Nadja erhebt Vorwürfe gegen „Die Bachelors“-Produktion
In einem emotionalen Statement erhebt Nadja Vorwürfe gegen die Produktion von „Die Bachelors“. Besonders das Wiedersehen und ein auf wenige Minuten gekürztes Interview hätten ihr schwer zugesetzt.

Nach dem turbulenten Wiedersehen von „Die Bachelors“ meldet sich Nadja nun selbst zu Wort – und spart dabei nicht mit Kritik. In einem ausführlichen Instagram-Statement schildert die Finalistin, wie belastend die Aufzeichnung für sie gewesen sei und warum sie sich von der Ausstrahlung falsch dargestellt fühlt. Vor allem die Art und Weise, wie ihr Interview zusammengeschnitten wurde, ist für sie eine Unverschämtheit.
Schon zu Beginn ihres Statements macht Nadja deutlich, wie sehr sie das Wiedersehen mitgenommen habe. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer hätten ihr vorgeworfen, sie habe emotionslos oder berechnend gewirkt. Dass dieser Eindruck entstanden sei, könne sie zwar nachvollziehen – er entspreche ihrer Ansicht nach aber nicht der Realität.
„Dieser Tag war für mich einfach die Hölle“, erklärt sie rückblickend. Sie sei vor der Aufzeichnung extrem nervös gewesen, habe Herzrasen gehabt und sich im Studio überhaupt nicht wohlgefühlt. Die extreme Hitze hätte die Gesamtsituation nicht besser gemacht. Gleichzeitig betont sie, dass Zuschauer:innen unmöglich nachvollziehen könnten, wie belastend die Situation für sie gewesen sei.
Nadja wütend: Vier Stunden Interview – gezeigt wurden nur wenige Minuten
Besonders hart geht Nadja mit dem Zusammenschnitt ihres Interviews ins Gericht. Nach eigenen Angaben habe sie an diesem Tag rund vier Stunden lang mit der Produktion gesprochen. Gezeigt worden seien am Ende lediglich wenige Aussagen – und ausgerechnet diejenigen, die besonders unsympathisch und egoistisch gewirkt hätten.
„Ich fand das ein Unding, dass einem aus einem vierstündigen Interview sechs, sieben Sätze rausgepickt werden, die absolut hart rüberkommen“, sagt sie. Gleichzeitig stellt sie klar, dass sie ihre Aussagen keineswegs zurücknehmen wolle. „Ich stehe [hinter] jeder Aussage zu 2000 Prozent.“ Ihr Vorwurf richtet sich vielmehr gegen die Auswahl dessen, was letztlich ausgestrahlt wurde.
Denn nach eigener Aussage habe sie den Großteil des Interviews genutzt, um positiv über Sebastian zu sprechen. Stattdessen wirkte es im TV so, als sei Nadja der Bachelor völlig egal.
Nadja sprach wertschätzend über Sebastian Paul
Nadja betont mehrfach, dass sie Sebastian trotz allem dankbar sei. Im Interview habe sie ausführlich über die gemeinsamen Erlebnisse gesprochen, über seine positiven Charaktereigenschaften und darüber, wie wichtig die gemeinsame Zeit für sie gewesen sei. „Ich bin unendlich dankbar für diese Reise. Ich bin sehr froh, dass Sebastian dort war, dass ich ihn kennengelernt habe“, erklärt sie. Sie glaube sogar, dass kaum ein anderer Mann es geschafft hätte, dass sie sich in der Sendung so öffne.
Umso größer sei für sie der Schock gewesen, als davon im Fernsehen kaum etwas übrig geblieben sei. Aus ihrer Sicht sei dadurch ein völlig einseitiges Bild entstanden.
Nadja wehrt sich gegen Online-Hass
Mit sachlicher Kritik habe sie grundsätzlich kein Problem, stellt Nadja klar. Im Gegenteil: Sie freue sich über Menschen, die Fragen stellten und ihr die Möglichkeit gäben, ihre Sicht der Dinge zu erklären. Womit sie jedoch nicht gerechnet habe, sei die Welle an Hasskommentaren nach der Ausstrahlung. Beleidigungen und persönliche Angriffe seien für sie deutlich zu weit gegangen. Besonders erschreckend finde sie, dass in sozialen Netzwerken regelrecht Stimmung gegen sie gemacht worden sei.
Gleichzeitig bedankt sie sich ausdrücklich bei zahlreichen Frauen, die ihr geschrieben hätten. Viele hätten ihr von eigenen Erfahrungen berichtet und sie darin bestärkt, auf das eigene Bauchgefühl zu hören und persönliche Grenzen ernst zu nehmen.
Dass sie sich überhaupt öffentlich rechtfertigen müsse, empfindet Nadja als bedrückend. Zwar nehme sie sich bewusst die Zeit für das Statement, gleichzeitig stelle sie aber infrage, warum dieser Schritt überhaupt notwendig geworden sei.
Besonders enttäuscht zeigt sie sich darüber, dass aus ihrer Sicht wesentliche Aussagen aus dem Wiedersehen gar nicht ausgestrahlt wurden – darunter auch ihre Kritik am Interview selbst.
Auch, wie das große „Bachelors“-Wiedersehen geschnitten wurde, stößt ihr also sauer auf. Mit RTL scheint Nadja aktuell also nicht zufrieden zu sein. Kein Wunder, denn sie muss jetzt die Quittung bezahlen.







