Kritik nach TV-Schalte

Alles Taktik? Mimi Fiedlers Vorwürfe gegen Gil Ofarim, RTL und „Die Stunde danach“!

Nach ihrem Live-Auftritt rechnet Mimi Fiedler mit Gil Ofarim ab und äußert Kritik an RTL. Wurde sie wegen ihrer negativen Worte zu Gil im TV bewusst ausgebremst. Sie mutmaßt über einen längst ausgehandelten Deal mit dem Sänger.

Dschungelcamp-Kandidat Gil Ofarim sitzt im Camp, daneben eingeblendet Schauspielerin Mimi Fiedler während eines TV-Auftritts.
Gil Ofarim und Mimi Fiedler sind alte Bekannte. Foto: IMAGO, STAR-MEDIA / RTL

Seit der Bekanntgabe seiner Teilnahme am Dschungelcamp polarisiert Gil Ofarim erneut und generiert eine Schlagzeile nach der nächsten. Während viele Zuschauer:innen seine Strategie, sich im Camp möglichst bedeckt zu halten und zu betonen, dass er „nichts sagen darf“, kritisch sehen, melden sich inzwischen auch immer mehr Prominente zu Wort.

Darunter auch Schauspielerin Mimi Fiedler. Sie wurde live in der Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Die Stunde danach“ zugeschaltet – und hat deutliche Worte über den Musiker gefunden. Doch nicht nur Ofarim selbst war Teil ihrer Kritik.

Deutliche Worte über Gil Ofarim: „Wie eine tickende Zeitbombe“

In einem Interview mit Reality-Insider Sanjiel Jakimovski auf Youtube packt sie jetzt komplett aus: vor allem über ihre Erfahrungen mit Gil und ihrer Teilnahme an „Der Stunde Danach“! – und sie hat einiges zu sagen. Denn sie kennt ihn nicht nur aus dem Fernsehen, sondern auch persönlich. Beide standen einst gemeinsam für die Musikshow „It Takes 2“ vor der Kamera.

Entsprechend knallhart fällt ihr Urteil aus: Sie beschreibt ihn als kontrolliert und ruhig wirkend – sieht darin aber keinen positiven Charakterzug. „Wie so eine tickende Zeitbombe halt ist. Ich glaube, dass der Typ, sobald er den Mund aufmacht, nur Mist erzählt“, so ihre harte Meinung. Doch so weit, wie sie es sich gewünscht hätte, konnte sie ihren persönlichen Eindruck von Ofarim nicht ausführen.

Vorwurf gegen RTL: Wurde Mimi Fiedler bewusst unterbrochen?

Mimi erklärte im Interview, sie habe mehrere Anfragen von TV-Formaten erhalten und sich schließlich für die Live-Schalte bei „Die Stunde danach“ entschieden – auch, weil sie sich darauf gefreut habe, ihre Meinung dort frei äußern zu können. Doch genau das habe sie während des Gesprächs anders erlebt. Während sie ihre Sicht auf Ofarim schilderte, sei sie schnell unterbrochen worden. Schließlich wurde die Schalte abrupt mit dem Hinweis beendet, man müsse nun in die Werbung gehen.

Spekulationen über RTL-Deal mit Gil Ofarim

Für Mimi, ihrem Interview-Partner Sanjiel und Reality-Fans bleibt die Frage, ob das tatsächlich nur Zufall war. Die Schauspielerin hat da jedoch eine ganz andere Vermutung: Gil könnte für den Sender mittlerweile zu wichtig sein. Er polarisiert, sorgt für Aufmerksamkeit und damit für Quote. Sie hegt Gedanken über ein längst verhandeltes Abkommen – und stellt die Frage einer möglichen weiteren Vertragsvereinbarung mit dem Sänger in den Raum.

Konkrete Belege gibt es dafür aber nicht. Auch der schnelle Übergang in die Werbepause kann reiner Zufall gewesen sein. In „Die Stunde danach“ kommt es immer wieder vor, dass die geladenen Promis erst einmal unterbrochen werden müssen, da die Slots für die Pausen in aller Regel zeitlich feststehen.

Fakt ist: Sobald im Camp oder in den Begleitsendungen der Davidstern-Skandal und Ofarims Fehlverhalten thematisiert werden, hört man von vielen Beteiligten schnell, dass es „doch langsam mal gut sei“. Auffällig ist auch, dass aktuelle Umfragen und Meinungsbilder über den Sänger deutlich positiver ausfallen als noch vor dem Start der Staffel. Damals hatten zahlreiche Fans sogar angekündigt, das Format wegen Ofarims Teilnahme boykottieren zu wollen. Von diesem angekündigten Gegenwind ist inzwischen jedoch kaum noch etwas zu spüren – weder unter den prominenten Mitstreiter:innen noch beim Publikum. Außer natürlich von Ariel, die für ihre ständigen Konfrontationen mehr gehatet als gefeiert wird.

Zwischen Kritik und zweiter Chance

Trotz ihrer deutlichen Worte stellt Mimi klar, dass sie niemanden öffentlich verurteilen wolle. Das Dschungelcamp sei letztlich Unterhaltung und kein moralisches Tribunal. Niemand könne von außen endgültig beurteilen, wer im Recht sei und wer nicht. Menschen machten Fehler – und dürften dennoch eine zweite Chance bekommen.

Gleichzeitig berichtet sie von weiteren persönlichen Erfahrungen, bei denen sie Gils Verhaltensmuster erkannt habe, die sie vor allem jetzt kritisch sehe:

„Ich habe Dinge gesehen, die haben mich verstört, (...) die waren nicht okay.“
Mimi Fiedler

Polarisierung entscheidet am Ende über den Sieg

Lange hat sie geschwiegen, nun fühle es sich befreiend an, ihre Sicht darzulegen, erzählt Mimi – obwohl nun ihr Vorwurf im Raum steht, dass es ihr nicht zu ihrer vollen Zufriedenheit erlaubt worden sei, ihre Schilderungen über den Sänger zu beenden. Ihre Einschätzung zum weiteren Verlauf des Dschungelcamps fällt im Gegensatz dazu pragmatisch aus: Am Ende würden oft jene Kandidaten gewinnen, die am meisten polarisieren. In diesem Jahr könnten das ihrer Meinung nach Gil Ofarim oder auch Ariel sein.

Aktuell rätselt die Netzgemeinde darüber, ob Gil Ofarims Unfall bei der Dschungelprüfung an Tag 12 wirklich so schlimm war, wie von ihm und von Sender dargestellt. Unsere Videoalaylse gibt Aufschluss:

Video Platzhalter
Video: RTL / TV Movie

Wer das Dschungelcamp 2026 am Ende wirklich gewinnt, wird sich in wenigen Tagen zeigen.

Quellen