Guido Maria Kretschmer lästert über Dieter Bohlen: „Ich bin der Antichrist für den“
Jahre nach ihrer gemeinsamen Zeit beim „Supertalent“ spricht Guido Maria Kretschmer überraschend offen über Dieter Bohlen.

Bei „Das Supertalent“ saßen sie einst Seite an Seite in der Jury. Doch offenbar waren Guido Maria Kretschmer und Dieter Bohlen nie auf einer Wellenlänge. Jetzt hat der Designer in einer Talkrunde ungewöhnlich deutliche Worte über den Pop-Titan verloren – und dabei keinen Zweifel daran gelassen, wie schwierig die Zusammenarbeit für ihn war.
Guido Maria Kretschmer erinnert sich an „Supertalent“-Zeit
Zu Gast in Gregor Gysis Format „Missverstehen Sie mich richtig!“ wurde Guido Maria Kretschmer auf seine Zeit bei „Das Supertalent“ angesprochen. Schon die Erwähnung des Formats sorgte bei ihm für eine bemerkenswerte Reaktion. „Das ist nicht leicht für mich“, sagte der Designer lachend.
2013 und 2014 gehörte Kretschmer gemeinsam mit Dieter Bohlen und Bruce Darnell zur Jury der RTL-Show. Während er für Bruce warme Worte fand und ihn als liebenswert beschrieb, fiel sein Urteil über Bohlen deutlich weniger freundlich aus. Dabei machte er schnell klar, dass die Chemie zwischen ihnen offenbar nie gestimmt habe.
„Ich bin der Antichrist für den“
Besonders eine Aussage sorgt jetzt für Aufsehen. Rückblickend erklärte Guido Maria Kretschmer, dass er mit Dieter Bohlen „nicht gut“ zurechtgekommen sei. Anschließend legte er mit einer scharfen Spitze nach und bezeichnete Bohlen eloquent als unwichtigen C-Promi: „Da muss ich sagen, dachte ich, ich sitze einmal im Leben mit Gottes dritter Garnitur da.“
Doch damit nicht genug. Kretschmer ist überzeugt, dass Bohlen von Anfang an wenig Interesse an einer engeren Zusammenarbeit hatte. „Ich bin der Antichrist für den. Ich bin schnell, amüsant, ich bin kultiviert, offen, warm“, erklärte der Designer über die Unterschiede zwischen ihnen. Dieter Bohlen sei dagegen vor allem „begeistert fürs Nicht-Talent“.
Unterschiedliche Vorstellungen von Unterhaltung
Die Aussagen passen zu dem Bild, das Kretschmer bereits während seiner Zeit bei „Das Supertalent“ vermittelt hatte. Schon damals betonte er, dass er Kandidat:innen nicht bloßstellen wolle. Stattdessen sei es ihm wichtig gewesen, die Menschen und ihre Geschichten in den Mittelpunkt zu rücken.
Genau darin lag offenbar einer der größten Unterschiede zwischen den beiden TV-Stars. Kretschmer wollte den Teilnehmer:innen eine faire Chance geben und sie ernst nehmen. Mit dem oft provokanten Stil von Dieter Bohlen konnte er sich dagegen nur schwer identifizieren.
Deshalb war nach zwei Jahren Schluss
Rückblickend sieht Kretschmer seine Zeit in der RTL-Show ohnehin kritisch. „Ich war da, um die Quote zu verbessern. Hat auch funktioniert. Aber ich konnte das gar nicht gut, das ist gar nicht meine Welt“, erklärte er jetzt offen. Nach nur zwei Jahren war seine Zeit beim „Supertalent“ bereits wieder vorbei. Auch bei „Shopping Queen“ kann sich Guido Maria Kretschmer unter Umständen einen Ausstieg vorstellen.






