Grünes Trikot im Fokus

Tour de France 2026: 11. Etappe heute live im TV & Stream – Sprint-Finale in Nevers

Nach dem schweren Schlagabtausch im Zentralmassiv bekommen bei der Tour de France 2026 heute wieder die Sprinter ihre Chance. Die 11. Etappe führt von Vichy nach Nevers und dürfte trotz zweier kleiner Bergwertungen in einem Massensprint enden. Hier erfahrt ihr, wo die Etappe heute live im TV und Stream läuft.

Das Peloton und in der Mitte mit Gelbem Trikot: Tadej Pogacar
Diesmal dürfte nicht Tadej Pogacar bzw. das Gelbe Trikot im Fokus stehen! Foto: IMAGO / Photo News

Die 11. Etappe der Tour de France 2026 führt heute über 161,3 Kilometer von Vichy nach Nevers. Nach den 3.800 Höhenmetern des Vortages wartet diesmal ein deutlich einfacheres Profil auf das Fahrerfeld.

Übertragung im TV und Livestream: So verfolgt ihr die 11. Etappe

Die 11. Etappe wird heute live im Free-TV in der ARD und bei Eurosport 1 übertragen.

Wer per Stream einschalten möchte, sieht die „Tour de France 2026“ hier im Gratis-Livestream bei Eurosport.

Die weiteren Angebote:

  • ARD Mediathek

  • sportschau.de

  • Discovery+

  • DAZN (mit entsprechendem Abo)

Der Etappenstart erfolgt heute um 13:50 Uhr, der scharfe Start ist für 14:05 Uhr vorgesehen. Mit der Zielankunft in Nevers wird zwischen 17:31 Uhr und 17:50 Uhr gerechnet.

Streckenprofil: Zwei kleine Anstiege auf dem Weg nach Nevers

Vom bekannten Kurort Vichy führt die Strecke zunächst durch das Tal der Allier in Richtung Loire. Insgesamt stehen lediglich rund 1.400 Höhenmeter und zwei Bergwertungen der 4. Kategorie auf dem Programm.

Die erste Schwierigkeit wartet bereits nach 27,8 Kilometern. Die Côte de Billonnière ist einen Kilometer lang und weist eine durchschnittliche Steigung von 5,8 Prozent auf. Anschließend wird das Terrain deutlich einfacher.

Erst rund 38 Kilometer vor dem Ziel folgt mit der Côte de Billy-Chevannes die zweite und letzte Bergwertung. Der 1,4 Kilometer lange Anstieg ist im Durchschnitt fünf Prozent steil und dürfte für die Top-Sprinter kein ernsthaftes Hindernis darstellen.

Früher Zwischensprint könnte Ausreißversuche erschweren

Eine Besonderheit der 11. Etappe ist der sehr frühe Zwischensprint in Saint-Pourçain-sur-Sioule. Bereits nach 12,2 Kilometern werden dort wichtige Punkte für das Grüne Trikot vergeben.

Deshalb könnten die Sprintteams zunächst verhindern, dass sich früh eine größere Fluchtgruppe absetzt. Erst nach der Sprintwertung dürfte das Feld kleineren Ausreißergruppen mehr Spielraum gewähren.

Da die Strecke anschließend weitgehend flach verläuft, werden die Mannschaften der schnellen Männer jedoch gute Möglichkeiten haben, einen Vorsprung bis zum Finale wieder zu verkürzen.

Alles spricht für einen Massensprint in Nevers

Das Finale dürfte den Sprintern entgegenkommen. Auf den letzten vier Kilometern gibt es keine größeren Richtungswechsel. Die breite Zielgerade am Messegelände beschreibt lediglich einen leichten Rechtsbogen.

Damit sollte genügend Platz für die Sprintzüge vorhanden sein. Nach dem schweren Tag im Zentralmassiv könnte allerdings entscheidend sein, welche Teams noch ausreichend Kräfte besitzen, um das Rennen über viele Kilometer zu kontrollieren.

Nevers war zuletzt 2003 Zielort einer Tour-Etappe. Damals gewann der italienische Sprinter Alessandro Petacchi.

Wer gewinnt die 11. Etappe?

Zu den Favoriten auf den Tagessieg gehören erneut die schnellsten Fahrer dieser Tour. Olav Kooij, Jasper Philipsen, Tim Merlier, Biniam Girmay und Mads Pedersen dürften alles daransetzen, ihre Sprintzüge auf den letzten Kilometern perfekt zu positionieren.

Auch die deutschen Fahrer haben Chancen auf eine vordere Platzierung. Max Kanter hat bei dieser Tour bereits gezeigt, dass er mit der Weltspitze mithalten kann. Phil Bauhaus und Pascal Ackermann zählen ebenfalls zum erweiterten Favoritenkreis.

Im Kampf um das Grüne Trikot ist die Etappe besonders wichtig: Für den Tagessieg werden 70 Punkte vergeben.

Quellen

  • Eurosport

  • Sportschau