Die Reimanns: Hohe Kosten für Barbados-Haus – wie viel Budget ist noch übrig?
Der Traum vom neuen „Konny Island“ ist endlich wahr geworden. Doch nicht nur der Hauskauf hat Manu und Konny Reimann eine ordentliche Summe gekostet – auf Barbados wartet bereits die nächste finanzielle Überraschung.

„Im Vergleich zu Amerika oder Hawaii sind die Preise doppelt so teuer!“, stellt Konny Reimann in Folge 3 der fünften Staffel von „Willkommen bei den Reimanns“ entsetzt fest. Gerade erst haben er und Manu erfahren, dass ihr neues Anwesen auf Barbados tatsächlich ihnen gehört. Jetzt beginnt die Einrichtung – und damit wird weiter Geld ausgegeben.
Matratzen, Waschmaschine, Kühlschrank, Kaffeemaschine und zahlreiche weitere Anschaffungen landen auf der Einkaufsliste. Freundin Sandra, die bereits in neue Haus auf Barbados einzieht, bestätigt Konnys Eindruck: Auch im Vergleich zu Hamburg empfindet sie vieles auf der Insel als teuer. Verglichen mit Kanada nehme es sich nicht allzu viel.
Wie viel hat das neue Haus der Reimanns auf Barbados gekostet?

Wie tief Manu und Konny allein für die Immobilie in die Tasche greifen mussten, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Über den Preis des neuen Reimann-Hauses lässt sich aber trotzdem spekulieren. Einen interessanten Anhaltspunkt liefert nämlich das Anwesen, das die beiden zuvor beinahe gekauft hätten.
In Staffel 4 hatten sich die Reimanns in das historische Bulkeley Great House verguckt. Aktuell wird die riesige Immobilie von Realtors Limited für 3 Millionen US-Dollar angeboten. Bei Barbados Sotheby's International Realty wurde das Anwesen zuletzt sogar mit 3,5 Millionen US-Dollar geführt.
Die Reimanns erzählten zu Beginn der neuen Staffel, woran der erste Hauskauf scheiterte: Der damalige Eigentümer habe ihr Angebot zunächst angenommen, anschließend jedoch wieder auf seinen ursprünglichen Preis bestanden und somit rund 50 Prozent mehr verlangt. Unter der Annahme, dass der damalige Ausgangspreis ungefähr dem heutigen Angebotspreis entsprach, könnte das Gebot der Reimanns damit grob im Bereich von 1,5 bis 1,75 Millionen US-Dollar gelegen haben. Wichtig: Das ist natürlich lediglich eine rechnerische Annäherung und kein bestätigter Kaufpreis oder ein bestätigtes Budget der Reimanns.
Das neue Anwesen ist kleiner als das Bulkeley Great House und dürfte daher günstiger gewesen sein. Wie viel Manu und Konny tatsächlich bezahlt haben, haben sie bisher nicht verraten.
Barbados könnte für die Reimanns dauerhaft teuer werden
Mit dem Kaufpreis ist es ohnehin nicht getan. Genau das bekommt Konny bereits beim ersten großen Einkaufsbummel zu spüren. Dass bestimmte Waren auf Barbados teuer sein können, hat einen nachvollziehbaren wirtschaftlichen Hintergrund: Die Insel ist als kleine Volkswirtschaft stark von Importen abhängig. Die Zentralbank von Barbados nennt unter den wichtigen Importgütern unter anderem Lebensmittel, Treibstoff und Baumaterialien. Auch globale Fracht- und Importkosten können sich entsprechend auf die Preise vor Ort auswirken.
Für die Reimanns ist das besonders relevant. Schließlich kaufen sie nicht einfach ein eingerichtetes Ferienhaus. Konny will auf dem vier- bis fünfmal größeren Grundstück im Vergleich zu Hawaii nach eigener Aussage das „geilste Konny Island“ bauen, das es je gegeben habe. Entsprechend dürften noch Baumaterialien, Werkzeuge und zahlreiche weitere Anschaffungen nötig werden.
Hinzu kommen die ersten Reparaturen: Das elektrische Eingangstor musste bereits instand gesetzt werden, ein Außenwasserhahn funktioniert nicht und Sandra kämpft mit einer defekten Klimaanlage. Welche weiteren Baustellen nach dem Einzug auftauchen, bleibt abzuwarten.
Geht den Reimanns jetzt das Geld aus?
Dass Manu und Konny wegen des Umzugs tatsächlich in finanzielle Schwierigkeiten geraten, ist nicht zu befürchten. Auch wenn zwischenzeitlich wegen einer Verwirrung für reicher gehalten wurden, als sie sind, stehen die Auswanderer finanziell offenbar gut da. Allein Konny Reimanns Vermögen wird auf 5 Millionen geschätzt. Dass ihnen eben mal das Geld ausgeht, ist also unwahrscheinlich. Konnys Reaktion auf die hohen Preise zeigt allerdings, dass selbst die erfahrenen Auswanderer die Kosten auf Barbados offenbar unterschätzt haben.
Und der Aufbau ihres neuen Lebens steht erst am Anfang. Die Reimanns müssen ihren Besitz von Hawaii nach Barbados bringen, benötigen wegen des Linksverkehrs ein neues Auto und wollen das große Grundstück umfassend nach ihren Vorstellungen gestalten.
Manu denkt derweil schon an eine zusätzliche Einnahmequelle. Neben ihrem bisherigen „Just Kiddies“-Geschäft schwebt ihr auf Barbados ein neues Projekt vor: „Ich würde gerne ein Café aufmachen.“ Ihr Plan: Das Café soll nicht regulär den ganzen Tag geöffnet sein. Stattdessen möchte sie gezielt Gäste von Kreuzfahrtschiffen abholen lassen und ihnen dort ihre Backkünste präsentieren.
Ob daraus tatsächlich ein Geschäft wird, bleibt abzuwarten. Fest steht schon jetzt: Das neue „Konny Island“ dürfte nicht nur eines der größten Projekte im Leben der Reimanns werden – sondern vermutlich auch eines der teuersten.
„Willkommen bei den Reimanns“, Folge 3 der fünften Staffel, läuft am Sonntag, 6. September 2026, um 20.15 Uhr bei Kabel Eins und ist vorab bei Joyn+ zu sehen.
Joyn+: „Willkommen bei den Reimanns“, Staffel 5, Folge 3







