Smartwatch sieht die Ohnmacht kommen – haut mich jetzt nicht aus den Latschen
Unser Autor Peter Giesecke hat ein Thema gefunden, das dich umhauen wird: Eine Smartwatch kann dir viereinhalb Minuten Quality Time schenken – bevor du ohnmächtig wirst. Rate mal, was er damit machen würde.

Hey Fanboy, wann hast du dir zum letzten Mal so ein richtig geiles Stück Technik gegönnt? – Einen Riesen-TV zur Fußball-WM? Nö. Ein Foldable-Smartphone mit Mega-Display? Nö. Einen Lifestyle-Laptop mit extra viel RAM? Nö. Warum auch? Technik ist leider nicht mehr geil.
Früher sind Menschen noch in Ohnmacht gefallen. Eher auf einem Tokio-Hotel-Konzert als vor dem Apple Store. Du nicht? Schon länger nicht mehr schwarz vor Augen geworden? Kein Tunnelblick? Kein Ohrensausen? Kein kalter Schweiß auf der Stirn? Keine weichen Knie? Kein Kaugummi im Kopf? Wie schade! Eine Smartwatch am Handgelenk hätte dir sagen können, dass du gleich umkippen wirst.
Ganze fünf Minuten vorher! Dann sackst du zusammen. Dir selbst werden die Anzeichen erst 30 Sekunden davor bewusst. Die Uhr am Handgelenk jedoch schenkt dir viereinhalb Minuten, in denen du schnell bei Amazon auf Shoppingtour gehen könntest – wenn es denn noch geile Technik gäbe. Ich würde wohl noch die Toilette aufsuchen. Man weiß ja nie.
Aber stimmt das überhaupt? Immerhin 132 Patienten hat eine Uniklinik in Südkorea unter kontrollierten Bedingungen in die Ohnmacht versetzt. Eine Galaxy Watch 6 zeichnete währenddessen Biodaten auf, eine KI erkannte den bevorstehenden Kollaps – in fast sechs von sieben Fällen. Der Vibrationsalarm könnte passend ein Schlaflied summen.
Leider stimmt auch, dass ich nur noch nach neuer Technik schaue, aber nichts mehr sehe, was mich wirklich reizt. Die Smartwatch, die die nächste Ohnmacht ankündigt, gibt es auch noch nicht. Diese Funktion wird aber bestimmt bald kommen. Und dann passiert doch wieder das:
Du hast eine Smartwatch am Arm, die misst und misst und misst, um dir letztlich nur zu sagen: Du hast immer noch die Latschen an.
Ohnmachtsanfälle sind meist harmlos, sollten sich aber nicht wiederholen. Wenn du mehrfach umgekippt bist oder die beschriebenen Anzeichen öfter bei dir bemerkst, lass das ärztlich abklären.







