Guido Maria Kretschmer und Benjamin von Stuckrad-Barre sorgen für Kontroverse
Guido Maria Kretschmer und Benjamin von Stuckrad-Barre sind sich einig: Ein ganz bestimmte Regel müssen alle Gastgeber beachten. Influencerin Jana Heinisch sieht das völlig anders.

Eine Einladung nach Hause – und dann die Aufforderung, die Schuhe auszuziehen: Für manche ist das selbstverständlich, für andere offenbar ein Grund, direkt wieder umzukehren. In der dritten Folge seines Podcasts „Dein Ernst“ spricht Benjamin von Stuckrad-Barre mit Guido Maria Kretschmer über genau diese Alltagssituation. Beide vertreten eine ungewöhnlich klare Haltung. Ein Instagram-Video mit einem Ausschnitt aus dem Gespräch sorgt nun für eine Gegenposition: Influencerin, Model und Pilotin Jana Heinisch kann die Einstellung der beiden überhaupt nicht nachvollziehen.
Guido Maria Kretschmer und Benjamin von Stuckrad-Barre sind sich einig
Die Diskussion beginnt mit einer einfachen Frage von Benjamin von Stuckrad-Barre: Ob Guido Maria Kretschmer in Wohnungen geht, in denen er seine Schuhe ausziehen muss. Die Antwort des Modedesigners fällt eindeutig aus: „Nee, das mache ich nicht. Da gehe ich sofort.“ Anschließend erzählt Kretschmer von einer Einladung in Berlin. Dort hat ihn der Gastgeber in einer Wohnung mit einem wenig einladenden Boden gebeten, die Schuhe auszuziehen. Für Guido Maria Kretschmer, der vor kurzem über Dieter Bohlen lästerte, war damit die Grenze erreicht.
Auch angebotene Hausschuhe haben ihn offenbar nicht überzeugt – er hat die Wohnung kurzerhand wieder verlassen. Benjamin von Stuckrad-Barre kann die Reaktion nachvollziehen. Für ihn steckt hinter der Bitte sogar eine versteckte Botschaft. Wer Gäste auffordert, die Schuhe auszuziehen, sagt damit sinngemäß nicht „Komm rein“, sondern vermittelt eher, dass der Besuch möglichst bald wieder gehen soll.
Auch wenn Benjamin von Stuckrad-Barre durchaus schöne Socken hat, verbindet er die Aufforderung vielmehr mit einer generellen Frage der Gastfreundschaft. Dass Gastgeber ihre Wohnung sauber halten wollen, spielt in ihrer Argumentation keine Rolle.
Jana Heinisch kann die Haltung der beiden nicht verstehen
Als Jana Heinisch den Ausschnitt sieht, ist sie zunächst überrascht. Noch irritierter ist sie nach einem Blick in die Kommentare. Sie hatte offenbar nicht damit gerechnet, dass die Einstellung der beiden bei anderen Menschen so viel Zustimmung oder zumindest Verständnis finden könnte.
Für die Influencerin ist das Ausziehen der Schuhe beim Betreten einer fremden Wohnung völlig normal. Sie möchte schließlich nicht den Straßenschmutz in den Wohnraum anderer Menschen tragen. Gerade in einer oft dreckigen Stadt wie Berlin erscheint ihr das selbstverständlich.
Auch bei sich zu Hause zieht sie diese klare Grenze: „Ich habe zu Hause ein 100 Jahre altes Parkett, einen Scheiß wirst du deine Schuhe da drinnen anziehen.“ Die Möglichkeit, stattdessen gemütliche Hausschuhe zu bekommen, empfindet sie nicht als Zurückweisung – im Gegenteil: Für sie ist das ein Zeichen, dass sie willkommen ist. Jana Heinisch vermutet hinter der Kontroverse einen möglichen Generationenkonflikt mit Guido Maria Kretschmer und Benjamin von Stuckrad-Barre.
Und so wird aus einer Diskussion über Schuhe letztlich eine Frage darüber, was Gastfreundschaft bedeutet. Für Jana Heinisch ist die Sache eindeutig: Wer die Schuhe auszieht, zeigt Respekt vor dem Zuhause anderer. Guido Maria Kretschmer und Benjamin von Stuckrad-Barre sehen das offenbar anders.






