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„Babo“ stimmt Xatar-Fans traurig: Sein mysteriöser Tod und die Freundschaft zu Aykut Anhan

Die Deutschrap-Ikone Xatar (†43) starb im Mai 2025. Die Doku „Babo – Die Haftbefehl-Story“ rückt den Künstler und seine besondere Freundschaft zu Aykut Anhan in ein neues Licht. Wir blicken zurück!

Ein Schwarz-Weiß-Foto von Xatar.
Xatars Tod schockte seine Fans und Freunde. Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur

Für die deutschsprachige Rap-Szene war Xatar weit mehr als nur ein Künstler: Er war Unternehmer, Label-Gründer, Mythos. Sein Tod im Mai 2025 erschütterte viele. Gleichzeitig kommt er in der neuen Doku über Haftbefehl mehrfach zu Wort und gibt so Einblicke in eine Verbindung, die oft unterschätzt wurde.

Vom Iran nach Bonn – Xatars Lebensweg

Geboren wurde Xatar mit bürgerlichem Namen Giwar Hajabi am 24. Dezember 1981 im iranischen Sanandadsch. Mit seiner Familie kam er nach Deutschland und wuchs in Bonn auf. Sein Künstlername stammt aus dem Kurdischen und bedeutet „Gefahr“.

Musikalisch machte er sich im Underground einen Namen, gründete das Label Alles oder Nix Records und wurde später auch durch einen spektakulären Goldtransport-Überfall 2009 bekannt, der ihm eine Haftstrafe einbrachte. Nach der Haft nahm er den „Baba aller Babas“-Status ein und wurde einer der einflussreichsten Rapper Deutschlands.

Freundschaft und Verbindung zu Haftbefehl

In der Doku „Babo – Die Haftbefehl‑Story“ taucht Xatar mehrfach auf – nicht nur als Zeitzeuge, sondern als Teil eines Netzwerks, das den deutschsprachigen Rap entscheidend prägte.

Obwohl die Freundschaft, der beiden nicht bis ins Detail öffentlich ausgeschlachtet wurde, lässt sich festhalten, dass beide aus einem Milieu stammten, das Street- und Gangster-Rap mit persönlicher Geschichte verbindet. Aus schwierigen Verhältnissen stammten schließlich beide – Xatar in Bonn, Haftbefehl in Offenbach.

Bei der „Babo“-Filmpremiere ergriff Haftbefehl sogar selbst das Mikrofon, um seinem verstorbenen „besten Freund“ Xatar zu gedenken.

In einem Interview-Kontext sagte Xatar einmal:

„Ich habe sehr viel zugenommen … und das ging so weit, dass es mir nicht mehr so gut ging. [Mein Arzt sagte mir:] ‘Bei der Arbeit, bei dem Traffic, den du hast, führt das auf jeden Fall zum Herzinfarkt, geh davon aus.’“

Auch wenn dieses Zitat primär seine eigenen Gesundheitsprobleme betrifft, zeigt es seine Offenheit – ein Charakterzug, der auch in der Beziehung zu Haftbefehl sichtbar wird: nämlich das Teilen von Realitäten jenseits der Oberfläche.

Tod, Trauer und offene Fragen

Am Abend des 8. Mai 2025 wurde Xatar tot in einer Wohnung in Köln aufgefunden.  Er wurde 43 Jahre alt. Die Staatsanwaltschaft Köln leitete ein Todesermittlungsverfahren ein, um ein mögliches Fremdverschulden auszuschließen. Eine Obduktion zeigte keine äußere Gewalteinwirkung. Letztlich wurde das Verfahren eingestellt, ein strafrechtlich relevantes Fremdverschulden wurde nicht festgestellt.

Damit bleibt die genaue Todesursache öffentlich nicht vollends geklärt. Dies sorgt für viel Spekulation, aber nur wenige gesicherte Fakten.

Bedeutung und Vermächtnis

Xatar hinterlässt ein gewaltiges Erbe: Musik, Unternehmertum, ein Labelnetzwerk und tiefe Spuren in der deutschen Rap-Geschichte. Seine Freundschaft mit Haftbefehl, wie in der Doku sichtbar, unterstreicht, dass er für viele nicht nur Künstler, sondern auch Mentor und Wegbegleiter war.

Sein Tod zeigt auch die Schattenseiten: der Druck, die Inszenierung, die Realität dahinter. Wenn nun in der Doku Haftbefehl seine Geschichte erzählt – mit Stimmen wie der von Xatar – dann bekommt man nicht nur ein Rap-Biopic, sondern auch eine Generationen- und Milieustudie geliefert.

Zeitgleich wird die Xatar-Dokumentation bereits mit Spannung erwartet, da sie den Ausnahme-Rapper noch einmal ausführlicher und von einer anderen Seite beleuchten kann.

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