Was soll ich auf Netflix schauen?

DAS schaust du heute auf Netflix: „Frankenstein“ bei IMDb beliebter als "Predator" und Co.

Ein voller Erfolg: Oscar-Preisträger Guillermo Del Toro inszeniert Mary Shelleys Monster-Drama vollkommen neu – mit Jacob Elordi als Kreatur. Und Kritiker als auch Fans feiern den Netflix-Blockbuster mit besten Wertungen.

Oscar Isaac als Victor Frankenstein in “Frankenstein”
Oscar Isaac wird zum Schöpfer des Grauens: In Guillermo del Toros düsterem Netflix-Epos spielt er den Wissenschaftler Victor Frankenstein – ein Mann, der mit seiner monströsen Erfindung eine Tragödie entfesselt. Foto: Ken Woroner / Netflix

Wer hätte das gedacht?! Klar ziehen mit Guillermo Del Toro, Oscar Isaac und Jacob Elordi Hollywood-Schwergewichte in den Blockbuster-Ring – doch dass „Frankenstein“ auch an in Sachen Zuschauer:innenkritik an aktuellen Kino-Blockbustern vorbeizieht: Chapeau. Mit einer IMDb-Bewertung von 7.6 zieht er zwar mit „Predator: Badlands“ gleich. Doch haben gleich freimal so viele Menschen Wertungen dagelassen.

Bereits in der letzen Woche konnte sich der Monster-Streifen die Pole Position der Netflix-Chats sichern und zog an „Babo – Die Haftbefehl-Story“ vorbei, doch die direkte Anerkennung der Mary-Chelley-Adaption gleicht schon einem Ritterschlag. Falls ihr euch also fragen solltet, was ihr am Wochenende streamen sollt: Unsere Empfehlung ist „Frankenstein“.

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„Frankenstein“ seit Anfang November auf Netflix

Mary Shelleys „Frankenstein“ kennt fast jede:r: Ein brillanter Arzt, besessen vom Gedanken, Leben zu erschaffen – und ein Monster, das am Ende alles vernichtet, was sich ihm in den Weg stellt. Seit 1818 wurde diese Geschichte unzählige Male verfilmt. Aber so düster, emotional und bildgewaltig wie jetzt war sie womöglich noch nie. Guillermo del Toro verleiht dem Klassiker ein mitreißendes Update – und macht daraus ein Horror-Drama mit Gänsehautgarantie und Starbesetzung. Und das sei laut Vulture so grandios gelungen wie das „Werk eines echten Wahnsinnigen“.

Ab sofort kannst du dich selbst überzeugen, denn Del Toros „Frankenstein“ ist jetzt auf Netflix zu sehen.

Jacob Elordi als tragisches Geschöpf, Oscar Isaac als besessener Wissenschaftler, Mia Goth als seine Verlobte – und ein Trailer, der im Juni nicht nur für Gesprächsstoff sorgte, sondern am ersten Tag auch über 3,6 Millionen YouTube-Aufrufe verzeichnete. Warum diese Verfilmung das Potenzial hat, zum größten Frankenstein-Hit aller Zeiten zu werden, wieso Jacob Elordi eigentlich gar nicht dabei gewesen wäre und was euch ab dem 9. November 2025 auf Netflix erwartet, erfahrt ihr hier.

Guillermo del Toros „Frankenstein“: Das zeigt der finale Trailer

Der Netflix-Film „Frankenstein“, inszeniert von Oscar-Preisträger Guillermo del Toro, ist eine düstere, intensive und bildgewaltige Neuinterpretation der legendären Vorlage von Mary Shelley. Im Zentrum der Geschichte steht Victor Frankenstein (Oscar Isaac) – ein brillanter, aber vom Schmerz gezeichneter Wissenschaftler, der nach dem Verlust seiner Mutter besessen davon ist, den Tod zu überwinden. Im Trailer berichtet er mit zitternder Stimme: „Ich hatte eine Vision … eine Idee nahm Gestalt an, in mir, zwangsläufig, unvermeidbar – bis sie wahr wurde.“

Frankenstein sammelt Leichenteile auf Schlachtfeldern, montiert sie im Verborgenen zusammen – bis schließlich ein gewaltiger Blitz in seinen Turm einschlägt und seine Schöpfung erwacht: ein künstlich erschaffenes Wesen, gespielt von Jacob Elordi. Doch Frankensteins Monster beginnt, anders als erwartet, zu fühlen, zu denken – und sich gegen seinen Schöpfer zu stellen. Die berühmte Frage wird zur erschütternden Selbsterkenntnis: „Was für eine Kreatur ist das? Was für ein Teufel hat sie erschaffen?“ – „Ich“, antwortet Victor Frankenstein.

Guillermo del Toro rückt dabei die Abgründe zwischen Schöpfung und Schuld, Macht und Menschlichkeit in den Mittelpunkt. „Nur Monster spielen Gott“ – dieser Satz ist nicht nur eine Zeile aus dem Trailer, sondern auch der zentrale Slogan für Del Toros Version der Geschichte von Victor Frankenstein. Und er trifft ins Mark. Denn nachdem der Blitz einschlägt, bricht im wahrsten Sinne die Hölle los.

Netflix bringt „Frankenstein“ im Stream – doch Fans fordern Kinostart!

Frankenstein
Was mit einer verrückten Idee eines Genies begann, wurde schnell zum Albtraum einer ganzen Stadt – „Frankenstein“ ab November bei Netflix. Foto: Ken Woroner / Netflix

Seit dem 7. November 2025 streamst du Guillermo del Toros „Frankenstein“ exklusiv bei Netflix. Doch nach dem aufsehenerregenden Trailer, der im Rahmen des „Tudum“-Events in L.A. veröffentlicht wurde, forderten viele Fans einen echten Kinostart. Denn die Aufnahmen und Bilder sind episch: Naturgewalten, Blitz, Feuer, Eis – dazu eine Kameraarbeit, die bereits als Oscar-würdig betitelt wurde. Kein Wunder, dass unter dem YouTube-Trailer Kommentare wie „Dieser Film MUSS ins Kino!“ überwiegen.

Netflix brachte den Streifen in ausgewählten Kinos am 23. Oktober 2025 an den Start – doch ein weltweiter Release war erneut nur der Wunsch von Kino-Fans.

Jacob Elordi, Oscar Isaac, Mia Goth & Co: Der Cast von „Frankenstein“ ist ein Highlight

Guillermo del Toro gilt als Meister des modernen Schauermärchens – ob „Pans Labyrinth“, „Crimson Peak“ oder der Oscar-prämierte „Shape of Water“. Kein Wunder also, dass auch sein neuestes Werk mit einem hochkarätigen Ensemble glänzt, das perfekt zu seiner düsteren Vision passt.

Der „Frankenstein“-Cast im Überblick:

  • Oscar Isaac

  • Jacob Elordi

  • Mia Goth

  • Christoph Waltz

  • Charles Dance

  • Felix Kammerer

  • David Bradley

  • Lars Mikkelsen

Von Garfield zu Elordi: Warum der neue Frankenstein fast ein anderer geworden wäre

Eigentlich war Andrew Garfield als das ikonische Monster gesetzt. Neun Monate lang diente er als Vorlage für das aufwendige Make-up der Kreatur – bis er das Projekt wegen Terminkonflikten verlassen musste. Ein Schock für das Team! Denn plötzlich blieben nur noch neun Wochen, um alles umzustellen.

Doch Guillermo del Toro hatte bereits einen neuen Hauptdarsteller im Sinn: „Ich meine, Jacob ist der perfekte Schauspieler für diese Kreatur“, sagte del Toro im Gespräch mit Vanity Fair. „Und wir haben eine übernatürlich gute Verbindung. Es ist, als ob ich nur wenige Worte brauche. Ich muss nur sehr wenig sagen, und er macht es.“

Jacob Elordi, bislang eher als sensibler Schönling in Dramen wie „Saltburn“ bekannt, schien auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Wahl. Doch genau das reizte del Toro. So wurde eine Version des Monsters geschaffen, die nicht nur Angst macht, sondern auch berührt – und Frankensteins Geschichte eine neue emotionale Tiefe verleiht.