Michael „Bully“ Herbig heute bei RTL: Alter, Frau, Sohn, Vermögen und Karriere
Michael „Bully“ Herbig gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten deutschen Komikern und Filmemachern. Doch wie lebt Bully eigentlich privat, woher kommt sein Spitzname und wie reich ist er?

RTL zeigt am Donnerstag, 29. Oktober 2026, um 20:15 Uhr „Bully – Leider Live! Garantiert ohne Programm“. Für die Show stellte sich Michael „Bully“ Herbig am 10. September einer verlorenen Wette und ging ohne fertiges Skript oder einstudierten Ablauf – so zumindest die offizielle Fassung – vor bis zu 10.000 Menschen in der Münchner Olympiahalle auf die Bühne.
Direkt danach folgt um 22:10 Uhr „Bully – Leider Live! Die letzten Stunden vor der Show“. Die Kurz-Doku begleitet den Entertainer unmittelbar vor seinem ungewöhnlichen Auftritt.
Doch wer ist der Mann, der mit der „Bullyparade“, „Der Schuh des Manitu“ und „LOL: Last One Laughing“ deutsche Comedy-Geschichte geschrieben hat?
Michael „Bully“ Herbig im Steckbrief: Alter, Größe und Herkunft
Name: Michael Alexander Herbig
Künstlername: Michael „Bully“ Herbig
Geburtstag: 29. April 1968
Alter: 58 Jahre
Sternzeichen: Stier
Geburtsort: München
Wohnort: Straßlach bei München
Größe: ca. 1,76 Meter
Beruf: Komiker, Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Synchronsprecher
Bekannt aus: „Bullyparade“, „Der Schuh des Manitu“, „(T)Raumschiff Surprise“, „LOL: Last One Laughing“
Familienstand: verheiratet
Ehefrau: Daniela Herbig
Kinder: ein Sohn, Ben
Warum heißt Michael Herbig eigentlich „Bully“?
Mit seinem bürgerlichen Nachnamen hat der Spitzname nichts zu tun. „Bully“ begleitet Michael Herbig bereits seit seiner Schulzeit.
Damals gab es offenbar mehrere Michaels in seiner Klasse. Herbig trug als Fan des FC Bayern München ein Shirt beziehungsweise Trikot mit dem damaligen Werbespruch „Die Bullen kommen!“. Um ihn von den anderen Michaels unterscheiden zu können, verpasste ihm ein Lehrer daraus den Namen „Bully“.
Aus dem Spitznamen wurde schließlich eine Marke. Seit 2008 verwendet Herbig „Bully“ sogar offiziell als Bestandteil seines Künstlernamens.
Michael „Bully“ Herbig privat: Wer ist seine Frau Daniela?
Während Herbig beruflich kaum aus der Öffentlichkeit wegzudenken ist, hält er sein Privatleben weitgehend unter Verschluss. Mit seiner Frau Daniela ist er bereits seit den 1990er-Jahren zusammen. 2003 heiratete das Paar. Daniela Herbig steht selbst nicht im Rampenlicht und tritt nur selten gemeinsam mit ihrem Mann öffentlich auf.
Die Familie lebt in Straßlach südlich von München. Herbig hat in Interviews mehrfach deutlich gemacht, wie wichtig ihm Zeit abseits seiner Arbeit ist. So versucht er unter anderem, Sonntage möglichst von beruflichen Terminen freizuhalten.
Hat Michael „Bully“ Herbig Kinder?
Ja. Michael und Daniela Herbig haben einen gemeinsamen Sohn. Ben wurde 2010 geboren.
Seit seiner Vaterschaft habe sich auch sein Blick auf bestimmte Themen verändert, erklärte Herbig in Interviews. Er sei empfindlicher gegenüber Nachrichten, Filmen und Geschichten geworden, in denen Kindern etwas zustößt.
Seinen Sohn hält er weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Gelegentlich erzählt Herbig allerdings von ihrem gemeinsamen Alltag. So berichtete er etwa, dass Ben sein erstes eigenes Smartphone bewusst erst mit zwölf Jahren bekam.
So wurde Michael „Bully“ Herbig berühmt
Dass Herbig einmal zu den erfolgreichsten deutschen Regisseuren gehören würde, war keineswegs vorgezeichnet. Nach seinem Realschulabschluss wollte er ursprünglich an die Hochschule für Fernsehen und Film in München, wurde dort allerdings abgelehnt.
Stattdessen absolvierte er eine Ausbildung zum Fotografen und landete schließlich beim Radio. Ab 1992 moderierte er bei Radio Gong, wenig später wechselte er zu Radio Energy.
Gemeinsam mit Rick Kavanian entwickelte er dort die Comedy-Reihe „Die Bayern-Cops“, von der rund 800 Folgen entstanden.
1997 gelang schließlich der große Durchbruch im Fernsehen: Mit „Bullyparade“ wurden Herbig, Rick Kavanian und Christian Tramitz einem Millionenpublikum bekannt. Zahlreiche Figuren der Sketchshow sollten später sogar den Sprung ins Kino schaffen.
„Der Schuh des Manitu“ machte Bully zum Kino-Star
2000 führte Herbig mit „Erkan & Stefan“ erstmals bei einem Kinofilm Regie. Schon ein Jahr später folgte der Film, der seine Karriere endgültig veränderte.
„Der Schuh des Manitu“ lockte fast zwölf Millionen Menschen in die deutschen Kinos und gilt bis heute als einer der erfolgreichsten deutschen Filme überhaupt. Herbig schrieb am Drehbuch mit, führte Regie, produzierte und spielte mit Abahachi und Winnetouch gleich mehrere Rollen.
2004 folgte mit „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“ der nächste Mega-Erfolg. Mehr als neun Millionen Menschen sahen die Science-Fiction-Parodie im Kino.
Was kaum jemand erwarten würde: Vor allem die Produktion von „Lissi und der wilde Kaiser“ war für Herbig äußerst belastend.
Zu seinen weiteren Regiearbeiten gehören unter anderem:
„Lissi und der wilde Kaiser“ (2007)
„Wickie und die starken Männer“ (2009)
„Buddy“ (2013)
„Bullyparade – Der Film“ (2017)
„Ballon“ (2018)
„Tausend Zeilen“ (2022)
„Das Kanu des Manitu“ (2025)
Gerade mit „Ballon“ zeigte Herbig, dass er nicht auf Comedy festgelegt ist. Der Thriller erzählt von der spektakulären Flucht zweier Familien aus der DDR mit einem selbstgebauten Heißluftballon.
„Das Kanu des Manitu“ wurde zum nächsten Kino-Hit
24 Jahre nach „Der Schuh des Manitu“ brachte Herbig 2025 Abahachi, Ranger und Dimitri zurück.
„Das Kanu des Manitu“ überschritt bereits wenige Wochen nach Kinostart die Marke von drei Millionen Besucher und wurde zum erfolgreichsten deutschen Kinofilm des Jahres. Anfang 2026 erhielt Herbig dafür beim Bayerischen Filmpreis die Auszeichnung für den erfolgreichsten Film.
Neben Herbig standen erneut Christian Tramitz und Rick Kavanian vor der Kamera. Die drei arbeiten inzwischen seit mehreren Jahrzehnten immer wieder miteinander.
Bully als Synchronsprecher: Seine Stimme kennt fast jedes Kind
Auch wer Herbig nicht vor der Kamera gesehen hat, dürfte seine Stimme kennen.
Seit „Toy Story 3“ spricht er in der deutschen Fassung Cowboy Woody, dessen Originalstimme von Tom Hanks stammt. Auch in „Toy Story 4“ und dem 2026 gestarteten „Toy Story 5“ kehrte er als Woody zurück.
Schon zuvor sprach Herbig unter anderem Kaiser Kuzco in „Ein Königreich für ein Lama“. Außerdem war er als Hui Buh sowie als Nepomuk in den „Jim Knopf“-Filmen zu hören.
Warum hört Michael „Bully“ Herbig bei „LOL“ auf?
Seit 2021 führte Herbig als Gastgeber durch „LOL: Last One Laughing“ bei Prime Video. Das Erfolgsformat ist für ihn inzwischen allerdings Geschichte.
In Staffel 7 wechselte er selbst ins Teilnehmerfeld und überließ Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer den Kontrollraum. Für Staffel 8 kehrt Herbig nun überhaupt nicht mehr zurück.
Carolin Kebekus übernimmt 2027 die Spielleitung. Herbig verabschiedete sich nach sieben Staffeln sowie einem Weihnachts- und einem Halloween-Special vom Buzzer. Einen konkreten Grund für seinen Rückzug nannte er nicht.
Wie hoch ist das Vermögen von Michael „Bully“ Herbig?
Herbig selbst hat sein Privatvermögen nie öffentlich gemacht. Zwar sprechen seine Kinoerfolge für eine außergewöhnlich erfolgreiche Karriere – zumal er bei vielen Filmen nicht nur Darsteller, sondern auch Regisseur, Drehbuchautor und Produzent war. Aus Besucherzahlen oder Einspielergebnissen lässt sich sein persönliches Vermögen jedoch nicht seriös berechnen.
Zu seiner Karriere gehört außerdem die 1999 gegründete Produktionsfirma herbX film.








