Wusste RTL von Gils Schweigeplan? Jetzt äußert sich der Sender
Gil Ofarim schweigt im Dschungelcamp zum Skandal um ihn. Hat RTL vorher gewusst, dass sich der Sänger nicht äußern wird?

Im Vorfeld gehörte Gil Ofarims Teilnahme am Dschungelcamp zu den am meisten diskutierten Themen der Show. Viele kritisierten, dass RTL dem Sänger, der durch seinen Davidstern-Skandal und dem anschließenden Verfahren in Ungnade gefallen war, eine Bühne bot. Andere wiederum vermuteten, dass Ofarim den Dschungel nutzen wird, um sich zu erklären und womöglich auch zu entschuldigen.
Dschungelcamp 2026: RTL äußert sich zum Fall Gil Ofarim
Doch es passierte nichts davon. Stattdessen erklärte der Musiker kryptisch, dass er nichts dazu sagen könne, weil es einen Schweigedeal gäbe. Der Anwalt des Hotelmitarbeiters hat mittlerweile in einem Statement erklärt, dass es zwar eine vereinbarte Unterlassungserklärung gebe, er von einer Verschwiegenheitsverpflichtung aber nichts wisse.
Doch wusste RTL, dass Gil Ofarim im Dschungelcamp nicht über die Geschehnisse auspacken wird? Von einer Verschwiegenheitsverpflichtung habe man nichts gewusst, so RTL-Unterhaltungschef Markus Küttner gegenüber „DWDL“. „Wir nehmen es, wie es kommt. Und wer weiß, was da noch passiert in den nächsten Tagen“, erklärt er. Es besteht also die Möglichkeit, dass sich der Sänger doch noch öffnen könnte.
RTL hatte schon vor dem Skandal Interesse an Ofarim
Gleichzeitig stellt Küttner aber auch klar, dass Gil Ofarim bereits vor dem Skandal ein Thema für das Dschungelcamp war. „Gil Ofarim hatten wir bereits lange vor der Leipzig-Geschichte auf dem Zettel und seit über zehn Jahren haben wir ihn regelmäßig für den Dschungel angefragt.“ Er habe die Vita des 43-Jährigen als spannend empfunden und sei froh, dass der TV-Star unabhängig von dem Skandal in diesem Jahr Teil des Casts sei. Klare Vorgaben, was die Promis bei „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ erzählen müssen, gebe es nicht.
Im Hinblick auf Gils Zurückhaltung im Camp verweist der Unterhaltungschef auf eine frühere Kandidatin. „Als wir vor 18 Jahren Ingrid van Bergen für den Dschungel verpflichtet haben, hat sie im Vorfeld ganz klar gesagt, dass sie keinesfalls im Camp über die alte Mord-Geschichte reden werde. Für mich war das okay, weil wir sie als Person spannend fanden – und am Ende hat sie dann doch nach ein paar Tagen ausführlich ihren Mitcampern alles erzählt.“









