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„Vampire Diaries“

Paul Wesley hat nie „Vampire Diaries“ geguckt! Rewatch-Podcast mit Ian Somerhalder geplant?

Wie kann es angehen, dass jemand, der über acht Staffeln eine der Hauptrollen gespielt hat, die Serie nie selbst gesehen hat?! Das ist Paul Wesleys Erklärung.

Ian Somerhalder, Nina Dobrev und Paul Wesley in „The Vampire Diaries“.
Ian Somerhalder, Nina Dobrev und Paul Wesley in „Vampire Diaries“. Foto: IMAGO / Everett Collection

Acht Staffeln, 171 Episoden, Millionen Fans weltweit – „Vampire Diaries“ kennt mittlerweile vermutlich jede:r. Doch jetzt sorgt Paul Wesley mit einer überraschenden Beichte für Aufsehen: Der Stefan-Darsteller hat die Kultserie nie vollständig gesehen!

In der aktuellen Folge des Podcasts „Call Her Daddy“ sprach Hostin Alex Cooper mit dem Schauspieler über seine Zeit als Stefan Salvatore – und entlockte ihm dabei ein Geständnis, das selbst eingefleischte Fans überraschen dürfte.

Paul Wesley: „Ich habe die Serie noch nie gesehen“

Auf die Frage, welche Storyline aus acht Staffel „Vampire Diaries“ er im Nachhinein nicht nachvollziehen könne, antwortete Wesley zunächst ausweichend: „Ähm, Gott, da gab es so viele Handlungsstränge, weil wir ja etwa 170 Folgen gedreht haben. Es ist, als wäre es ein einziges Durcheinander. Ja, ich meine, es gab ein paar.“

Dann folgte der eigentliche Paukenschlag. Wesley sagte offen: „Du kennst die Serie besser als ich. Ich habe die Serie noch nie gesehen.“ Und er präzisierte: „Ich habe sie nie gesehen. Ich habe die ersten paar Folgen gesehen, und dann habe ich ein paar Folgen Regie geführt – die habe ich mir angesehen. Ansonsten habe ich die Serie nie gesehen, also erinnere ich mich eigentlich nicht daran.“

Für viele Fans dürfte das kaum vorstellbar sein. Schließlich war Paul Wesley, der vor Kurzem geheiratet hat, von 2009 bis 2017 eine der Hauptrollen der Serie. Doch offenbar verbindet er mit dem Projekt eher intensive Dreharbeiten als gemütliche Serienabende.

„Vampire Diaries“-Rewatch-Podcast mit Paul Wesley und Ian Somerhalder?

Podcast-Hostin Alex Cooper hatte daraufhin direkt eine Geschäftsidee – und brachte damit eine mögliche Sensation ins Spiel. Sie schlug vor: „Du musst sie dir noch mal ansehen. Weißt du, wenn du etwas Geld verdienen willst, schau sie dir zusammen mit Ian noch mal an und mach einen Podcast zu ‚Vampire Diaries‘.“

Wesleys Reaktion? Durchaus interessiert: „Das würde wahrscheinlich gut ankommen.“ Cooper legte nach: „Ruf mich an.“ Darauf Wesley scherzhaft: „Können wir das mit ‚Unwell‘ machen?“ Damit bezog er sich auf Coopers Produktionsstudio. Diese antwortete begeistert: „Ja, wir machen das auf jeden Fall. Ja, ich habe ein ganzes Studio für dich, das wird aussehen wie Mystic Falls.“ Wesley blieb offen für die Idee: „Okay, lass uns darüber reden. Wir besprechen das.“

Ob aus diesem lockeren Austausch tatsächlich ein Rewatch-Podcast mit Ian Somerhalder entsteht, ist aktuell zwar nicht bestätigt – doch allein die Vorstellung dürfte die Fan-Community begeistern.

Warum viele Stars ihre eigenen Serien nicht schauen

Paul Wesleys Geständnis ist übrigens kein Einzelfall. Viele Schauspieler:innen berichten, dass sie ihre eigenen Produktionen kaum oder gar nicht ansehen. Gründe sind unter anderem:

  • Zeitmangel während laufender Dreharbeiten

  • Selbstkritik beim Ansehen eigener Szenen

  • Der Wunsch, nach Drehschluss Abstand vom Projekt zu gewinnen

Gerade bei langlebigen Serien mit mehreren hundert Drehtagen kann das Erlebnis vor der Kamera intensiver sein als das spätere Zuschauen.

Rewatch-Podcast: Kommt das große „Vampire Diaries“-Comeback?

Ein offizielles Reunion-Projekt von Wesley und Ian Somerhalder gibt es bislang nicht. Doch ein gemeinsamer Rewatch-Podcast könnte eine neue, moderne Form des Comebacks sein – inklusive Insider-Storys, Hintergrundwissen und ehrlichen Reaktionen auf alte Folgen. Und dann auch noch ein Studio im „Mystic Falls“-Look? Alex Cooper hat das Potenzial sofort erkannt.

Ob daraus wirklich ein Format entsteht oder es bei einem charmanten Gedankenspiel bleibt, dürfte sich zeigen. Sicher ist nur: Die „The Vampire Diaries“-Fanbase ist auch neun Jahre nach Serienende noch immer riesig – und ein gemeinsamer Podcast der Salvatore-Brüder hätte beste Chancen auf einen Streaming-Hit.

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