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Neue Eindrücke

„Resident Evil 9: Requiem“ Showcase – Neue Zombies, alte Horror-Traditionen und ein großes Rätsel

Capcom zeigt neues Gameplay von „Resident Evil 9: Requiem“, bestätigt klassische Speichermechaniken und deutet ein düsteres Geheimnis um Leon S. Kennedy an.

Ein Zombie mit Maske in Resident Evil 9 Requiem
Der Showcase zu „Resident Evil 9: Requiem“ hat deutlich mehr zum Horrorschocker verraten! Foto: Capcom

Capcom hat mit einem eigenen „Resident Evil“-Showcase neue Einblicke in „Resident Evil 9: Requiem“ geliefert. Große Enthüllungen blieben zwar aus, doch das Event lieferte mehrere Details, die für Fans der Horror-Reihe durchaus spannend sind – vor allem mit Blick auf Gameplay, Gegnerdesign und erzählerische Andeutungen. Klar ist: „Requiem“ setzt stärker denn je auf Atmosphäre, zwei sehr unterschiedliche spielbare Protagonisten und psychologischen Horror.

Hier seht ihr den Showcase in voller Länge:

Video Platzhalter
Video: Capcom

Ein Fokus auf Überleben statt Action

Im Zentrum von „Resident Evil 9: Requiem“ steht die neue Protagonistin Grace Ashcroft. Anders als ikonische Serienfiguren wie Leon oder Chris ist sie keine kampferprobte Kämpferin, sondern deutlich verletzlicher angelegt. Dieses Konzept spiegelt sich auch in den nun bestätigten Schwierigkeitsgraden wider.

Neben einem Casual-Modus, der sich stärker auf Story und Erkundung konzentriert und mit Zielhilfe arbeitet, gibt es einen klassischen Standard-Modus. Besonders interessant ist jedoch der Standard-(Classic)-Modus, der eine alte „Resident Evil“-Tradition zurückbringt: Speichern ist nur mit Farbbändern an Schreibmaschinen möglich. Damit knüpft Capcom bewusst an die Wurzeln der Reihe an und erhöht den Druck in brenzligen Situationen spürbar.

Crafting mit infiziertem Blut – ein riskanter Tausch

Neu ist auch ein Crafting-System, das an die Gegner selbst geknüpft ist. Bestimmte Gegenstände lassen sich ausschließlich mithilfe von infiziertem Blut herstellen, das Spieler:innen nur durch das Töten von Zombies erhalten. Grace trägt zwar eine Schusswaffe bei sich, doch Munition und Ressourcen bleiben knapp.

Das System zwingt Spieler:innen zu einer riskanten Abwägung: Konfrontation oder Flucht? Wer sich Kämpfen entzieht, bleibt sicherer – verzichtet aber auf wichtige Materialien für das Überleben. Wer angreift, setzt sich größerer Gefahr aus, wird dafür aber belohnt.

Diese Zombies sind anders – und verstörender

Einer der auffälligsten Punkte des Showcases war das neue Zombie-Verhalten. Die Untoten wirken nicht mehr ausschließlich aggressiv und willenlos. Stattdessen zeigen einige von ihnen Reste ihrer früheren Persönlichkeit.

In gezeigten Szenen putzt ein infizierter Hausmeister weiterhin Böden, ein anderer Zombie hämmert verzweifelt auf Fahrstuhlknöpfe ein. Besonders verstörend: Am Ende des Materials spricht ein Zombie klar und ruhig mit Grace. Capcom ließ offen, ob es sich dabei um eine neue Virusform oder eine bewusste erzählerische Entscheidung handelt – deutete aber an, dass „Requiem“ hier neue Wege geht.

Leon S. Kennedy und das Geheimnis von „Elpis“

Auch Leon S. Kennedy spielt weiterhin eine wichtige Rolle. Im Showcase fiel dabei mehrfach ein geheimnisvoller Begriff: „Elpis“. Was genau dahintersteckt, blieb unklar. Angedeutet wurde lediglich, dass Leon ein dunkles Geheimnis mit sich trägt, das offenbar mit dem Tod von Graces Mutter Alyssa zusammenhängt.

Fans spekulieren bereits über eine Verbindung zu Leons auffälliger Bisswunde, die in früheren Trailern zu sehen war. Capcom selbst hält sich jedoch bewusst bedeckt – und setzt damit gezielt auf Spannung.

Merchandise, Deluxe-Inhalte und Fan-Service

Ein nicht unerheblicher Teil des Showcases drehte sich um Begleitprodukte. Vorgestellt wurden unter anderem exklusive Uhren-Kooperationen, Figuren, ein thematischer Controller sowie Orchester-Konzerte zur Reihe. Auch die Deluxe Edition von „Resident Evil 9: Requiem“ wurde erneut beworben.

„Resident Evil 9: Requiem“ erscheint am 27. Februar 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2.

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