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Olympia 2026: Die 10 größten Skandale der Winterspiele im Überblick!

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 sorgen Wertungs-Zoff, Regelstreit und politische Konflikte für Schlagzeilen. Die 10 größten Skandale im Überblick.

Biathlet Sturla Holm Laegreid sorgt für Schlagzeilen
Biathlet Sturla Holm Laegreid sorgte mit einem Fremdgeh-Geständnis für Schlagzeilen. Foto: IMAGO / NTB

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina sollten eigentlich für sportliche Höchstleistungen, emotionale Momente und unvergessliche Bilder stehen. Doch nach zehn von 16 Wettkampftagen rücken immer häufiger andere Schlagzeilen in den Mittelpunkt: Streit um Jury-Entscheidungen, Manipulationsvorwürfe, hitzige Wortgefechte auf dem Eis und sogar politische Grundsatzdebatten.

Ob im Eiskunstlauf, beim Curling, im Skispringen oder im Langlauf: Immer wieder stehen Entscheidungen, Regeln oder einzelne Athletinnen und Athleten im Fokus und sorgen für Diskussionen weit über die Sportstätten hinaus. Manche Vorfälle wirken wie Missverständnisse im Eifer des Gefechts, andere werfen ernsthafte Fragen nach Fairness und Transparenz auf.

Besonders brisant: Mehrere Kontroversen betreffen Wertungen oder Regelauslegungen, die nur schwer nachvollziehbar erscheinen. Kommentatoren sprechen von „Fehlentscheidungen“, Verbände verteidigen ihre Abläufe und Fans diskutieren in den sozialen Netzwerken leidenschaftlich mit.

Wir zeigen euch die zehn größten Aufreger und Debatten dieser Winterspiele. Klickt euch durch die Galerie!

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Annika Hocke und Robert Kunkel bei Olympia
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire

Eiskunstlauf-Zoff: „Bin zutiefst verärgert“

Eigentlich sollte der Mixed-Paarlauf ein sportliches Highlight werden – doch nach dem Kurzprogramm kocht die Stimmung. Annika Hocke und Robert Kunkel landen nur auf Platz acht. Für viele unverständlich. ARD-Kommentator Daniel Weiss findet deutliche Worte: „Das ist aus meiner Sicht eine krasse Fehlentscheidung. Sorry, kann ich nicht nachvollziehen.“ Später legt er nach: „Bin wirklich zutiefst verärgert.“ Wieder einmal steht die subjektive Bewertung im Eiskunstlauf im Zentrum der Kritik. Diskussionen über Transparenz und Einfluss einzelner Juroren begleiten Olympia 2026 von Beginn an.

Curling bei Olympia
Foto: IMAGO / TT

Curling-Eklat: „Just fuck off!“

Beim Vorrundenspiel zwischen Kanada und Schweden fliegen nicht nur Steine, sondern auch Worte. Der Schwede Oskar Eriksson unterstellt Marc Kennedy einen Regelverstoß. Der Kanadier reagiert hörbar wütend: „Come on, Oskar. Just fuck off!“ Der Vorwurf: Kennedy habe den Stein nach dem Loslassen noch berührt. Der Videobeweis zeigt tatsächlich eine minimale Berührung. Die Folge: Diskussionen, eine Verwarnung – und ein handfester Olympia-Eklat, der weltweit Schlagzeilen macht.

Skispringen bei Olympia
Foto: IMAGO / AFLOSPORT

Skispringen und die „Penis-Posse“

Nach dem Anzug-Skandal 2025 steht das Skispringen erneut unter Manipulationsverdacht. Diesmal geht es um angebliche Hyaluron-Injektionen im Genitalbereich. Hintergrund: Ein vergrößerter Schritt könnte bei der Vermessung mehr Stofffläche erlauben und damit aerodynamische Vorteile bringen. Offiziell gibt es keine überführten Fälle, doch DSV-Sportdirektor Horst Hüttel räumt ein: „Zumindest theoretisch gibt es die Möglichkeit zur Manipulation.“ Die Glaubwürdigkeit der Disziplin leidet weiter.

Eistanz bei Olympia
Foto: IMAGO / LaPresse

Gold mit Geschmäckle? Streit um französische Wertungen

In der Eistanz-Kür triumphiert Frankreich hauchdünn vor den USA – mit nur 1,43 Punkten Vorsprung. Doch schnell geraten die Wertungen in den Fokus. Besonders brisant: Die französische Jurorin Jezabel Dabouis bewertet das US-Duo deutlich unter dem Durchschnitt und ihr eigenes Team auffällig hoch. Rechnerisch ergibt sich ein Vorteil von 13,64 Punkten. Auch US-Kampfrichter verteilten großzügige Noten an „ihr“ Paar – doch der Ruf nach mehr Transparenz wird lauter. Ein weiteres Kapitel im ewigen Streit um Fairness im Eiskunstlauf.

Wolfshund bei Olympia
Foto: IMAGO / NTB

Hund auf der Ziellinie – Nazgul sorgt für Olympia-Chaos

Mitten in der Team-Sprint-Qualifikation im Langlauf passierte das Unfassbare: Ein Hund lief plötzlich auf der Zielgeraden in Tesero mit – und überquerte sogar die Ziellinie. Der zweijährige Tschechoslowakische Wolfhund Nazgul war aus der Wohnung seines Besitzers ausgebüxt. „Er ist aus der Wohnung meines Bruders ausgebüxt. Er hat gleich zwei Türen selbst geöffnet und war plötzlich weg“, sagte Elisa Varesco der „Bild“.

Athletin Tena Hadzic reagierte fassungslos: „Im ersten Moment dachte ich, dass ich halluziniere aufgrund des anstrengenden Rennens.“ Der Hund wurde sogar von der offiziellen Fotofinish-Kamera erfasst – ein tierisches Kuriosum, das weltweit für Schlagzeilen sorgte.

Langlauf Olympia
Foto: IMAGO / Eibner

Hatte Norwegen einen Langlauf-Vorteil?

Gold für Norwegen – doch ein Vorfall wirft Fragen auf. Kurz vor dem Staffelstart testet ein Servicetechniker auf der gesperrten Loipe noch einmal die Ski. Ein klarer Informationsvorteil? Der Verband spricht von einem Missverständnis. Die FIS verhängt lediglich eine milde Strafe. Zuvor hatte bereits eine Sondergenehmigung für eine Wachsmaschine für Unmut gesorgt. Deutschlands Sportdirektor Peter Schlickenrieder spricht von einem „klaren Versagen der FIS-Verantwortlichen

Stürze bei Olympia
Foto: IMAGO / Beautiful Sports International

Schwere Stürze überschatten Olympia 2026

Neben kuriosen Momenten zeigten die Winterspiele auch ihre gefährliche Seite. Der australische Snowboarder Cameron Bolton zog sich bei einem Trainingssturz in der Halfpipe zwei gebrochene Halswirbel zu – und bemerkte die Schwere der Verletzung zunächst nicht. Erst am nächsten Morgen führten stärkere Nackenschmerzen zur Diagnose. Er wurde per Hubschrauber abtransportiert, für ihn war Olympia beendet.

Auch Ski-Star Lindsey Vonn meldete sich mit besorgniserregenden Worten zu Wort. Auf Instagram schrieb sie: „Meine Verletzung war deutlich ernster als nur ein gebrochenes Bein. Ich versuche immer noch, das alles zu begreifen, was es bedeutet und was noch kommt.“

Und weiter: „Mein Bein ist immer noch in Trümmern, aber ich bin endlich zu Hause.“

Die Bilder der Winterspiele 2026 zeigen damit einmal mehr: Zwischen Medaillenjubel und Tragik liegt im Spitzensport oft nur ein Moment.

Skeleton bei Olympia
Foto: IMAGO / GEPA pictures

Skeleton-Ausschluss wegen Gedenkhelm

Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladislaw Heraskewytsch startet mit einem Helm, auf dem getötete Sportler aus dem Ukraine-Krieg abgebildet sind. Die IBSF schließt ihn vom Wettbewerb aus – politische Botschaften seien verboten. Heraskewytsch betont: „Manche Dinge sind wichtiger als Medaillen.“ IOC-Präsidentin Kirsty Coventry zeigt sich emotional. Der Fall wird zur Grundsatzdebatte über Meinungsfreiheit und politische Neutralität bei Olympia.

Fremdgeh-Drama bei Olympia

Öffentliches Fremdgeh-Geständnis

Biathlet Sturla Holm Laegreid sorgt nach Bronze für Schlagzeilen – nicht sportlich, sondern privat. Vor laufenden Kameras gesteht er einen Seitensprung. „Es war die schlimmste Woche meines Lebens.“ Teamkollegen reagieren irritiert, Kritiker sprechen von einem unpassenden Moment. Statt über Medaillen spricht die Welt über Beziehungsdramen.

Kondom-Engpass bei Olympia
Foto: IMAGO / Wirestock

Kondom-Engpass im Olympischen Dorf

10.000 Gratis-Kondome werden verteilt – doch schon am Valentinstag ist Nachschub nötig. Eine kuriose Tradition seit 1988 wird plötzlich zum Organisationsthema. Während auf den Pisten um Medaillen gekämpft wird, sorgt im Olympischen Dorf ganz andere Aktivität für Schlagzeilen.