Schock bei „Wicked“-Premiere: Mann stürzt auf Ariana Grande zu – Gericht spricht hartes Urteil
Ariana Grande erlebt einen Schockmoment auf dem Premieren-Teppich und der Täter wandert nun ins Gefängnis.

Ariana Grandes Auftritt bei der Asien-Premiere des neuen „Wicked“-Films in Singapur hätte eigentlich ein glamouröser Abend werden sollen. Doch für die Sängerin endete der Moment mit einem massiven Schreck: Ein Mann sprang über die Absperrung, rannte direkt auf sie zu und legte ohne Vorwarnung den Arm um sie. Nun wurde der Täter verurteilt und die Details sorgen weltweit für Aufsehen.
Fan-Sturm auf Ariana Grande: Was auf dem gelben Teppich wirklich passierte
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend auf dem Premieren-Teppich im Resorts World Sentosa. Videos zeigen, wie der 26-jährige Australier die Absperrung überwindet, auf Ariana Grande zuläuft und sich regelrecht an sie klammert. Beobachter beschreiben die Sängerin als „sichtbar geschockt“ – und auch auf den Aufnahmen wirkt die 32-Jährige wie eingefroren, während der Mann auf und ab springt und der Menge zuwinkt.
Besonders geistesgegenwärtig reagierte ihre Co-Darstellerin Cynthia Erivo, die sofort an Grandes Seite eilte und half, den Mann auf Abstand zu halten. Kurz darauf zogen Sicherheitskräfte den Täter zurück über die Barrikade. Die Premiere konnte nach einer Unterbrechung fortgesetzt werden – doch die Bilder verbreiteten sich in wenigen Stunden weltweit.
Richter spricht von „vorsätzlicher Tat“ und verurteilt den Australier
Am Montag gab das Gericht in Singapur die Strafe bekannt: neun Tage Haft. Richter Christopher Goh fand dabei deutliche Worte. Er erklärte, der Täter habe „vorsätzlich“ gehandelt. Weiter zitieren Medien seine Aussage: „Sie scheinen Aufmerksamkeit zu suchen und denken bei diesen Taten nur an sich selbst – nicht an die Sicherheit anderer.“
Der Mann zeigte sich laut Gericht einsichtig und entschuldigte sich mit den Worten: „Ich werde es nicht wieder tun, Euer Ehren. Ich werde aufhören, Ärger zu machen.“
Theoretisch hätte ihm in Singapur eine Haftstrafe von bis zu drei Monaten gedroht – ein deutlich strengerer Rahmen, als viele aus anderen Ländern gewohnt sind. Der Stadtstaat verfolgt öffentliches Fehlverhalten sehr konsequent.
Täter ist kein Unbekannter und hatte Ariana Grande online als „beste Freundin“ bezeichnet
Wie sich herausstellte, war der Australier schon mehrfach bei Promi-Events unangenehm aufgefallen. Die „Straits Times“ berichtet, er habe zuvor unter anderem ein Katy-Perry-Konzert in Sydney gestört sowie während der Olympischen Spiele 2024 in Paris den 100-Meter-Finalbereich betreten.
Auch sein Verhalten vor der Premiere wirft Fragen auf: Auf Instagram bezeichnete er Ariana Grande als „meine beste Freundin“ und schrieb, er habe davon geträumt, sie zu treffen. Nach seiner Festnahme veröffentlichte er sogar noch in derselben Nacht Beiträge auf Instagram und TikTok, in denen er Grande dankte.
Der Mann war am 11. November als Tourist nach Singapur gereist – offenbar einzig mit dem Ziel, die Premiere zu besuchen.
Singapur will ein Zeichen setzen
Richter Goh betonte im Urteil, der Täter sei in der Vergangenheit „immer ungeschoren davongekommen – dieses Mal nicht“. Störung der öffentlichen Ordnung kann in Singapur mit einer Geldstrafe von rund 1.300 Euro, mehreren Monaten Haft oder beidem geahndet werden.
Mit den nun verhängten neun Tagen Haft sendet das Gericht ein deutliches Signal: Auch vermeintliche „Fan-Aktionen“ können strafbar sein – besonders, wenn sie Menschen gefährden.






