Fernsehen

Let’s Dance: Analyse enthüllt, warum Gabriel Kelly, nicht Jana Wosnitza die Show gewann

In seinem Podcast „Let’s talk about dance“ spricht Christian Polanc über das große „Let’s Dance“-Finale.

Let's Dance, Gewinner, Jana Wosnitza und Gabriel Kelly
Jana Wosnitza verlor im "Let's Dance"-Finale gegen Gabriel Kelly. Foto: RTL / Stefan Gregorowius

„Jana und Vadim haben eine spektakuläre Show geliefert“, lobt Christian Polanc in seinem Podcast „Let’s talk about dance“ die Freestyle-Performance der Zweitplatzierten im großen „Let’s Dance“-Finale 2024. Diese sei zwar nicht ganz so groß, und nicht ganz so spektakulär gewesen, wie bei einer Superbowl-Halftime-Show, allerdings „war da alles drin von Solo-Performances über tolle Paartänze“.

Let’s Dance: Polanc würdigt Vadim Garbuzov

Let's Dance: Finale 2024, Jana Wosnitza
Jana Wosnitza bei ihrem Beyoncé-Freestyle. Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Jana Wosnitza sei von Vadim Garbuzov toll in Szene gesetzt worden. Für Polanc war es auf jeden Fall die beste Freestyle-Choreografie des Abends. „Ich fand, da wurde typisch Vadim- und Katrin-mäßig so viel reingepackt, so viele Ideen wurden umgesetzt“, würdigt er die Leistung von Garbuzov und Kathrin Menzinger, die sich auch für die Choreografien auf der „Let’s Dance“-Tour verantwortlich zeigen. „Das war für mich die durchdachteste Choreografie von allen!“

Let’s Dance: Polanc von Gabriel Kellys Freestyle nicht zu 100 Prozent überzeugt

Let's Dance: Finale - Gabriel Kelly und Malika Dzumaev
Malika Dzumaev und Gabriel Kelly zeigen einen Tango. Foto: Imago / Panama Pictures

Dagegen sei der Freestyle von Kelly und Dzumaev etwas abgefallen. „Für mich war ihr Gewinnertanz der Tango, und nicht der Freestyle“, so Polanc weiter. „Das lag nicht am Tanzen“, betont er. Ihn habe die Musik nicht gecatcht. „Die Musik hilft dir, eine Performance entweder auf die nächste Stufe zu heben, oder zieht eine verdammt gute Performance gefühlt eine Note nach unten.“

Auch die Erfahrung von Ekaterina Leonova und Vadim Garbuzov, was das Choreographieren betrifft, so Polanc weiter, habe eine Rolle gespielt. Dennoch ist er voller Lob für die Sieger, die ihre Stärke, das Paar in den Fokus zu rücken, bestmöglich ausgespielt hätten.

Bei der „Rome und Julia“-Kür habe ihm allerdings etwas gefehlt - wie eine Filmszene, die nötig gewesen wäre, um das Ende zu verstehen. „Gabriel und Malika sind über die Staffel hinweggesehen, die verdienten Sieger“, so seine Analyse, „es gab einen Sieger, und drei tolle Gewinner“.

Let’s Dance: Detlef Soost und Jana Wosnitza sind ebenfalls Gewinner

Der Grund: Soost habe aufgrund seines Berufs als Tänzer eine gewisse Fallhöhe gehabt, und sich mit beeindruckender Bescheidenheit durch die Staffel getanzt. Wosnitza habe dafür bewiesen, wie viel man mit Fleiß erreichen kann, obwohl einem nicht alles in die Lege gelegt wurde. „Das ist eine tolle Message für alle da draußen!“

Let’s Dance: Polanc hätte Garbuzov den Sieg gegönnt

Polanc persönlich hätte seinem Kollegen Vadim den Sieg gegönnt. „Er macht seit Jahren einen supergenialen Job und ist ein superlieber Kollege, der es jetzt auch mal verdient hätte, diesen Pokal mit nach Hause zu nehmen.“

Let’s Dance: Geschlechternachteil für Jana Wosnitza?

Dass am Ende Kelly und nicht Wosnitza gewann, könnte seiner Meinung nach auch daran gelegen haben, dass es Frauen bei einer vor allem weiblichen Zuschauerschaft vor den Fernsehbildschirmen schwerer haben als männliche Promis. „Ich habe das Gefühl, dass es bei Frauen und Frauen manchmal etwas schwieriger ist…“, so seine Analyse zu den Anrufen.

Let's Dance: Christian Polanc über Detlef Soost

Let's Dance, Finale 2024: Ekaterina Leonova und Detlef Soost - Men in Black
Detlef Soosts Freestyle. Foto: RTL / Stefan Gregorowius
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