Zum Hauptinhalt springen
Gaming

„Hela“: Was steckt hinter dem zuckersüßen Mäuse-Koop?

Zuckersüßer Look, aber steckt in „Hela“ auch spielerisch was drin? Wir haben das Mäuse-Abenteuer auf der Gamescom 2025 angespielt – und genau unter die Lupe genommen!

Eine kleine Maus steht im Wald und blickt auf ein rotes Haus.
„Hela“ erscheint 2026 für Switch 2, Playstation, Xbox und PC. Foto: Knights Peak

Auf den ersten Blick wirkt „Hela“ wie ein klassischer Fall von „zu süß, um wahr zu sein“. Flauschige Tierchen, magische Wälder und ein verträumter Soundtrack – alles sieht aus wie ein gemütlicher Spaziergang durch ein Kinderbuch. Doch hinter der knuddeligen Fassade steckt tatsächlich mehr, als man zunächst vermuten würde!

Gamescom Awards 2025: Resident Evil Requiem räumt gleich mehrfach ab – Alle Gewinner! >>>

Winzige Helden, große Mechaniken

In „Hela“ schlüpft ihr in den kleinen, pelzigen Körper einer Maus – diese wurde von einer guten Hexe erschaffen, um deren verloren gegangene Zauberkraft zu ersetzen. Anstatt auf Kämpfe setzt das Spiel hierfür auf kluge Aufgaben: Ihr sucht Kräuter, sammelt seltene Zutaten, braut Heiltränke und bringt die Natur wieder ins Gleichgewicht. Dabei löst ihr Umwelträtsel, öffnet geheime Pfade und helft den Bewohnern der Welt bei ihren Problemen.

Koop mit bis zu vier Spieler:innen

Ihr könnt das komplette Spiel alleine oder im Koop erleben – lokal oder online – mit bis zu vier Spieler:innen. Und „Hela“ ist dabei nicht nur ein Spiel, bei dem Koop „auch geht“, sondern explizit darauf ausgelegt. Die Zusammenarbeit ist entscheidend, um bestimmte Aufgaben zu lösen. Wenn ihr mit weniger als vier Personen spielt, könnt ihr sogenannte Schattenmäuse als Helferlein erstellen – temporäre Kopien eurer Figuren, die euch z. B. beim Drücken von Schaltern oder bei Bewegungsrätseln unterstützen.

Rätsel, Gleitflüge und putzige Eichhörnchen-Wettrennen

Die Level führen euch durch skandinavisch inspirierte Landschaften: von verwunschenen Wäldern bis zu stillen Bergseen. Mit dem magischen Rucksack der Hexe könnt ihr später durch die Luft gleiten oder euch mit einem Seil à la Spider-Man über Abgründe schwingen. Überall gibt es kleine Details und Geheimnisse zu entdecken. Ein Eichhörnchen fordert euch plötzlich zu einem Wettrennen heraus – gewinnt ihr, verbessert sich eure Geschwindigkeit. Es gibt kleine Physik-Rätsel, Umweltelemente, die ihr beeinflussen müsst, und neue Fähigkeiten, die euch das Spiel nach und nach freischaltet.

+++ „Pokémon-Legenden: Z-A“: Ersteindruck – Wie viel hat sich wirklich verändert? +++

Technisch und stilistisch wirkt „Hela“ ebenfalls durchdacht. Die Texturen sind klar, die Animationen butterweich und das UI dezent und angenehm. Die Rätsel sind kreativ, aber nicht überfordernd. Der Spielfluss bleibt entspannt, was durch das völlige Fehlen von Fallschaden oder Zeitdruck unterstützt wird.

Einen Trailer zu „Hela“ seht ihr hier:

Fazit zu „Hela“: Flauschig und Cozy, aber auch clever

„Hela“ ist nicht nur „zuckersüß“, sondern tatsächlich auch spielerisch interessant – vor allem im Koop. Die Mischung aus Entschleunigung, cleverem Leveldesign und niedlicher Präsentation funktioniert erstaunlich gut. Wer gern zusammen knobelt, die Natur digital erforscht oder einfach mal ein Spiel zum Wohlfühlen sucht, sollte sich dieses Spiel auf die Wishlist setzen.

Diese Titel erscheinen noch 2025 für die PS5 >>>

Silent Hill Townfall - Foto: Konami
Horror-Hype
Silent Hill Townfall im Test: Und schleichend kam der Schrecken

Mit immersiver Ego-Perspektive und einem klaren Fokus auf Stealth macht „Silent Hill Townfall“ wieder ganz viel anders. Aber bedeutet anders auch besser? Das verraten wir im aktuellsten Survival-Horror-Test!

Jacob Tremblay als Ted Kaczynski in Unabomber. - Foto: Philippe Bosse/Netflix ©2026
„Monster" im Schnelldurchlauf
Schockierender als „Unabomber" auf Netflix: Die wahre Geschichte von Ted Kaczynski

Der neue Netflix-Film „Unabomber“ zeigt eine gestraffte Version von Ted Kaczynskis Leben. Doch die wahre Geschichte des Mannes, der Amerika 17 Jahre lang in Angst versetzte, ist noch erschütternder.

Andrea Kiewel moderiert den ZDF-Fernsehgarten - Foto: IMAGO / BOBO
Abschied mit Wehmut
ZDF-Fernsehgarten: Letzte Show – diese Gäste feiern das Finale mit

Es war ein ganz besonderes Jahr: Der „ZDF-Fernsehgarten“ feierte in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum. Doch damit ist jetzt Schluss: Andrea Kiewel bittet diesen Sonntag zum „Saison-Finale“

Oliver Pocher und Pietro Lombardi gucken in die Kamera - Foto: IMAGO / Oliver Langel
Neue Vorwürfe
Oliver Pocher über Ex Amira Aly: „Einer liebt immer mehr“

Sie sind längst geschieden, trotzdem spricht Oliver Pocher immer wieder über seine Ex Amira Aly. Jetzt macht er deutlich, was er aus der Beziehung gelernt hat ...

„Die Toten am Meer“ mit Marlene Tanczik (Rolle Ria Larsen) und Anton Spieker (Rolle Michael Brandt). - Foto: ARD Degeto Film/Oliver Vaccaro
Düster und sagenhaft
ARD Thriller-Reihe „Die Toten am Meer“: So spannend wird „Tod eines Pastors“ heute Abend

Zum vierten Mal gehen die Husumer Kommissare heute in der Krimireihe „Die Toten am Meer“ auf Spurensuche. Und der Fall „Tod eines Pastors“ wird besonders rätselhaft

Pietro Lombardi und Laura Maria Rypa stehen nebeneinander und lächeln in die Kamera. Er trägt eine graue Kappe und ein schwarzes Oberteil. Sie trägt ein weißes Oberteil. - Foto: IMAGO / Panama Pictures
Ehrliche Worte
Trennung von Laura Maria und Pietro Lombardi: „Das ist Rekord“

Die On-off-Beziehung zwischen Laura Maria Rypa und Pietro Lombardi sorgte oft für Schlagzeilen. Seit rund einem Jahr ist alles vorbei. Jetzt spricht sie über die Gründe – und er von einem Rekord ...