Fernsehen

Die Höhle der Löwen: Die Wahrheit über den "Finanzguru"-Deal

Die Brüder Michel (29) haben den größten Deal in der Geschichte von "Die Höhle der Löwen" gemacht. Mit ihrer App "Finanzguru" erhielten sie eine Million Euro von den "Löwen". Das ist wirklich hinter den Kulissen passiert.

Höhle der Löwen Finanzguru
Die beiden Gründer der "Finanzguru"-App stellen ihre App bei "Die Höhle der Löwen" vor. MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Am Dienstagabend lief die Folge mit Alexander und Benjamin Michel im TV.  Die beiden Zwillingsbrüder stellten ihre Finanz-App den "Löwen" vor und die bissen sofort an. Carsten Maschmeyer bot den beiden 1 Million Euro, für 15 Prozent ihrer Firmenanteile.  Ein so hoher Einzeldeal ist Premiere in "Die Höhle der Löwen".

 

So lief die Zusammenarbeit zwischen den Michel-Brüdern und dem "Löwen"

Aufgezeichnet wurde die Sendung allerdings schon im April. Wie ging es danach wirklich weiter? "Der Deal kam nach der Sendung wirklich zustande. Wir haben uns seitdem mehrmals mit Carsten Maschmeyer getroffen, waren beim Notar und das Investment ist besiegelt", so die Zwillinge zu BILD. Für den Millionen-Deal haben sich die Brüder gut vorbereitet, erzählten sie: "Wir haben uns eine Yoga-App runtergeladen, Atemübungen gemacht und Medientraining bekommen. Wir haben viele Folgen der Sendung geguckt, kritische Fragen analysiert. Den Pitch haben wir bestimmt 50 Mal durchgeprobt und alle Mitarbeiter mussten sich das anhören. Tut uns ein bisschen leid, aber da mussten wir als Team durch."

Auch den zunächst kritischen Vater der beiden, haben sie überzeugt. "Unsere Eltern waren nach der Show echt beeindruckt. Jeder kennt Carsten Maschmeyer. So langsam geht dann auch die Skepsis flöten und sie vertrauen uns total." Die Zusammenarbeit mit dem "Löwen" verlief bisher problemlos. "Er sieht uns als Experten, vertraut uns und hilft uns mit seinem Rat, seiner Erfahrung und einem starken Team."

Carsten Maschmeyer Juror
Der "Löwe" Carsten Maschemyer Foto: MG RTL D / Robert Grischek
 

Darum war im "Finanzguru"-Büro die Hölle los

Für die 14 Mitarbeiter der "Finanzguru"-App war Dienstagabend kein entspanntes Fernsehgucken sondern hart arbeiten angesagt. Denn im Büro war die Hölle los, während die Sendung im TV lief. "Alle Mitarbeiter sind im Büro. Wir wollen sicherstellen, dass die Technik funktioniert, die App nicht wegen Überlastung abschmiert und wir alle Kundenfragen direkt per Chat beantworten können. Wir haben auch eine Warteschlange extra für nach der Sendung eingebaut, falls der Run auf die App noch größer als erwartet ist."

Screenshot der App um 23:30
Wie viel Anstrum auf die App war zeigt dieser Screenshot der App um 23:30 Foto:Finanzguru

 

 

Das kann die "Finanzguru"-App

Die clevere Finanz-App bündelt alle angesammelten Verträge, wird mit dem eigenen Bankkonto verbunden und kann so Fixkosten und regelmäßige Abbuchungen erkennen.

Die App vergleicht verschiedene Verträge von zum Beispiel Strom und Gas-Anbietern und gibt Tipps und Tricks zum Vertragswechsel und Geldsparen. Zudem tut die App noch etwas Gutes für die Umwelt: Mit nur einem Klick soll man alte Verträge kündigen können und so viel Papierkram sparen.

Doch was ist mit Datenschutz? Dazu mussten die Zwillinge auch in der Sendung Stellung nehmen. "Wir haben keinen Zugriff auf personenbezogene Daten. Damit wir die Kunden bestmöglich beraten können, erstellen wir einen statistischen Zwilling, für den konkrete Vertragsnummern oder Namen unbekannt bleiben. So sehen wir beispielsweise lediglich, dass eine Person in Frankfurt wohnt und einen zu teuren Stromvertrag hat."

Für die TV-"Löwin" Dagmar Wöhrl war das Thema zu heikel, zum Glück für die Brüder sah jedoch Carsten Maschmeyer seine Chance.

Nun kennen Millionen die neue Finanz-App. Doch das Ziel der Brüder? "Noch mehr Kunden, die Finanzguru-Plattform ausbauen und neue Produktanbieter gewinnen."

 

von Laura-Sophie Stein



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