Gandalf, Sauron und der Eine Ring: „Die Ringe der Macht“ Staffel 3 klingt vielversprechend
Lange mussten Fans darauf warten, jetzt ist es offiziell: Staffel 3 von „Die Ringe der Macht“ wird eines der wichtigsten Kapitel aus Tolkiens Geschichte erzählen. Und auch Gandalf soll endlich die Rolle einnehmen, auf die viele seit zwei Staffeln gehofft haben.

Nach dem Finale der zweiten Staffel war klar: Saurons Aufstieg hat gerade erst begonnen. Nun verraten die Showrunner von „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ erstmals konkrete Details zu Staffel 3 – und die klingen nach dem bislang größten und düstersten Kapitel der Fantasy-Serie.
Nicht nur soll der Eine Ring endlich geschmiedet werden, auch Gandalf wird sich endgültig zu dem Zauberer entwickeln, den Fans aus Tolkiens Werken kennen.
Sauron schmiedet endlich den Einen Ring
Der Titel der Serie bekommt in Staffel 3 eine ganz neue Bedeutung. Wie Co-Showrunner Patrick McKay gegenüber Empire bestätigt, steht eines der berühmtesten Ereignisse der gesamten Mittelerde-Geschichte unmittelbar bevor: „Das ist die Staffel, in der Sauron den Einen Ring im Vulkan schmiedet.“ Kurz gesagt: Staffel 3 zeigt den prägendsten Moment in der Geschichte Mittelerdes.
Auch Charlie Vickers' Darstellung Saurons wird sich deutlich verändern. Nachdem er seine Tarnung abgelegt hat, tritt der Dunkle Herrscher nun offen als Gegenspieler auf und beginnt, Menschen, Elben und Orks gleichermaßen zu manipulieren.
Laut Co-Showrunner J.D. Payne bekommt die Serie dadurch erstmals einen „vollwertigen Bösewicht“. McKay kündigt außerdem einen deutlich düstereren Ton an: „Diese dritte Staffel ist düsterer, gefährlicher. Niemand ist sicher.“
Die bislang größte Szene der Serie
Für Charlie Vickers war die Ring-Schmiedung offenbar auch persönlich ein besonderer Moment. Gegenüber Empire verriet der Schauspieler, dass ihn bereits der erste Drehtag emotional überwältigt habe: „An meinem ersten Tag habe ich geweint.“
Allein die Ring-Sequenz wurde über zwei Wochen hinweg gedreht. Laut Patrick McKay handelt es sich dabei um die bislang technisch aufwendigste und ambitionierteste Szene der gesamten Serie. Gleichzeitig lobte er Vickers' Darstellung in den höchsten Tönen und erklärte, dessen Leistung habe selbst das Produktionsteam überrascht.
Gandalf ist endlich Gandalf
Nicht nur Sauron entwickelt sich weiter. Auch Der Fremde, gespielt von Daniel Weyman, legt seine geheimnisvolle Identität endgültig ab. Nachdem Staffel 2 bereits deutlich machte, dass es sich tatsächlich um Gandalf handelt, soll der Zauberer in Staffel 3 nun vollständig in seiner bekannten Form auftreten.
Wie Weyman verrät, hätten ihm die Showrunner vor Drehbeginn gesagt: „Wir wollen sicherstellen, dass Gandalf endlich ankommt. Wir wollen sicherstellen, dass er als der Zauberer gesehen wird, den wir aus Tolkiens Schriften lieben.“
Staffel 3 verändert Mittelerde grundlegend
Während sich die ersten beiden Staffeln vor allem dem Aufbau der Welt widmeten, soll Staffel 3 nun sämtliche vorbereiteten Handlungsstränge zusammenführen. Patrick McKay beschreibt den Wechsel mit drastischen Worten: Die ersten beiden Staffeln hätten die Zündschnüre gelegt – jetzt beginnen die Bomben zu explodieren.
Parallel zu Saurons wachsender Macht erhält Gandalf eine neue Aufgabe. Statt lediglich seine Kräfte zu beherrschen, erkennt der Zauberer laut J.D. Payne nun seine eigentliche Bestimmung: Menschen und Völker Mittelerdes dazu zu inspirieren, den Mut zu finden, sich gemeinsam der Finsternis entgegenzustellen.
Mit Saurons endgültigem Aufstieg, der Schmiedung des Einen Rings und Gandalfs vollständiger Verwandlung scheint Staffel 3 genau die Ereignisse zu erzählen, auf die Fans von „Die Ringe der Macht“ seit Beginn der Serie gewartet haben.







