„Mach doch mal wieder was Substanzielles“: Markus Lanz erteilt Barbara Schöneberger eine Abfuhr
Barbara Schöneberger wünscht sich eine Rückkehr zu Lanz – der ZDF-Talkmaster hat darauf eine knapp formulierte Antwort.

In ihrem Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ hat Barbara Schöneberger eine Begegnung mit Markus Lanz geschildert, die für Gesprächsstoff sorgt. Die Moderatorin erzählte, sie habe dem ZDF-Talkmaster bei einem Treffen offen gesagt: „Man ist ja gar nicht mehr bei dir eingeladen, wenn man nichts Politisches zu sagen hat. Ich würde gerne mal wieder mit einem Thema zu dir kommen.“ Die Reaktion von Lanz fiel unmissverständlich aus: „Mach doch mal wieder was Substanzielles!“
Mälzer und Schöneberger reagieren mit Humor
Podcast-Gast Tim Mälzer zeigte sich überrascht und fragte nach: „Hat er original gesagt?“ Schöneberger nahm es sportlich: „Ja, das fand ich ganz lustig.“ Mälzer kommentierte den Satz als „eine Wurst-Ansage“ – und traf damit wohl den Nagel auf den Kopf. Für Schöneberger illustriert der Austausch einen tiefgreifenden Wandel in der deutschen Talkshow-Landschaft. Ihr Fazit fiel nüchtern aus: „Ich passe da ja nicht mehr rein.“
Nostalgie für alte TV-Zeiten
Im weiteren Gespräch blickte Schöneberger auf frühere Fernsehzeiten zurück, in denen prominente Unterhaltungsgäste noch deutlich mehr Formate bespielten. „Früher gab es ‚Genial daneben', dann ging man zu Lanz, erzählte da, dass man eine neue Platte gemacht hat, dann ging man zu Kerner…“, sagte sie – und ergänzte trocken: „Das gibt es ja alles nicht mehr.“
Ihren Alltag ohne solche Einladungen beschrieb sie mit einer Portion Selbstironie: „[Ich sitze] zu Hause, gucke den Nägeln beim Wachsen zu und denke mir: Wäre schön, wenn ich mal wieder eingeladen werden würde.“
Auch Mälzer brachte dabei eine persönliche Perspektive ein. Schöneberger erinnerte daran, dass der TV-Koch während der Corona-Pandemie als Stimme der Gastronomie zeitweise sogar „Lanz-fähig“ gewesen sei. Mälzer machte deutlich, dass Prominente ohnehin nicht automatisch mit ständigen Einladungen rechnen könnten: „Das ist ja nicht so, dass wir Leute in der Öffentlichkeit immer zigtausend Einladungen auf dem Tisch liegen haben.“
Ganz ohne Nachfrage ist Schöneberger nach eigener Aussage dennoch nicht. Es gebe „natürlich“ weiterhin Formate, in denen sie willkommen sei. Gleichzeitig betonte sie: „Man will natürlich auch nicht zu viel machen. Ich muss ein bisschen aufpassen, dass ich nicht überall bin.“
Trotzdem nannte sie es „ein bisschen schade“, dass Auftritte in „diesen lustigen Shows“ seltener geworden seien. Die Lanz-Abfuhr nimmt sie dabei offensichtlich mit Humor – auch wenn sie die Veränderung im deutschen TV-Betrieb durchaus wahrnimmt.










