Fernsehen

ZDF sorgt mit „Bares für Rares“-Sendeplatz für einen ungewöhnlichen Eklat

„Bares für Rares“ statt Weltmeisterschaft: Darum sorgt die Trödelshow mit Horst Lichter jetzt für Unmut. 

Horst Lichter im Profil
Die Horst Lichter-Sendung „Bares für Rares“ sorgte für Ärger. Foto: © ZDF/Frank Hempel

Dass Wintersport in Deutschland eine große Fangemeinde hat, ist bekannt – umso größer ist der Verärgerung vieler Ski-Fans und Athleten über eine fragwürdige Programmentscheidung des ZDF. Während in Norwegen wichtige Wettkämpfe im Ski-Weltcup der nordischen Kombination stattfanden, entschied sich der Sender, stattdessen eine Wiederholung der Trödelshow „Bares für Rares“ auszustrahlen. Bei den betroffenen Sportlern und den Fans sorgte dies für heftige Kritik.

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Eine der lautstärksten Kritikerinnen ist Jenny Nowak, die bei dem Wettkampf den fünften Platz belegen konnte: „Das ist natürlich schon schade, wenn man hört, dass wir leider nur im Livestream sind und da – was ich gehört habe – ‚Bares für Rares‘ oder so im ZDF gelaufen ist.“ Auch andere Athleten äußerten ihren Unmut und konnten nicht nachvollziehen, warum ein öffentlich-rechtlicher Sender nicht die spannenden Live-Rennen übertrug, sondern stattdessen eine bereits bekannte Folge der Kultsendung mit Horst Lichter zeigte.  

Erschwerend kommt hinzu, dass Wintersport in Deutschland ohnehin häufig mit rückläufigen TV-Quoten zu kämpfen hat. Fehlende Übertragungen oder schlechte Sendezeiten könnten langfristig die Begeisterung für den Sport schwächen. Viele Fans äußerten sich frustriert über die Entscheidung des Senders. Dieser verwies auf den Livestream in der Mediathek oder unter sportstudio.de

Ob das ZDF auf die massive Kritik reagiert und künftig eine andere Priorisierung vornimmt, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass die Entscheidung, „Bares für Rares“ anstelle von Live-Skisport zu zeigen, nicht gut ankam. 

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