„Hela“: Was steckt hinter dem zuckersüßen Mäuse-Koop?
Zuckersüßer Look, aber steckt in „Hela“ auch spielerisch was drin? Wir haben das Mäuse-Abenteuer auf der Gamescom 2025 angespielt – und genau unter die Lupe genommen!

Auf den ersten Blick wirkt „Hela“ wie ein klassischer Fall von „zu süß, um wahr zu sein“. Flauschige Tierchen, magische Wälder und ein verträumter Soundtrack – alles sieht aus wie ein gemütlicher Spaziergang durch ein Kinderbuch. Doch hinter der knuddeligen Fassade steckt tatsächlich mehr, als man zunächst vermuten würde!
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Winzige Helden, große Mechaniken
In „Hela“ schlüpft ihr in den kleinen, pelzigen Körper einer Maus – diese wurde von einer guten Hexe erschaffen, um deren verloren gegangene Zauberkraft zu ersetzen. Anstatt auf Kämpfe setzt das Spiel hierfür auf kluge Aufgaben: Ihr sucht Kräuter, sammelt seltene Zutaten, braut Heiltränke und bringt die Natur wieder ins Gleichgewicht. Dabei löst ihr Umwelträtsel, öffnet geheime Pfade und helft den Bewohnern der Welt bei ihren Problemen.
Koop mit bis zu vier Spieler:innen
Ihr könnt das komplette Spiel alleine oder im Koop erleben – lokal oder online – mit bis zu vier Spieler:innen. Und „Hela“ ist dabei nicht nur ein Spiel, bei dem Koop „auch geht“, sondern explizit darauf ausgelegt. Die Zusammenarbeit ist entscheidend, um bestimmte Aufgaben zu lösen. Wenn ihr mit weniger als vier Personen spielt, könnt ihr sogenannte Schattenmäuse als Helferlein erstellen – temporäre Kopien eurer Figuren, die euch z. B. beim Drücken von Schaltern oder bei Bewegungsrätseln unterstützen.
Rätsel, Gleitflüge und putzige Eichhörnchen-Wettrennen
Die Level führen euch durch skandinavisch inspirierte Landschaften: von verwunschenen Wäldern bis zu stillen Bergseen. Mit dem magischen Rucksack der Hexe könnt ihr später durch die Luft gleiten oder euch mit einem Seil à la Spider-Man über Abgründe schwingen. Überall gibt es kleine Details und Geheimnisse zu entdecken. Ein Eichhörnchen fordert euch plötzlich zu einem Wettrennen heraus – gewinnt ihr, verbessert sich eure Geschwindigkeit. Es gibt kleine Physik-Rätsel, Umweltelemente, die ihr beeinflussen müsst, und neue Fähigkeiten, die euch das Spiel nach und nach freischaltet.
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Technisch und stilistisch wirkt „Hela“ ebenfalls durchdacht. Die Texturen sind klar, die Animationen butterweich und das UI dezent und angenehm. Die Rätsel sind kreativ, aber nicht überfordernd. Der Spielfluss bleibt entspannt, was durch das völlige Fehlen von Fallschaden oder Zeitdruck unterstützt wird.
Einen Trailer zu „Hela“ seht ihr hier:
Fazit zu „Hela“: Flauschig und Cozy, aber auch clever
„Hela“ ist nicht nur „zuckersüß“, sondern tatsächlich auch spielerisch interessant – vor allem im Koop. Die Mischung aus Entschleunigung, cleverem Leveldesign und niedlicher Präsentation funktioniert erstaunlich gut. Wer gern zusammen knobelt, die Natur digital erforscht oder einfach mal ein Spiel zum Wohlfühlen sucht, sollte sich dieses Spiel auf die Wishlist setzen.









