ihrer Rolle zu tun.

Simone Thomalla mit ernstem Blick zur Seite, Sonnenbrille auf dem Kopf und in einem weißen Lederanzug.
Das Leben im Rampenlicht ist für „Frühling“- und „Let's Dance“-Star Simone Thomalla nicht immer rosig. Foto: IMAGO / pictureteam

Seit 2011 ist Simone Thomalla das Gesicht der beliebten ZDF-Serie „Frühling“. Millionen von Zuschauerinnen und Zuschauern identifizieren sie inzwischen mit der stets hilfsbereiten Dorfhelferin Katja Baumann – doch genau das wird für die 60-Jährige immer wieder zur Belastung, wie sie in einem offenen Gespräch mit Marlene Lufen zugegeben hat. Die Frauen unterhielten sich lang, sprachen unter anderem über den Druck, der mit Thomallas Rolle einhergeht.

Simone Thomalla „kann nicht jeden Tag“ wie Katja Baumann sein

Im Podcast „M wie Marlene“ erklärt Thomalla, dass sie zwar dankbar für die Rolle sei, aber zunehmend unter der Projektion der Figur auf ihre eigene Persönlichkeit leide: Sie könne nicht tagein, tagaus „fröhlich und aufmunternd“ durch die Gegend laufen. Natürlich hat die Schauspielerin privat ein ganz anderes Naturell als ihre Rolle. Viele Menschen könnten das aber nicht wirklich auseinanderhalten, setzten sie stattdessen häufig mit ihrer TV-Figur gleich – was sie nicht selten an ihre emotionalen Grenzen bringe.

Gerade in schwierigen Lebensphasen falle es ihr schwer, dem Bild der immer positiven Dorfhelferin gerecht zu werden: „Ich habe meine Probleme, manchmal richtig fette Probleme – und das sieht man mir dann auch an.“

Auch die vielen Nachrichten von Zuschauerinnen und Zuschauern mit persönlichen Schicksalen berühren sie zutiefst, überfordern sie aber auch: Natürlich gäbe es Ähnlichkeiten zwischen ihr und Baumann – „Aber ich kann nicht jedem helfen.“

Bitterer Rückschlag bei „Let’s Dance“ 2025

Emotional wurde es für Simone Thomalla auch in diesem Jahr auf einer anderen Bühne: Bei „Let’s Dance“ 2025 trat sie zunächst motiviert und mit großem Ehrgeiz an. Doch bereits nach wenigen Wochen war Schluss – verletzungsbedingt musste sie die RTL-Show vorzeitig verlassen. Für Thomalla war das ein harter Schlag, nicht zuletzt, weil sie sich intensiv vorbereitet hatte.

Als Ersatz sprang Christine Neubauer ein – eine Rückkehr, die für viel Aufmerksamkeit sorgte, da die stark polarisierende Kandidatin gerade erst rausgeflogen war. Thomalla selbst nahm ihren Ausstieg mit Fassung, zeigte sich aber enttäuscht, dass sie den Wettbewerb nicht zu Ende tanzen konnte. Auch Neubauer musste wenig später erneut das Feld räumen, verschwand nach ihrer Teilnahme an der Show erst einmal ganz von der Bildfläche.

Gegenüber Marlene Lufen zeigt sich Thomalla verletzlich

In ihrem Gespräch mit Marlene Lufen offenbart die Schauspielerin nicht nur ihre emotionale Seite, sondern sprach auch erstmals über einen verstorbenen Ex-Partner – ein Thema, das sie lange gemieden hatte. Diesmal sprach sie völlig unzensiert, zeigte sich authentisch und verletzlich und ließ sich sogar zu der Aussage hinreißen, ihr Ex-Partner habe sie „belogen und betrogen“.

Als Dorfhelferin kugelsicher, als Privatperson verwundbar

Simone Thomalla ist aus dem deutschen Fernsehen nicht wegzudenken – als Dorfhelferin Katja Baumann, aber auch als Mensch mit Ecken, Kanten und klaren Grenzen. Ihr offener Umgang mit Überforderung, Trauer und öffentlichem Druck zeigt, was ohnehin klar sein sollte: Auch TV-Stars sind nicht unverwundbar. Umso wertvoller ist es, dass sie ihre Erfahrungen teilt – und damit vielleicht anderen Mut macht, auch mal Nein zu sagen.

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