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„Narcos“-Darsteller Gerardo Taracena ist tot – der Netflix-Star wurde nur 55

Traurige Nachrichten aus Mexiko: Schauspieler Gerardo Taracena, bekannt aus „Narcos: Mexico“ und „Apocalypto“, ist mit nur 55 Jahren plötzlich verstorben.

Gerardo Taracena auf einem Promomotiv zur Serie „Queen of the South“.
Erst vor wenigen Monaten wurde die letzte Serie von Gerardo Taracena auf Prime Video veröffentlicht. Foto: IMAGO / Everett Collection

Der mexikanische Schauspieler Gerardo Taracena ist im Alter von 55 Jahren überraschend gestorben. Die Nachricht wurde am Wochenende von der mexikanischen Schauspielergewerkschaft bestätigt. Eine Todesursache wurde bislang nicht bekannt gegeben.

Weltweit bekannt durch „Apocalypto“ und „Narcos: Mexico“

Taracena wurde international bekannt durch seine Rolle als sadistischer Antagonist Middle Eye in Mel Gibsons Film „Apocalypto“ (2006). Auch als Pablo Acosta in der Netflix-Erfolgsserie Narcos: Mexico begeisterte er die Zuschauer, er spielte den Schmuggler in den ersten beiden Staffeln.

Darüber hinaus war Taracena in zahlreichen weiteren Produktionen zu sehen, darunter „El Violín“ (für den er den Ariel Award als bester Nebendarsteller gewann), „Sin Nombre“, „Man on Fire“, „El Infierno“ und „Salvando al Soldado Pérez“.

In den USA trat er außerdem in elf Episoden der Crime-Serie „Queen of the South“ auf. Sein letzter Auftritt war 2025 als Raúl in „Cometierra“, der auf Prime Video veröffentlicht wurde.

Ein Leben für Bühne und Leinwand

Taracena, geboren in Mexiko-Stadt, begann seine Karriere zunächst im Tanz und Theater, bevor er zum Film wechselte. Das Centro Cultural Helénico würdigte ihn so:

„Sein kraftvolles Schauspiel hat eine solide Karriere im mexikanischen Kino geprägt, in der er Figuren von großer Intensität und Stärke zum Leben erweckte.“

Auch die Mexikanische Filmakademie verabschiedete sich:

„Seine Arbeit und sein unvergessliches Gesicht werden im Gedächtnis unseres Kinos bleiben.“

Letzter Abschied und Reaktionen der Fans

Sein letzter Instagram-Post zeigte ein Foto von sich selbst aus dem Jahr 2004 in Mexiko. Ein Fan nannte ihn einen „Ikone des mexikanischen Kinos“. Ein anderer schrieb:

„Er hat uns gestern verlassen, aber sein Abdruck wird unauslöschlich im Theater und Kino bleiben, weil er seinen Geist und seine Seele in jede Figur gelegt hat. Die Fans werden ihn immer sehr vermissen. Die Bühnen sind in Trauer.“

Auch auf X (ehemals Twitter) trauerten viele:

„Gute Reise, großartiger Schauspieler, Ikone des neuen mexikanischen Kinos. Es tut mir leid, das nie im Leben gesagt zu haben, aber du warst ein großartiger Schauspieler für das mexikanische Kino.“

Ein weiterer Kommentar: „Ruhe in Frieden, Alter, wir werden dich in lieber Erinnerung behalten, flieg hoch!

Persönliche Verluste und schwere Zeiten

Im Oktober 2024 hatte Taracena auf Instagram offen gemacht, wie schwer ihn der plötzliche Tod seines Bruders getroffen hatte:

„Ich bin weg. Mein Bruder Erik ist plötzlich und unerwartet gestorben. Und ich bin so weit weg ... Es war die andere Hemisphäre, die Zavala-Hemisphäre, wo ich Zuflucht gesucht und mich versteckt habe. Mit ihm konnte ich genauso unerwartigen und unwirtlichen Unfug treiben ... und ich so weit weg ... Mach ein Foto von Gott und schick es mir und frag ihn, warum er meine Freunde zu sich holt. Und ich bin so weit weg ...

Quellen

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