Fernsehen

Eva Brenner: Schwere Vorwürfe nach "Zuhause im Glück"-Absetzung

Bereits seit März 2019 werden keine neuen Folgen von "Zuhause im Glück" mehr ausgestrahlt. Bedürftige Fans fühlen sich nun im Stich gelassen. 

Zuhause im Glück: John und Eva
Eva Brenner wehrt sich gegen Vorwürfe, die nach dem "Zuhause im Glück"-Aus gegen sie und das Format erhoben werden. Foto: RTL II

Aus München meldete sich "Zuhause im Glück"-Innenarchitektin Eva Brenner nun via Instagram mit einem Foto mit dem Titel "Natur & Architektur" bei ihren Fans. Der Schnappschuss zeigt den wolkenverhangenen Himmel, eingerahmt von drei eindrucksvollen Gebäuden. Die Fotografie versieht Eva mit Hashtags wie "#Naturephotography", "#Nachregenkommtsonne" oder "#Symbiose". Eigentlich wollte sie ihren Follower*innen mit dem ästhetischen Bild eine Freude machen, doch bei einem Fan löst Brenners Beitrag negative Gefühle aus. 

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"Ich hatte dir geschrieben, wann wieder 'Zuhause im Glück' gedreht wird und wo man sich bewerben kann dafür", so der User, der wohl nicht mitbekommen hat, dass die Sendung längst abgesetzt wurde. Besonders traurig daran: Der Fan hatte sich bis heute Hilfe von Eva Brenner und dem "Zuhause im Glück"-Team erhofft: "Man fühlt sich durch die Sendung total verarscht. Angeblich wollt ihr Familien mit schweren Schicksalsschlägen helfen ... Wo bleibt die Hilfe, wenn man diese bitter nötig hat und sich sogar ans TV wendet und sogar andere anschreibt noch nicht mal da realistisch ne Antwort bekommt." 

Eva Brenner zeigt sich bestürzt und klärt auf: "... Weil 'Zuhause im Glück' seit 2018 nicht mehr produziert wird! Und zuvor hat mich persönlich keine Nachricht erreicht." Dafür, dass der Follower Eva im Anschluss noch wissen lässt, er habe sie immer sehr bewundert, bedankt sich die Innenarchitektin: "Aber Danke für deinen höflichen und freundlichen Worte". 

Auch ein weiterer User mischt sich in die Unterhaltung ein und verweist darauf, dass der Hilfe suchende Fan vielleicht Glück hatte, nicht an dem Format teilgenommen zu haben: "Oh, hast du denn gar nichts mitbekommen? Einige Finanzämter haben Steuern nachgefordert bei den Familien, denen geholfen worden ist! Teils in sechsstelliger Höhe [...]. Ob das der Grund war, die Sendereihe zu beenden, weiß ich zwar nicht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass irgendein Sender nochmal so ein Projekt aufnehmen wird. Habe 'ZiG' auch immer total ferne gesehen... Fantatische Crew und Eva und John immer kompetent und sympathisch. Sehr schade!". Damit hat er recht, denn der RTLzwei-Sendung wurde damals in der Tat zum Verhängnis, dass das Finanzamt wegen der aufgemöbelten Häuser teils gigantische Steuernachzahlungen von den größtenteils mittellosen Familien verlangte. Eine absolute Katastrophe für die Betroffenen und völlig konträr zu dem, was Eva und ihr Team eigentlich erreichen wollten. 

Mittlerweile steht die Innenarchitektin allerdings wieder für ein anderes Format vor der Kamera. Auch John Kosmalla ist wieder im TV zu sehen. Während Eva unter anderem Gärten aufhübscht, ist er in "Clever wohnen - Mehr Platz für uns!" zu sehen. Das Format dreht sich um das Thema  Wohnungsnot.

 
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