Ein Abschied auf Raten

Lara Mandoki spricht über ihren Abschied vom ZDF-„Erzgebirgskrimi“

Lara Mandoki verabschiedet sich nach sieben Jahren vom ZDF-„Erzgebirgskrimi“. Die Schauspielerin erklärt, warum sie jetzt neue Wege geht.

Lara Mandoki in einem blauen kleid
Lara Mandoki verabschiedet sich nach sieben Jahren vom ZDF-„Erzgebirgskrimi“. Die Schauspielerin erklärt, warum sie jetzt neue Wege geht. Foto: IMAGO / APress

Ein Abschied auf Raten

Am Samstag ermittelt Lara Mandoki wieder als Kommissarin Karina Szabo im Erzgebirge. Doch schon seit Juli steht fest: Sie steigt aus der erfolgreichen ZDF-Krimireihe aus. Bei BILD verrät die Schauspielerin nun, welche Gründe wirklich zu dieser Entscheidung geführt haben.

Im neuen Fall „Über die Grenze“ verschwindet ihr Kollege Winkler, gespielt von Kai Scheve (59) – und Szabo muss bis an ihre Grenzen gehen. Für Mandoki war es erneut ein intensives Erlebnis: „Die Dreharbeiten haben mir wirklich großen Spaß gemacht und waren eine Herausforderung.“

Warum sie wirklich aussteigt

Über ihre Beweggründe spricht Lara Mandoki ganz offen. Sie erklärt:„Das ZDF hat aufgrund des großartigen Erfolgs entschieden, pro Jahr nicht mehr nur zwei, sondern drei Filme zu produzieren. Mit Vorbereitungszeit bedeutet das für mich, dass ich fast das ganze Jahr gebunden bin. Hinzu kommt, dass dadurch künftig auch im Sommer gedreht wird, was sich vorher auf Frühjahr und Herbst beschränkte. Doch das ist die Hauptsaison, in der auch die meisten anderen Filmprojekte entstehen.

Die Schauspielerin musste sich entscheiden: „Entweder ich drehe nur noch ,Erzgebirge‘, oder ich steige aus. In meinem Alter und an dem Punkt meiner Karriere, an dem ich stehe, möchte ich der zweiten Option eine Chance geben.“

Mit 35 Jahren denkt Mandoki auch an die Zukunft. „Leider scheint es so, dass ältere Frauen im Fernsehen weniger gewollt sind als alternde Männer, die weiterhin spannend zu sein scheinen“, sagt sie. Wer nur an einem Format festhängt, riskiert, für andere Produktionen aus dem Blick zu geraten – eine Situation, die Mandoki bewusst vermeiden will.

Drei neue Erzgebirgskrimis und ein TV-Feuerwerk mit Lara Mandoki

Ganz ohne sie geht es für die Fans aber nicht: Drei bereits abgedrehte „Erzgebirgskrimi“-Folgen mit Lara Mandoki werden bis 2026 ausgestrahlt. Bis dahin können sich die Zuschauer in den kommenden Tagen und Wochen über weitere TV-Highlights mit der Schauspielerin freuen: Den Auftakt gibt es schon heute am Samstag um 20.15 Uhr im ZDF, wenn „Erzgebirgskrimi – Über die Grenze“ zur Primetime läuft. Am 2. September ist sie in der RTL-Komödie Miss Merkel – Ein Kreuzfahrt-Krimi zu sehen und am 28. September folgt der ZDF-Sonntagsfilm „Petra geht baden“.

Ein emotionaler Abschied, der trotzdem Hoffnung lässt: Lara Mandoki verlässt den „Erzgebirgskrimi“ nicht sang- und klanglos, sondern mit einer starken Abschiedstournee.

Darum geht es im Erzgebirgskrimi am Samstag

Im neuen Fall „Über die Grenze“ wird Kommissar Winkler vermisst – für Szabo beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Am Samstag, 20.15 Uhr läuft der neue ZDF-„Erzgebirgskrimi: Über die Grenze“. Kommissarin Karina Szabo (Lara Mandoki) muss diesmal ohne ihren Kollegen Winkler bestehen. Foto: Uwe Frauendorf/ZDF

Im neuen Fall „Über die Grenze“ wird bei Bauarbeiten in Altenberg eine 30 Jahre alte Leiche entdeckt – ein Cold Case, der bald brandaktuell wird. Kurz darauf findet man den ortsbekannten Holger Berthold erhängt. Was wie ein Selbstmord aussieht, entpuppt sich als Mord.

Die Spur führt tief in die Vergangenheit: Holger und sein Zwillingsbruder Paul dienten einst bei der DDR-Grenzbrigade. Nun zeigt sich, dass Paul keineswegs geflohen ist, sondern erschossen wurde. Seine damaligen Kameraden schweigen eisern.

Als schließlich auch noch Kommissar Winkler spurlos verschwindet, beginnt für Karina Szabo und Försterin Saskia Bergelt ein Wettlauf gegen die Zeit – jede Minute kann über Leben und Tod entscheiden.

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