Samsung Galaxy Z Fold8: Warum das neue Fold breiter ist
Samsung stellt das Galaxy Z Fold8 vor: aufgeklappt im 4:3-Format, gedacht fürs Schauen statt Arbeiten. Was das breite Format bringt – und was fehlt.
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Samsung hat neue Falt-Smartphones vorgestellt, sogenannte Foldables. Davon gibt es jetzt drei statt zwei. Verwirrend ist auch die Namensgebung: Das Galaxy Z Fold8 Ultra ist der Nachfolger des Galaxy Z Fold7, während das Galaxy Z Fold8 ein neues, ungewohnt breites Format einführt. Beim Klapp-Smartphone Galaxy Z Flip8 hat Samsung lediglich eine Nummer hochgezählt.
In diesem Beitrag geht es um das neue, breite Galaxy Z Fold8. Es wird 2.000 Euro und mehr kosten, dennoch ist es nicht das neue Spitzenmodell. Das liegt wohl auch am neuen Format. Das aufgeklappte 4:3-Display soll sich eher fürs Anschauen von Filmen, Bildern und Texten eignen als zum Arbeiten. Zudem macht es bei den Kameras Abstriche.
Ein Blick auf beide Displays
Das neue Format des Samsung Galaxy Z Fold8 ist ungewöhnlich. Zugeklappt macht es mit 12,4 x 8,2 x 0,97 cm einen eher gedrungenen Eindruck. Aufgeklappt kommt es dann doch auf stolze 16,1 x 12,4 x 0,45 cm. Das ist das klassische 4:3-Format.

Hochkant gehalten erinnert es an ein Tablet oder E-Reader, um darauf Online-Artikel im Magazin-Stil, E-Books, bildlastige Feeds oder Video-Shorts zu zeigen. Im Querformat machen sich Filme und Spiele besser. Dort lässt sich der Bildschirm auch in links und rechts teilen. Samsung zeigt, dass sich zumindest die eigenen Apps an das neue Format anpassen.
Das Galaxy Z Fold8 hat ein neues Display-Substrat aus Titan, das besonders widerstandsfähig ist und gleichzeitig eine dünne Bauweise ermöglicht. Samsung nennt diese Technik "Flex Titanium". Dadurch soll auch die Faltstelle des Displays weniger sichtbar sein.

Das Hauptdisplay zeigt auf einer 7,6 Zoll großen Diagonale 1.848 x 2.448 Bildpunkte, das Außendisplay 1.248 x 1.972 Pixel auf 5,5 Zoll. Beide Bildschirme sind Dynamic-AMOLED-Displays mit einer Schicht, die Reflexionen minimieren soll. Eine maximale Helligkeit von bis zu 3000 Candela soll ein Ablesen auch im hellen Sonnenlicht ermöglichen.
Mit einem Gewicht von 201 Gramm ist das Galaxy Z Fold8 eines der leichtesten Falt-Smartphones. Durch die Bauweise bedingt erreicht es nur die Schutzklasse IP48. Halte es also fern von Staub und Sand.
Zwei große und zwei kleine Kameras
Das Samsung Galaxy Z Fold8 muss mit zwei Kameras auskommen, während das Ultra wieder drei zur Auswahl hat.
Die Weitwinkel-Hauptkamera löst mit 50 Megapixeln auf. Sie arbeitet mit einer F1.8-Blende und einer optischen Bildstabilisierung. Verwacklungen bei wenig Licht sind damit deutlich seltener.

Der Dual-Pixel-Autofokus stellt schnell scharf, die 1,0 Mikrometer großen Sensorpixel sammeln viel Licht. Der Zweifach-Zoom soll "optische Qualität" haben, bietet aber nur einen Ausschnitt aus der hohen Sensorauflösung.
Dazu kommt eine zweite 50-Megapixel-Kamera für Ultraweitwinkel, die mit F1.9 und 120 Grad Sichtfeld deutlich mehr aufs Bild bekommt – praktisch für Architektur, Landschaften und alles, wofür du sonst rückwärts laufen müsstest.
Sie hat einen eigenen Quad-Pixel-Autofokus, kann also auch Nahaufnahmen scharf stellen. Die Sensorpixel sind mit 0,7 Mikrometern kleiner als bei der Hauptkamera, bei schwachem Licht bleibt die Weitwinkel-Linse also die bessere Wahl.
In jedem der beiden Displays ist eine Selfiekamera mit 10 Megapixeln, F2.2 und 1,12 μm Sensorpixel integriert.
Schneller Prozessor und Silizium-Kohlenstoff-Akku
Im Samsung Galaxy Z Fold8 steckt wenig überraschend einer der leistungsfähigsten mobilen Prozessoren – der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy (bis zu 4,74 GHz). Das teuerste der drei Modelle arbeitet mit 16 GB RAM und einem Terabyte Speicher. Die beiden günstigeren Modelle verfügen über 12 GB RAM und wahlweise 512 GB oder 256 GB Speicher.
Im Samsung Galaxy Z Fold8 steckt für Samsung erstmals ein Silizium-Kohlenstoff-Akku. Er zeichnet sich durch eine höhere Energiedichte aus und steckt schon seit längerem in guten China-Handys. Im Galaxy Z Fold8 hat er eine Kapazität von 4800 mAh. Über Kabel lädt er mit 45 W in 30 Minuten auf bis 63 Prozent. Kabellos geht es immerhin mit 20 Watt.
Beim Datenfunk gibt es keine Überraschungen: 5G, LTE, Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0.
Preise und Verfügbarkeit
Das Samsung Galaxy Z Fold8 wird es in drei Ausführungen geben:
Samsung Galaxy Z Fold8 256 GB kostet 1.999 Euro
Samsung Galaxy Z Fold8 512 GB kostet 2.199 Euro
Samsung Galaxy Z Fold8 1 TB kostet 2.599 Euro
Das Samsung Galaxy Z Fold8 kann bereits vorbestellt werden, wird aber erst ab Freitag, 7. August ausgeliefert.








